The Ratchet & Clank Trilogy im Test - Dynamischeres Duo

Ob die Hüpfhelden Ratchet und Clank nach all den Jahren noch die gleiche Faszination versprühen und gut im HD-Zeitalter angekommen sind, verraten wir im Test der Spielesammlung für die PlayStation 3!

von Florian Kurzmaier,
21.07.2012 09:35 Uhr

The Ratchet & Clank Collection - Test-Video The Ratchet & Clank Collection - Test-Video

Mit The Ratchet & Clank Trilogy für Sonys Playstation 3 kehren zwei alt-eingesessene Jump & Run-Helden zurück auf die große Bühne. Die Besonderheit der Ratchet & Clank-Spiele ist, dass sie keine einfachen Plattformspiele sind, sondern Hüpfelemente mit Action und Kampf kombinieren.

Jetzt haben all diejenigen, an denen die ersten drei Ableger vorbei gegangen sind, die Möglichkeit ein Stück Videospiele-Geschichte nachzuholen – sogar in HD und 3D!

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Der Auftakt: Ratchet & Clank

Wir treffen Ratchet auf einem kargen Planeten dabei an, sein Raumschiff wieder flugtüchtig zu machen, als zur gleichen Zeit Clank mit seinem Raumschiff auf dem Planeten abstürzt – auf der Flucht vor dem Fiesling Drek, dem Anführer einer Alien-Rasse namens Blarg.

Clank erklärt Ratchet, dass die Blag einen diabolischen Plan durchführen, der verhindert werden muss: die Blarg haben ihren Planeten durch Verschmutzung so zerstört, dass sie einen neuen brauchen. Also bauen die Aliens ein riesiges Raumschiff, mit dem sie Stücke aus anderen Planeten herausreißen und sich so Teil um Teil eine neue Heimat zusammenbauen. Um das zu verhindern, machen sich Ratchet & Clank zum ersten Mal auf den Weg, das Universum zu retten.

Ratchet & Clank 1: Der Schraubenschlüssel ist die wichtigste Nahkampfwaffe von Lombax Ratchet.Ratchet & Clank 1: Der Schraubenschlüssel ist die wichtigste Nahkampfwaffe von Lombax Ratchet.

Die Areale in den dabei gehüpft wird, sind sehr abwechslungsreich. So haben wir es mal mit einem Waldplaneten zu tun, mal mit futuristischen Metropolen oder Sumpflandschaften. Aufgelockert wird das Spiel durch gelegentliche Rätseleinlagen oder Terminal-Hack-Minispiele. Der wichtigste Teil des Spielprinzips, die direkte Action mit Waffen und Gadgets, spielt bereits im ersten Teil die Hauptrolle.

Das Waffendesign ist dabei so vielseitig wie abgefahren: vom simplen Omni-Schlüssel 8000 über einen Bombenhandschuh bis hin zu einer Saugkanone ist so viel Kreativität im Spiel, dass sie beinahe für ein weiteres Abenteuer reichen würde.

Die Fortsetzung: Ratchet & Clank 2

Und das kam nur ein Jahr später. Der Chef der Firma Megacorp aus der Bogon-Galaxie, der urkomisch synchronisierte Abercrombie Fizzwidget, beauftragt Ratchet mit einer Rückholaktion: Er soll das geheime Projekt der Firma, das mysteriöse »Proto-Pet«, zurückholen.

Schnell stellt sich heraus, dass etwas nicht stimmt, denn als Ratchet und Clank das »Proto-Pet« abgeliefert haben, werden sie von Fizzwidget abserviert. Und weil das Ding zwar niedlich aussieht, aber in Wirklichkeit eine kleine Bestie ist, müssen die Zwei mal wieder die Galaxis retten. Denn die »Proto-Pets« vermehren sich wie die Karnickel.

Ratchet & Clank 2: Bye-bye Ladescreen! Ab dem Zweiten Teil gibt es zwischen den Planeten Ballerpassagen.Ratchet & Clank 2: Bye-bye Ladescreen! Ab dem Zweiten Teil gibt es zwischen den Planeten Ballerpassagen.

Der Sprung von Ratchet & Clank zu Ratchet & Clank 2 ist in fast allen Punkten enorm. Nicht nur Grafik und Sound sind spürbar besser, sondern auch die Spielbarkeit: War die Steuerung im ersten Teil noch etwas bockig, läuft es im zweiten Teil wesentlich flüssiger. Auch was das Gamedesign betrifft, hebt das Entwicklerteam die Serie auf die nächste Stufe. Waren die Reisen zwischen den Planeten in Ratchet & Clank noch reine Ladescreens, lockert Insomniac das Geschehen durch Ballereinlagen im Weltraum auf – sehr gelungen.

Ratchet & Clank 2: In der Arena kann man um Boni, Waffen oder einfach nur um Bolts (die Währung in Ratchets Universum) kämpfen.Ratchet & Clank 2: In der Arena kann man um Boni, Waffen oder einfach nur um Bolts (die Währung in Ratchets Universum) kämpfen.

Hinzu kommen Abschnitte in denen man mit Clank und einer kleinen aber vielseitigen Robo-Armee unterwegs ist. Die Minispiele aus dem Vorgänger sind ebenso wie die abgefahrenen Waffen wieder mit an Bord. Mit einer kleinen Änderung: diesesmal Leveln die Waffen je nach Gebrauch auf. Wer also viel mit dem Lancer (ja, den Namen gab es schon vor Gears of War) auf die sehr gelungen designten Gegner ballert, bekommt eine immer stärker werdende Waffe. Die Folge: Es stellt sich schnell eine gute Balance zwischen dem Aufleveln der bestehenden Waffen und dem Neukauf ein, fast wie in einem Rollenspiel.


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