Sony - Spieleentwickler nicht von Arbeitsplatz-Streichungen betroffen

Von der Entlassungswelle beim japanischen Großkonzern Sony sind keine Mitarbeiter der Spiele-Abteilung betroffen. Neben digitaler Bildverarbeitung und Telefonen werden Videospiele nämlich ein neuer Schwerpunkt des Unternehmens.

von Florian Inerle,
23.04.2012 12:44 Uhr

Laut dem neuen Chef des Multimedia-Unternehmens Sony Kaz Hirai sind von den erst kürzlich angekündigten Arbeitsplatz-Streichungen keine Mitarbeiter der Spiele-Abteilung betroffen. Im Zuge einer Umstrukturierung will das Unternehmen in nächster Zeit insgesamt 10.000 Mitarbeiter entlassen. Dabei sollen vor allem Angestellte der Abteilungen Chemie, Marketing und Fernsehen betroffen sein.

Nach der Verkleinerung des Mitarbeiter-Stocks um rund sechs Prozent will man sich in Zukunft auf die Sektionen digitale Fotografie und Bildbearbeitung, Telefone und Spiele konzentrieren. Wieviele Mitarbeiter im europäischen Raum von den Streichungen betroffen sind, ist noch unbekannt.

Vor allem im Geschäft mit Fernsehern musste das japanische Unternehmen in den letzten Jahren große Verluste hinnehmen. Allein im letzten Geschäftsquartal machte der PlayStation-Hersteller ein Minus von 1,6 Milliarden Euro.


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