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Auf geht's

Star Wars Battlefront 2 im Test - Kontrollverlust im Weltraum

Anders als der Vorgänger, liefert Star Wars: Battlefront 2 neben Multiplayer-Gefechten auch eine Story-Kampagne. Ist sie nur eine nette Beigabe á la Battlefield 1 oder ein echter Kaufgrund für Star Wars-Fans?

von Philipp Elsner,
21.11.2017 18:00 Uhr

Star Wars: Battlefront 2 - Testvideo: Die dunkle Seite ist stark 11:29 Star Wars: Battlefront 2 - Testvideo: Die dunkle Seite ist stark

Es ist gefühlt eine halbe Ewigkeit her, dass wir ein richtig gutes Star Wars-Spiel erleben durften. Die Macher von Star Wars: Battlefront 2 versprachen im Vorfeld, die Fehler des Vorgängers von 2015 wett zu machen - mit mehr Inhalten zum Release, einem Klassen-System, überarbeiteten Weltraumschlachten und einer eigenständigen Singleplayer-Kampagne. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den neuen Shooter, zumal die Story in den offiziellen Star-Wars-Kanon gehört und die Lücke zwischen den Episoden 6 und 7 schließen soll.

Das mag auf dem Papier alles nach wahr gewordenen Fan-Träumen klingen, warum uns am Ende aber eine handfeste Enttäuschung erwartete, erklären wir in diesem Test, der im ersten Teil auf den Einzelspielerpart eingeht und sich in der zweiten Hälfte auf den Multiplayer-Modus konzentriert.

Finaler Test
Nachdem wir in der letzten Woche an dieser Stelle ausschließlich einen Eindruck der Singleplayer-Kampagne von Battlefront veröffentlicht hatten, haben wir nun die Details zum Multiplayer-Part sowie den Wertungskasten nachgetragen.

Lootboxen & Pay2Win-Vorwürfe
Aufgrund des Echtgeld-Shops, der Lootboxen mit Ingame-Boni in Form von Sternkarten anbot, hatten wir ursprünglich eine Abwertung von Star Wars: Battlefront 2 vorgesehen. Nach einem massiven Aufschrei aus der Community, wurden die Mikrotransaktionen jedoch noch vor Release vorübergehend entfernt, um die Mechanik grundlegend zu überarbeiten. Wann und in welcher Form der Shop zurückkommt, ist bislang unklar. Unsere Wertung bezieht sich daher auf die Fassung ohne Mikrotransaktionen, wird aber gegebenenfalls angepasst und überarbeitet, sobald der Echtgeld-Shop wieder implementiert ist.

Für den Ex-Imperator!

Den Großteil der Kampagne spielen wir in der Rolle von Iden Versio, einer treuen Soldatin des Imperiums. Sie ist allerdings nicht einfach bloß bei den Sturmtruppen, sondern Anführerin der gefürchteten Elite-Einheit Inferno Squad. Sie ist also diejenige, die den Sturmtruppen als mobiles Eingreifteam den Hintern rettet.

Ihre Welt wird erschüttert, als sie mitansehen muss, wie der Imperator samt seiner mächtigen Raumstation während der Schlacht von Endor in Rauch aufgehen. Unter dem Befehl ihres Vaters, einem mächtigen Admiral, soll Iden nun den Gegenschlag des Imperiums vorbereiten.

Auf der Seite der Bösen in den Kampf zu ziehen, ist in der Theorie eine großartige Idee, aus der Battlefront 2 allerdings in der Praxis insgesamt zu wenig macht. Statt tiefer in die Psyche des Imperiums und seiner Charaktere einzutauchen, legt die Handlung eine voreilige und unlogische Wendung hin, die den Figuren und ihren ursprünglichen Motiven nicht gerecht wird.

Die kurze Passage mit Luke Skywalker verbringen wir größtenteils mit dem stumpfen Eindreschen auf Käfer.Die kurze Passage mit Luke Skywalker verbringen wir größtenteils mit dem stumpfen Eindreschen auf Käfer.

Daran können auch die aufwändig inszenierten Zwischensequenzen mit nahezu lebensechten Gesichtsanimationen und guten Synchronsprechern wenig ändern. Als Spieler baut man nie eine echte Verbindung zu Iden und ihren Mitstreitern auf, selbst ihr putziger Begleitdroide bleibt namenlos.

Da hilft es auch wenig, dass wir zwischendurch immer wieder die Kontrolle über bekannte Gesichter aus den Filmen, wie zum Beispiel Luke Skywalker oder Han Solo bekommen. Zum einen bereichern sie kaum die ohnehin dünne Geschichte, und zum anderen verhindern diese regelmäßigen Perspektivwechsel eine stärkere Identifikation mit Hauptprotagonistin Iden.

Im letzten Viertel der rund fünf bis sechs Stunden langen Kampagne zieht die Spannung zwar nochmal etwas an und bekommt sogar einen halbwegs schlüssigen Bogen zu Episode 7: Das Erwachen der Macht hin, übrig bleibt aber vor allem das Gefühl, dass da in Sachen Story deutlich mehr drin gewesen wäre.

In den Fahrzeug-Abschnitten gibt es viel Action und Bombast, aber nur wenig Substanz.In den Fahrzeug-Abschnitten gibt es viel Action und Bombast, aber nur wenig Substanz.

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