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Special: Spiele-Reboots: Top oder Flop?

Spiel's nochmal Sam

Viele festgefahrene Spieleserien feiern in letzter Zeit ihre Wiederauferstehung. Wir blicken auf die besten und schlechtesten Reboots der Videospielgeschichte zurück.

Von Patrick Mittler |

Datum: 30.03.2013


Spiele-Reboots: Top oder Flop? :

Zum Thema » Die wichtigsten HD-Collections Von Tops bis Flops » Tomb Raider - History Rauchende Colts und finstere Höhlen » Next-Gen-Spiele Diese Spiele kommen für PS4 und Xbox 720 Homefront: Revolution ab 59,99 € bei Amazon.de Serien-Reboots liegen wieder im Trend: Lara Croft und Dante feiern ihre Jugendjahre, extraterrestrische Invasoren fürchten sich wieder vor der XCOM-Eingreiftruppe, Dämonen nehmen wieder vor der Belmont-Familie Reißaus und Horror-Clown Sweet Tooth kehrt als Alptraum aller Gebrauchtwagenhändler aus der Versenkung zurück.

Wir ergründen anhand zehn ausgewählter Titel, was gute und schlechte Reboots ausmacht. Dabei orientieren wir uns nicht ausschließlich an Wertungen, sondern konzentrieren uns auf die subjektiven Aspekte, die über Erfolg und Scheitern von Reboots entscheiden.

Top: XCOM: Enemy Unknown

Zu einem gelungenen Reboot gehört immer eine Portion Mut von Seiten der Entwickler und Publisher. Mut, eine vernachlässigte, vergessene, eingeschlafene oder auch zerstörte Serie wieder in die Hand zu nehmen. Mut sich den Fans der Vorgänger zu stellen, mit neuen Ideen und Konzepten.

Mit dem Reboot XCOM: Enemy Unknown hat Entwickler Firaxis Games in dreierlei Hinsicht Mut bewiesen. Erstens war Rundenstrategie in den letzten Jahren bestenfalls eine starke Nische abseits der Blockbuster-Titel (PC), im schlechtesten Fall ein nahezu totgesagtes Genre (Konsolen). Ob sich ein solcher Titel also angemessen verkauft, ist mit einer Multiplattform-Strategie fraglich. Zweitens gilt das Vorbild (in Deutschland unter UFO: Enemy Unknown bekannt) als Kulttitel unter hartgesottenen Rundenstrategie-Veteranen. Diese Fan-Basis zählt wohl zu den treuesten aber gleichzeitig auch anspruchsvollsten in der Spielebranche.

Drittens wollte man Genre und Marke einer neuen Generation von Spielern schmackhaft machen. Keine leichte Aufgabe, denn schon vor der Jahrtausendwende schwand der Status der X-COM-Serie rasant. X-COM: Interceptor floppt beispielsweise an den Ladentheken und Ableger wie die Third-Person-Ballerei Enforcer verleugnen die taktischen Wurzeln der Marke.

XCOM: Enemy Unknown
Die Dünnen Männer haben nicht nur einen Sonnenbrillen-Fimmel, sondern können auch Giftwolken spucken.

Firaxis‘ Mut hat sich aber ausgezahlt: XCOM: Enemy Unknown durfte gleichermaßen Kritikerlob und Fanfreude für sich verbuchen. Im Test waren wir schwer beeindruckt, wie das Entwicklerstudio alle obigen Anforderungen unter einen Hut gebracht hat. Die Atmosphäre wird der Stimmung des Originals locker gerecht. Gefechte und Basisbau erreichen die nötige taktische Tiefe. Der Schwierigkeitsgrad kitzelt die Motivation – mit jedem verlorenen Soldaten leiden wir vorm Bildschirm richtig mit. Das Spielprinzip ist einerseits angenehm komplex, andererseits gestrafft und zugänglicher. Grafik und Inszenierung sind ansprechend und modern. Und der obligatorische Genre-Sog (»Ein Zug geht noch.«) hält das Erlebnis über Stunden hinweg zusammen.

Einleitung
Die Anzahl von freundlich gesinnten Alienvölkern in Filmen und Computerspielen kann man leicht an einer Hand abzählen, aber bösartige Außerirdische scheinen in jedem Winkel des Universums zu lauern. Auch in den Spielen der X-COM-Serie – X-COM steht für Extraterrestrial Combat Force - kommen die Fremden nicht in Frieden und müssen in einer Mischung aus Strategie, Basisbau und rundenbasierten Taktik-Kämpfen aufgehalten werden.

Aufgrund der Beliebtheit der X-COM-Spiele erscheint ab 2003 die UFO-Serie (UFO: Aftermath, UFO: Aftershock, UFO: Afterlight, UFO: Extraterrestrials), die zwar das Spielprinzip übernimmt, sonst aber nichts mit den ursprünglichen Titel zu tun hat und deshalb hier nicht näher vorgestellt wird. Wir zeigen die erfolgreiche Original-Serie von ihren Anfängen bis heute.
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Mentor
#1 | 30. Mrz 2013, 22:38
Das Bild da oben wo die alte Lara gegenüber der neuen steht und der alte Dante gegenüber dem neuen steht ist Klasse.
Zeigt so richtig schön wie beknackt sich Gaming entwickelt hat.
Auf der einen Seite die guten alten anspruchsvollen Games, auf der anderen Seite die Facebook doof Generation.
Wer auch immer das zusammengesetzt hat vom Gamepro Team... Applaus ;)

Halte von Reboots nicht viel, sind meistens einfach nur schlecht. Wie das neue Tomb Raider es mir mal wieder schön gezeigt hat.
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Seraph
#2 | 31. Mrz 2013, 00:07
haters gonna hate.

Die alte "früher war alles besser!"-leier. Das dich das nicht selbst langweilt. Wäre es so geblieben würdest du schreien das alles langweilig geworden ist.
Aber vermutlich meinst du das sich alles nur anders hätte entwickeln müssen. Aber ohne konkrete Ideen und purem blabla gewinnst du keinen Blumentopf.
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Musou Tensei
#3 | 31. Mrz 2013, 00:32
Das neue Tomb Raider ist bisher das beste Reboot imo, klasse Spiel. Habe aber noch nicht DmC gespielt, nur die Demo, war auch ganz cool.
Das schlechteste imo war bisher Alone in the Dark, was für eine Drecksgrütze... obwohl Bomberman Act 0... aber das habe ich nicht gespielt, will aich auch garnicht, lol.
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Sir Mentor II
#4 | 31. Mrz 2013, 01:39
Die typische blablabla ... Mentor Aussage. Null Stichpunkte, Fakten oder Erklärungen was ihn daran überhaupt stört, sondern einfach alt gut reboot schlecht. Pfui Mentor Pfui dafür gibt's keinen Daumen von mir nach oben.
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darkbaer
#5 | 31. Mrz 2013, 10:43
Ich finde die reboots von Tomb Rider und DMC einfach nur geil,

Erwachsene Storys, und toll Umgesetzte Ideen,

man fühlt regelrecht mit wie viel Herzblut die Enwickler versucht haben etwas neues zu erschaffen und der Serie gerecht zu werden,

unser Hobby entwickelt sich weiter,

Wer mit der Zeit geht und sich auch mal auf etawas neues einlassen und begeistern kann,

hat klar Gewonnen.

@Mentor jemand der immer solch negative Kommentare von sich gibt, in einem Gameproforum, müsste sich vielleicht mal fragen ob nicht er selber zur sogenannten Facebook Doof Generation gehört.

oder vielleicht werden extreme Sony Fanboys mit der Zeit einfach so :-)

und es würde mich nicht wundern wenn du keines der beiden Spiele je gespielt hast.
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FinalFantasy-X
#6 | 31. Mrz 2013, 14:02
Tomb Raider ist als reeboot ganz ok, nur finde ich witzig, dass sich das Gameplay, an das Gamplay des Spieles anlehnt, das wiederum im grunde genommen bei Tomb Raider abgekupfert hat, nähmlich Uncharted. Ansonsten gefällt mir das design sehr gut.

DmC hingegen wurde völlig verwurstet! Weder Gamplay noch Desing sprechen mich an. Man kann ja auch nicht erwarten, dass man z.B. die Underworld Filme mit in Rosafarben gekliedeten Vampiere und Werwölfe reebotet, und dass die Fans der Serie nicht abspringen! Man findet bestimmt andere Fans, evtl. die von Twilight. lol

Jaja die Hater gonna hate Sprücheklopfer, wohl nicht genug drin, in der grossen Melone die auf euem Halsstumpf hockt um selbst was aus zudenken. Copy paste, ist auch für manche Gehirne eine gute Funktion! Glaubt jemand wirklich, dass solche oberdämlichen möchtegern Sprüche jemand anderes als einen 2jährigen treffen können? Ach wie naiv. Es giebt eben Menschen die sich keine eigene Meinung bilden können. Solche ja sager und mitnicker die entweder zu Faul oder zu dämlich sind sich ein eigenes Bild zu machen, wird es leider immer geben. Aber die dreistigkeit zu haben andere für ihren anderwitigen Geschmack zu beschimpfen und als "Hater" ab zu stämpfeln soll wohl in Ordnung gehen?

Wenn ich wegen meines Geschmacks als Hater gelte, dann lasst uns mal einen neuen Terminus für all die Jasager und Mitläufer erfinden!

Englisch soll es sein? Kein Problem, denn ich spreche 5 Sprachen, darunter auch Englisch.
wie wärs mit: Arsekissers? oder wie wärs mit Yeswhores?
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Musou Tensei
#7 | 31. Mrz 2013, 22:38
Zitat von FinalFantasy-X:
Englisch soll es sein? Kein Problem, denn ich spreche 5 Sprachen, darunter auch Englisch.
wie wärs mit: Arsekissers? oder wie wärs mit Yeswhores?

Lovers gonna love :3
Das :3 am Ende ist sehr wichtig um den Satz kawaii zu machen.
Man könnte auch sagen Likers gonna like aber das hört sich voll schwu... nicht so doll an. Oh well haters gonna hate I guess.
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kissenkarl
#8 | 03. Apr 2013, 15:39
Ich fand Bionic Commando ziemlich cool, kann nicht verstehen warum es so arg gefloppt ist. Die Tests waren im Allemeinen viel zu kritisch.
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Tonkra
#9 | 03. Apr 2013, 15:43
Ih hättet auch noch "Kid Icarus" (Nintendo 3DS) reinnehmen können^^

wobei das sogar vielleicht auch nur als nachfolger anzusehen ist zwecks des zusatz "uprising".
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Tonkra
#10 | 03. Apr 2013, 15:43
Zitat von Mentor:
Das Bild da oben wo die alte Lara gegenüber der neuen steht und der alte Dante gegenüber dem neuen steht ist Klasse.
Zeigt so richtig schön wie beknackt sich Gaming entwickelt hat.
Auf der einen Seite die guten alten anspruchsvollen Games, auf der anderen Seite die Facebook doof Generation.
Wer auch immer das zusammengesetzt hat vom Gamepro Team... Applaus ;)

Halte von Reboots nicht viel, sind meistens einfach nur schlecht. Wie das neue Tomb Raider es mir mal wieder schön gezeigt hat.


was für ein schwachsinn.. um meine meinung zu kopieren:

Weiße haare waren eigtl. im Jahre 2000 schon nicht mehr "hipp"
"oouh ich bin ein halbdämon, ich muss weiße haare haben" - Tage sind nunmal längst vorbei.
(in heutiger zeit schon als leicht kitschiges design anzusehen)

das neue design passt besser zum zeitgeist. Genauso wie bei Lara Croft. Heute sind solche künstlichen porno silikonpuppen (sorry classic lara, aber nicht pers. gemeint^) nicht mehr gefragt oder gar glaubwürdig.
das wollen die spieler von heute aber bei blockbuster-spielen. glaubwürdigere Helden.

wenn man eine spielserie lang am leben halten will, muss man ihnen stellenweise eine frischzellenkur verpassen, das ist genau das richtige was die hersteller machen konnten.
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