Uncharted 4: A Thief's End im Test - Wettlauf zum Piratenschatz

Nathan Drake ist zurück und macht sich in Uncharted 4 zusammen mit Bruder Sam auf die Suche nach einem sagenhaften Piratenschatz. Wir klären im Test, warum Drakes bisher größtes Abenteuer auch eins der besten PS4-Spiele ist.

von Kai Schmidt,
05.05.2016 09:01 Uhr

Uncharted 4: A Thief's End - Test-Video zum PS4-Abenteuer Uncharted 4: A Thief's End - Test-Video zum PS4-Abenteuer

Day-One-Patch
Uncharted 4 wird direkt zum Release einen Patch erhalten, der folgende Verbesserungen und Zusatz-Contents enthält:
- überarbeitete Partner-KI
- grafische Detailverbesserungen
- Bonus-Items für den zweiten Durchgang
- Möglichkeit, direkt in bestimmte Kampfszenarien zu springen
- Fotomodus
- Modellgalerie
- zuschaltbare Filter und Effekte fürs Spielgeschehen (z.B. Spiegelmodus)
- zuschaltbare Gameplay-Mods (z.B. Zeitlupe)

Das Geheimnis um El Dorado, das verlorene Reich Shambhala in Nepal, die versunkene Wüstenstadt Iram - die Schatzsucherkarriere von Nathan Drake kann sich durchaus sehen lassen.

Eigentlich sollte er in Uncharted 4: A Thief's End ein gemachter Mann sein, doch blöderweise blieb von den sagenumwobenen Schätzen, die der moderne Indiana Jones in den bisherigen Uncharted-Teilen fand, nicht viel übrig.

Jeder dieser feuchten Träume eines jeden Archäologen und Schatzsuchers wollte unentdeckt bleiben und ging am Ende immer mit viel Getöse wieder unter.

Praktisch:Alle Trophäen von Uncharted 4 in der Übersicht

Sein neuestes Abenteuer führt Nathan Drake in die Wildnis Madagaskars, wo er nach dem Goldschatz von Henry Avery sucht.Sein neuestes Abenteuer führt Nathan Drake in die Wildnis Madagaskars, wo er nach dem Goldschatz von Henry Avery sucht.

Das soll sich nun ändern: Nates tot geglaubter Bruder Sam taucht plötzlich wieder auf und bittet den mit Abenteurerkollegin Elena verheirateten Drake um seine Hilfe bei der Suche nach dem unermesslichen Schatz des Piratenkapitäns Henry Avery.

Der Freibeuter soll seinerzeit eine Piratensiedlung aufgebaut haben, in der er zusammen mit weiteren Kapitänen Berge von Gold und Edelsteinen anhäufte. Das große Problem ist aber herauszufinden, wo genau diese Siedlung lag.

Avery war der meistgesuchte Mann der Welt und hinterließ logischerweise keine Einladungskarten, die direkt zu seinem Piraten-Utopia führten. Das heißt ... eventuell doch, wie Nate und Sam herausfinden.

Allerdings müssen sich die beiden in einer Unzahl von Prüfungen als würdig erweisen - und dann sitzt ihnen noch die schießwütige Söldnertruppe eines ehemaligen Freundes im Nacken, der ebenfalls vom Schatz des Henry Avery besessen ist. Im Prinzip also ein ganz normales Kapitel im Leben des Nathan Drake.

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Die Versionen
Uncharted 4 erscheint in mehreren Versionen. Neben der Standardausführung gibt es eine Steelbook-Edition im Schatzkartendesign (70 Euro), eine Special Edition (80 Euro, Steelbook mit Henry Averys Siegelwappen, Artbook, Stickerset und Naughty Dog Points für Zusatzinhalte) sowie eine Libertalia Collector's Edition (150 Euro, enthält alle Inhalte der Special Edition plus eine 30cm große Drake-Figur und Multiplayer-Zusatzinhalte).

Uncharted 4: A Thief's End - Trailer: Das steckt in der Collector's Edition Uncharted 4: A Thief's End - Trailer: Das steckt in der Collector's Edition

Uncharted 4
Genre: Action
Release: 10.05.2016

Glaubhafte Abenteurerwelt

Wer bereits eins der vorherigen Drake-Abenteuer, egal ob im PS3-Original oder als Teil der PS4-SammlungUncharted: The Nathan Drake Collection, gespielt hat, wird sich auch im vierten Abenteuer des charismatischen Sprücheklopfers sofort zurechtfinden.

Das grundlegende Spielprinzip aus Springen, Klettern, Schießen und ein klein wenig Rätseln bleibt natürlich unangetastet. Nate hüpft von Vorsprung zu Vorsprung, klettert an hervorstehenden Steinen, Ziegeln oder Felsritzen entlang und hechtet wie Gears of War-Held Marcus Fenix hinter Kisten oder Mauern in Deckung, wenn ballernde Gegner anrücken.

Die Deckungsmechanik funktioniert so gut wie in den Vorgängern.Die Deckungsmechanik funktioniert so gut wie in den Vorgängern.

Vor allem die Kletterei funktioniert nun etwas geschmeidiger als in den Vorgängern; Drake greift deutlich gezielter nach Steinen und Felsspalten.

Klar, die mit Kratzern markierten Ritzen in Felswänden und Mauern sind eindeutig als Kletter-Haltepunkte erkennbar, doch die visuellen Hilfen fügen sich mittlerweile deutlich natürlicher ins Gesamtbild ein als in den drei Vorgängern.

Das hängt auch mit der aufgebohrten Optik zusammen: Dank 1080p-Auflösung und stellenweise beinahe fotorealistischen HD-Texturen konnten die Entwickler Nates Umgebung wesentlich feiner gestalten.

Üppiger Pflanzenbewuchs und viele unterschiedliche Felsformationen sorgen dafür, dass man nicht mehr das Gefühl hat, einzelne Grafikbausteine immer und immer wieder in unveränderter Form vorgesetzt zu bekommen.

Natürlich hat auch Uncharted 4 nur eine begrenzte Anzahl von Grafikelementen, doch die Variationen und auch die immer wieder wechselnde Ausleuchtung machen das beinahe vergessen. Die Immersion der Abenteurerwelt ist rundum gelungen.

Uncharted 4 - Uncharted 4 gegen Uncharted 3 im Grafik-Vergleich Uncharted 4 - Uncharted 4 gegen Uncharted 3 im Grafik-Vergleich


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