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This Is Football 2004 im Test

Als im Vorjahr FIFA und PES um die Tabellenspitze der Liga der Fußballsimulationen kämpften, hielt sich Sony mit TIF noch zurück - jetzt wissen wir, warum…

27.04.2004 09:35 Uhr

Vergesst die großen Arenen wie Bernabeu oder Guiseppe Meazza - der Fußballtempel schlechthin ist das Arnold-Schwarzenegger-Stadion. Screen: Playstation 2Vergesst die großen Arenen wie Bernabeu oder Guiseppe Meazza - der Fußballtempel schlechthin ist das Arnold-Schwarzenegger-Stadion. Screen: Playstation 2

Dieses Spiel bringt die modische Erlösung: Im Editor von This is Football 2004 könnt ihr Rudi Völler endlich die lockige Matte und den Schnurrbart stutzen. Wenn ihr aus Tante Käthe dann Onkel Rudolf gemacht habt, sinkt allerdings die Temperatur auf dem Spaß-Barometer - TIF 2004 kann der starken Fußballkonkurrenz auf der PS2 nicht ganz das Wasser reichen.

Durchschnittskick

Die Freistösse funktionieren (fast zu) einfach: Ihr zielt mit dem Pfeil, dosiert die Schusskraft über den Balken und schneidet den Ball mit dem Analogstick an. Screen: Playstation 2Die Freistösse funktionieren (fast zu) einfach: Ihr zielt mit dem Pfeil, dosiert die Schusskraft über den Balken und schneidet den Ball mit dem Analogstick an. Screen: Playstation 2

Das große Problem von This is Football 2004 ist die Spieldynamik, die bei der Konkurrenz (vor allem der von Konami) deutlich höher ist. Die Spieler schieben in TIF 2004 eine eher ruhige Kugel: Das Passspiel funktioniert nicht gerade flüssig, da die Spieler den Ball oft umständlich annehmen. So werden schnelle und direkte Zuspiele erschwert, außerdem kommen die Steilpässe selten richtig tief in den freien Raum. Auch die Dribblings mit dem linken Analogstick sind eine hakelige Angelegenheit, da die Spieler sich z.B. bei schnellen Drehungen unbeholfen bewegen. Mit den Schultertasten zaubert ihr immerhin ein paar Tricks (wie z.B. die berühmte Zidane-Pirouette) auf den Rasen. Bei hohen Pässen oder Torschüssen dosiert ihr die Kraft über einen Balken - hier ist Feingefühl gefordert.

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