Tomb Raider: Legend im Test

Eidos hat Lara Croft wieder vom Kopf auf die Füße gestellt und nur den Brustumfang beibehalten!

von Florian Brich,
04.04.2006 15:26 Uhr

Während der Motorrad-Jagden nutzt ihr Sprungrampen und ballert auf Explosivfässer oder dreiste Söldner. (Xbox)Während der Motorrad-Jagden nutzt ihr Sprungrampen und ballert auf Explosivfässer oder dreiste Söldner. (Xbox)

Es war Zeit für eine Bluttransfusion: Nach dem sehr mauen Tomb Raider: Angel of Darkness (GP-Wertung: 75 Prozent) konnte es mit der großen Dame des Action-Adventure-Genres so nicht mehr weitergehen. Eidos entschied sich daher dafür, Tomb Raider Legend in die Hände von Crystal Dynamics zu legen, einem sehr versierten Entwickler-Team. Dessen Programmierer konnten geistig unverbraucht die Gameplay-Schwächen angehen, die sich über die Jahre in die Serie eingeschlichen hatten. Dass der als »Vater von Lara Croft« bezeichnete Ex-Core-Designer Toby Gard während der Produktion als Berater hinzugezogen wurde, dürfte in erster Linie ein PR-Coup sein. Seine Anregungen mögen die letzten Details beeinflusst haben. Die Technik des neuen Abenteuers trägt jedenfalls klar die Handschrift der Soul Reaver-Macher. Und um es gleich vorwegzunehmen: PS2 und Xbox waren klar die Haupt-Plattformen. Die Xbox-360-Version profitiert von besseren Licht-, Schmutz- und Partikeleffekten sowie schärferen Texturen, ist aber ansonsten identisch mit den anderen zwei Konsolenauftritten.


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