Street Fighter X Tekken - Beat 'em Up-Mischmasch

Zusammen was zusammen gehört? Wir haben das Crossover-Prügelspiel Street Fighter X Tekken für PS3 und Xbox 360 angespielt und uns mit Kämpfern aus beiden Lagern die Köpfe eingeschlagen.

von Julian Freudenhammer,
12.02.2012 09:45 Uhr

Es sind Zwillinge! Es war nur eine Frage der Zeit bis sich die Kampfspiel-Urgesteine Street Fighter und Tekken treffen würden. Dass bei einer solchen Verbindung gleich zwei Titel entstehen, ist allerdings eher ungewöhnlich. Während der Geburtstermin von Namco Bandais Tekken X Street Fighter noch unklar ist, bringt Capcom Street Fighter X Tekken bereits am 9. März zur Welt. Und der kleine Racker kommt eindeutig nach seinem Vater.

Papas Fäuste

Street Fighter X Tekken ist nicht nur optisch an Street Fighter angelehnt.Street Fighter X Tekken ist nicht nur optisch an Street Fighter angelehnt.

Das Crossover-Gekloppe erbt nicht nur den stimmigen und satten 2D-Comiclook der Street Fighter-Serie sondern in weiten Teilen auch das Kampfsystem des Prügelspiels. Über die klassische Sechs-Tasten-Eingabe führen wir schnelle, mittlere oder Starke Angriffe aus und kombinieren sie zu mächtigen Kombos.

Neu: Spezialangriffe sind ab sofort durch gedrückt halten der jeweiligen Taste aufladbar, wodurch sie deutlich mehr Schaden verursachen. In der Vorbereitungsphase sind unsere Kämpfer allerdings völlig wehrlos.

Kämpfer? Richtig gehört: In Street Fighter X Tekken treten wir mit zwei beliebig kombinierbaren Charakteren pro Team gegeneinander an. Zwischen beiden können wir jederzeit wechseln – wahlweise auch mit mächtigen Team-Attacken wie den Cross-Assaults, in denen kurzeitig beide Prügelknaben Seite an Seite im Ring stehen.

Geht die Lebensenergie zu Neige können wir einen unserer Kämpfer opfern. Geht die Lebensenergie zu Neige können wir einen unserer Kämpfer opfern.

Wird eines unserer Team-Mitglieder besiegt, ist der Kampf sofort entschieden – selbst wenn unser Kumpan noch volle Energie besitzt. Das erinnert an Tekken Tag Tournament und macht die Duelle spannender, bietet aber dank neuem »Pandora-System« auch eine taktische Komponente. Sinken die Lebenspunkte des aktuellen Kämpfers unter 25%, kann er geopfert werden.

Die für die Ausführung der besonders starken EX-Attacken und Super Combos notwendige Cross-Leiste des verbliebenen Mitstreiters ist dann für kurze Zeit unbegrenzt. Mit immervoller Cross-Anzeige hauen wir unserem Gegner zwar mächtig auf die Mütze, liegt der aber nicht innerhalb des knappen Zeitlimits auf der Matte, haben wir automatisch verloren –egal, wie viele Lebenspunkte wir noch haben.

Fette Auswahl

Im Bezug auf die Kämpfer-Riege hat Capcom seine Hausaufgaben gemacht. Neben Ryu, Chun-Li, Ken und vielen anderen aus dem Street Fighter-Lager geben sich unter anderem Xiaoyu, Yoshimitsu und King aus dem Tekken-Universum die Ehre. Insgesamt wurden bisher 34 Charaktere bestätigt. Zusätzlich sollen Besitzer der PlayStation 3- und Vita-Versionen die beiden Sony-Katzen Toro & Kuro, Cole MacGrath aus inFamous , sowie Mega Man und Pac-Man als exklusive Gast-Charaktere erhalten.

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