Unreal Engine 4 - »Dagegen sieht die Samaritan-Demo aus wie Dreck«

Laut dem Epic-Games-Vize-Präsidenten Mark Rein sieht die auf der Unreal-Engine-3 basierenden Samaritan-Demo im Vergleich zu den Möglichkeiten der Unreal Engine 4 aus »wie ein Stück Dreck«.

von Florian Inerle,
13.03.2012 11:28 Uhr

Der Entwickler Epic Games hat die Unreal Engine bislang zwar nur ausgewählten Personen unter strengen Auflagen gezeigt, Mark Rein, der Vize-Präsident des Entwicklers, hat im Zuge der diesjährigen Game Developers Conference jedoch einige neue Informationen zur kommenden Unreal-Engine-Generation verraten.

Laut Rein verfügt die Unreal Engine 4 über viel mehr Power als die aktuelle Generation des Grafik-Motors. Im Vergleich der Samaritan-Demo mit der Unreal-Engine 4 sehe die Demo »aus wie Dreck«, so Rein.
Mit der Samaritan-Demo wollte Epic Games eigentlich die Möglichkeiten zukünftiger Grafik-Motoren darstellen. »Die [Zukunft] ist schneller eingetreten, als wir uns vorgestellt haben«, sagt Rein.

Als die Samaritan-Demo letztes Jahr auf der GDC vorgestellt wurde, benötigte das Entwickler-Team noch außerordentlich teure Hardware. Inzwischen funktioniere die Demo aber schon mit nur einem High-End-Grafik-Prozessor. »Damit haben wir nicht gerechnet«, so Rein.

Weil es Epic Games innerhalb eines Jahres geschafft hat die Voraussetzungen so zu optimieren, könnte es laut Rein schon im nächsten Jahr möglich sein, die Demo auf zukünftigen Laptops funktionsfähig zu machen.

Um der kommenden Unreal-Engine 4 das größtmögliche Potenzial zu ermöglichen, fordert Rein die Konsolen-Hersteller Sony und Microsoft dazu auf, für die neue Konsolen-Generation allerneuste Technik zu verwenden.

Video zur Unreal Engine 3 5:10 Video zur Unreal Engine 3


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