Star Wars 7 - Zu viel von Episode 4 abgekupfert? J.J. Abrams äußert sich

J.J. Abrams hat sich zu den Vorwürfen geäußert, Star Wars 7 würde Episode 4 kopieren. So sei ihm zufolge wichtig gewesen, eine neue Geschichte mit dem zu erzählen, was Fans an Star Wars kennen und lieben.

von Elena Schulz,
10.01.2016 11:54 Uhr

Star Wars: Episode 7 eine bloße Kopie? J.J. Abrams äußert sich. Star Wars: Episode 7 eine bloße Kopie? J.J. Abrams äußert sich.

Als Regisseur von Star Wars: Episode 7 - Das Erwachen der Macht lastet mit einem so großen Franchise natürlich auch eine große Verantwortung gegenüber den Fans auf den eigenen Schultern. Und hier hat es sich J.J. Abrams vielen Fans zufolge viel zu einfach gemacht: Zu viel soll er von der ursprünglichen Trilogie kopiert haben.

J.J. Abrams hat nun auf die Vorwürfe reagiert. So sei ihm natürlich bewusst gewesen, dass er mit seiner Star-Wars-Umsetzung nicht nur auf Gegenliebe stoßen würde.

"»Ich wusste, dass was auch immer ich tun würde, es würde eine Gruppe von Leuten geben - und ich hoffte und betete wirklich, dass sie kleiner sein würde - die ein Problem mit einigen Dingen haben würden«"

Aber es ginge nicht darum, alle glücklich zu machen. Sie hätten den Film für keinen anderen Grund gemacht, als etwas Bedeutsames und Besonderes zu schaffen, das die investierte Zeit der Menschen wert sei. Allerdings sind die Ähnlichkeiten mit Episode 4 »eine neue Hoffnung« natürlich nicht von der Hand zu weisen.

"»Ich kann verstehen, dass manche es sogar als vollständige Kopie bezeichnen. Aber mir war es wichtig, neue Charaktere einzuführen und dabei mit den Beziehungen zu arbeiten, die wir aus der Geschichte kennen, um eine neue zu erzählen - Ich wollte zurückgehen, um nach vorne gehen zu können.«"

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Für den Regisseur war es also wichtig, Star Wars 7 als Hommage an die alten Teile zu erzählen und mit den bekannten Bausteinen neue Geschichten zu kreieren, die sich immer noch nach Star Wars anfühlen. Allerdings wird das bei Episode 8 jemand anderes übernehmen, obwohl Abrams die Stelle als Regisseur sogar angeboten wurde.

"»Ich habe gemerkt, als ich an »das Erwachen der Macht« gearbeitet habe, dass der Arbeitsaufwand die Geschichte zu erzählen und ihr gerecht zu werden, einfach zu groß war, um auch noch Episode 8 im Blick zu haben - ich will schließlich, dass meine Kinder auch wenn ich alt bin noch mit mir reden - Deshalb hat es Sinn gemacht, aufzuhören. Wenn Episode 7 funktioniert, konnte ich schließlich sagen, dass ich einen Star-Wars-Film gemacht habe und wenn es nicht funktionieren würde, hätte ohnehin niemand gewollt, dass ich es mache.«"

Womöglich hat sich Abrams mit Episode 7 also auch etwas übernommen und deshalb einen vergleichsweise sicheren Weg gewählt, indem er die Dinge zurückgeholt hat, die die Fans an den alten Filmen so sehr lieben.

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