The Last of Us - Gegner-KI soll den Spieler fordern

Um den Spieler im Action-Adventure The Last of Us ständig zu fordern, entwickelt das Team von Naughty Dog einige neue KI-Routinen für die Gegner. Diese teilen beispielsweise ihr Wissen über die Spielwelt und die aktuelle Situation.

von Andre Linken,
23.07.2012 15:36 Uhr

Die Gegner-KI in The Last of Us soll relativ clever agieren.Die Gegner-KI in The Last of Us soll relativ clever agieren.

Die Entwickler von Naughty Dog legen bei ihrem Action-Adventure The Last of Us sehr viel darauf, dass der Spieler sich in einer lebendigen Welt bewegt, in der jede Aktion bestimmte Konsequenzen hat. Dies betrifft unter anderem auch solch banale Dinge wie das Durchstöbern des Charakter-Inventars.

Wie der Game Director Bruce Straley in einem Interview mit dem Magazin Gamesindustry International erklärte, läuft das Spielgeschehen in Echtzeit weiter, während ihr das Inventar durchsucht. Dies soll bewirken, dass der Spieler ständig in Alarmbereitschaft ist. Immerhin könnte in jeder Sekunde plötzlich ein Gegner vor ihm auftauchen und ihn attackieren.

Apropos Gegner: Damit diese eine ernsthafte Gefahr für den Spieler darstellen und nicht allzu leich auszurechnen sind, verpasst ihnen Naughty Dog einige neue KI-Routinen.

»Es gibt da einige Risiken für den Spieler, denn die Gegnergruppe weiß Bescheid. Die KI-Gegner teilen sich ihr Wissen. Sie durchsuchen Räume, teilen sich auf und formieren sich wenig später neu. Sobald einer von ihnen nicht mehr auftaucht, fragen sich die anderen, wo er steckt. Dann beginnen die anderen damit, ihren Kameraden zu suchen und werden panisch. (...) Wir haben sehr viel Zeit in unsere KI investiert. Wir wollen sichergehen, dass sich diese Menschen, denen man im Spiel begegnet, realistisch verhalten.«

The Last of Us soll im Jahr 2013 für die PlayStation 3 erscheinen. Ein konkreter Release-Termin liegt derzeit noch nicht vor.

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