State of Decay: Year-One Survival Edition im Test - Action-Survival-Management ... mit Zombies!

Dezent aufgehübscht zeigt State of Decay: Year-One Survival Edition im Test, ob das einst innovative Konzept des Zombie-Survivals immer noch funktioniert oder nach fast zwei Jahren schon etwas modrig riecht.

von Kai Schmidt,
27.04.2015 14:00 Uhr

Grafikvergleich: Xbox 360 Original gegen Xbox One Year-One Edition Grafikvergleich: Xbox 360 Original gegen Xbox One Year-One Edition

Beinahe zwei Jahre sind seit dem Erscheinen des Überraschungs-Hits State of Decay auf der Xbox 360 vergangen. Zombies faulen in solch einer Zeitspanne fröhlich vor sich hin, doch die Year-One Survival Edition (abgekürzt: YOSE) präsentiert uns das Spiel auf der Xbox One in verbesserter Form.

Mehr: Unser Test zu State of Decay für Xbox 360

Zugegeben, das ist keine große Leistung, wenn man bedenkt, wie ruckelig, zuckelig, ploppig und flimmerig die ursprüngliche Xbox-360-Version war. Und wenn wir ehrlich sind, ist das, was die Entwickler für die Year-One Survival Edition aus der eigentlich leistungsstarken CryEngine 3 herauskitzeln, trotz 1080p und eigentlich stabil gemeinter 30 Bilder pro Sekunde immer noch keine Schönheit.

Aus dem grottenhässlichen Spiel (das zudem in der Ursprungsversion voller Bilder von Genitalien steckte) wurde ein lediglich noch hässliches Spiel (ohne Genitalien). Doch schon die Ursprungsversion machte bekanntlich trotz der teilweise indiskutablen Technik einen Heidenspaß. Schauen wir uns also mal an, was im Fall von State of Decay: YOSE unter der schrumpeligen Außenhaut steckt.

Vertrauen schaffen

Abgesehen von der schärferen und flüssigeren Grafik, die aber besonders bei Autofahrten immer noch stotternd in die Knie geht, hat sich an State of Decay so gut wie nichts geändert. Wir streifen immer noch durch eine ländliche, amerikanische Gegend, um in verlassenen Häusern und Schuppen verbissen nach Vorräten und weiteren Überlebenden zu suchen - der Großteil der Bevölkerung stolpert nämlich als blutrünstige Zombiebrut über die Straßen.

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Die unterwegs aufgelesenen Menschen eskortieren wir in eine unserer Basen, die wir in bestimmten Häusern errichten und dann ausbauen können. Nun ist es allerdings nicht so, dass sich unsere Schützlinge sofort brav unterordnen: Um ihnen Befehle zu erteilen, brauchen wir Vertrauenspunkte, die wir verdienen, indem wir Vorräte beschaffen oder weitere Überlebende mit nach Hause bringen.

Auch Baustoffe sind wichtig, da sich die Überlebenden beschweren, wenn wir die Basis nicht mit zusätzlichen Schlafplätzen oder einer besseren Krankenstation ausstatten. Und das Wohlbefinden sowie die Größe unserer bunt zusammengewürfelten Truppe dürfen uns nicht egal sein, da sie gleichzeitig unsere Lebensversicherung ist.

State of Decay nutzt nämlich ein Permadeath-System: Was tot ist, bleibt tot. Geben wir den Löffel ab, schlüpfen wir in die Haut eines anderen Überlebenden.

State of Decay - Erster Trailer zur Year-One-Survival-Edition State of Decay - Erster Trailer zur Year-One-Survival-Edition


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