The Elder Scrolls 5: Skyrim - Listige Abenteuerpracht

Auf der gamescom hat uns Bethesda eine aktuelle Version von Skyrim präsentiert. Dabei ging's vor allem um die Kämpfe, das Charaktersystem und das Crafting des Riesen-Rollenspiels.

von Michael Graf,
19.08.2011 14:40 Uhr

Wie in den Vorgängern Morrowind und Oblivion übernimmt man auch in The Elder Scrolls 5: Skyrim anfangs die Rolle eines Gefangenen. Und wie in den Vorgängern wird man auch in Skyrim in die Freiheit entlassen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn auch das neue Elder Srolls wird eine offene Spielwelt bieten, die man auf eigene Faust erkunden kann, ohne der Hauptstory zu folgen. Letztere bleibt auch weiterhin ein Geheimnis. Klar, Skyrim dreht sich um die Rückkehr der Drachen, der Held ist natürlich der Auserwählte, der ihnen entgegentreten muss. Immerhin verrät uns Bethesda, dass es wieder die üblichen Gilden (Krieger, Magier, Diebe) geben wird, denen man sich anschließen und für die man Missionsketten absolvieren kann. Auch die »Dunkle Bruderschaft« ist wieder mit dabei, der Meuchelmörder-Club der Elder-Scrolls-Welt.

Nachdem wir Skyrim bereits auf der Quakecon angespielt haben, haben uns die Entwickler nun auf der Gamescom eine aktuellere Version des Riesen-Rollenspiels präsentiert. Und auch darin geht‘s nicht um die Story, sondern um die Kämpfe, das Charaktersystem und das Crafting.

Skyrim
Genre: Rollenspiel
Release: 11.11.2011

Die Kämpfe: Im Handumschlagen

Zum Beginn der Gamescom-Präsentation läuft der Skyrim-Held aus einer Höhle hinaus ins ebenso wunderschöne wie winterliche Gebirge, ein Gebirgsbach gluckert durch eine Kluft, an den verschneiten Hängen sprießen Gräser und Büsche. Die Naturprodukte lassen sich natürlich wieder sammeln, als Zutaten für Alchemie oder für Kochrezepte. Doch Moment, dazu gleich mehr, zunächst geht‘s um die Kämpfe. Denn das Gebirge ist nicht so friedlich, wie es auf den ersten Blick wirkt: In einer nahen Mine treiben Banditen ihr Unwesen, eine halbversunkene Seeufer-Ruine steckt voller Nekromanten, und an den Berghängen treiben sich Wolfsrudel herum – wunderbar! So kann uns Bethesda noch einmal im Detail das Kampfsystem von Skyrim vorführen.

Schon bekannt ist, dass man nun zwei Einhand-Waffen gleichzeitig ausrüsten kann, etwa eine Axt und ein Schwert. Oder ein Schwert und einen Zauber. Oder zwei Zauber. Manche Hexereien lassen sich aufladen, damit sie mehr Schaden anrichten. Mit Waffen wiederum lassen Krafthiebe ausführen, die wie gehabt Ausdauerpunkte kosten. Wer zwei Waffen in den Händen trägt, richtet viel Schaden an, kann aber nicht blocken, dazu braucht‘s einen Schild.

Der wiederum hat noch einen weiteren Vorteil: Man kann Gegner damit schlagen und so kurz aus dem Gleichgewicht bringen – der ideale Moment für einen Gegenangriff. Wer neben der Einhand-Waffe eine Fackel trägt, darf damit ebenfalls blocken und schlagen – nur dass Schläge hier keine Gleichgewichts-Störung verursachen, sondern den Gegner kurzzeitig in Brand stecken. So kämpft der Held unter anderem gegen Nekromanten, die magische Froststrahlen verschießen und gefallene Kameraden wieder auferwecken. Nettes Detail: Wenn der Helden den Nekromanten umprügelt, während der gerade den Erweckungszauber wirkt, zerfällt der zu erweckende Kamerad einfach zu Staub.

Wenn sich der Held in den Schleichmodus wechselt, zeigt ein Augensymbol in der Bildmitte, wie aufmerksam die Gegner sind. Je weiter sich das Auge öffnet, desto alarmierter und näher ist der Feind. Angriffe aus dem Hinterhalt richten übrigen wieder erhöhten Schaden an – wodurch sich das Schleichen durchaus lohnen dürfte.


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