The Last of Us - Wissenschaftler diskutieren, wie realistisch das Spiel ist

Was kann uns ein Spiel wie The Last of Us über das Ende der Welt verraten? Dieser Frage gingen Wissenschaftler der Microbiologist Society anlässlich der Feier des Outbreak Day am 26. September nach.

von Christopher Krizsak,
28.09.2016 16:30 Uhr

So realistisch ist die Post-ApokalypseSo realistisch ist die Post-Apokalypse

Vor einigen Tagen feierte Entwickler Naughty Dog traditionsgemäß wieder den Outbreak Day, also den Jahrestag der Cordyceps-Pilzepidemie, wie sie in The Last of Us dargestellt wird. Dass eine solche Katastrophe auch die reale Welt ins Chaos stürzen würde, das haben aus diesem Anlass einige Wissenschaftler der Microbiologist Society in einem gut viertelstündigen Video diskutiert.

Wer The Last of Us bereits gespielt hat und sich deshalb vor Story-Spoilern nicht mehr zu hüten braucht, darf sich über ein interessantes Fachgespräch freuen, das nicht nur auf die zu erwartenden Auswirkungen einer solchen Pandemie auf unsere Wirklichkeit zu sprechen kommt, sondern mit dem Spielejournalisten Rich Stanton (Vice, Guardian, Eurogamer) auch eine Position bietet, die Einblicke in die technischen Hintergründe von The Last of Us gewährt.

So lernen wir unter anderem, dass es bei einer solch verheerenden Seuche, wie sie in The Last of Us dargestellt wird, im Normalfall mindestens 20 Jahre dauern würde, bis ein Gegenmittel gefunden werden würde. Gesetzt den Fall, dass wie in The Last of Us tatsächlich schon recht bald ein Impfstoff entwickelt werden könnte, würde uns dies übrigens trotzdem in die Post-Apokalypse stürzen: Die globale Herstellung und Verbreitung eines Gegenmittels müsste angesichts einer Weltbevölkerung von mehreren Milliarden Menschen unweigerlich scheitern.

Schaut euch das komplette Gespräch der Wissenschaftler hier an:

Haltet ihr die Post-Apokalypse von The Last of Us auch für so realistisch?


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