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WWE All-Stars im Test - Wrestling-Altstars versuchen sich als Beat'em-up-Helden

THQ entlarvt mit WWE All-Stars Wrestling als das, was es eigentlich ist: überzogene Comic-Action vor johlendem Publikum. Aber macht das auch Spaß?

von Kai Schmidt,
01.04.2011 00:01 Uhr

Finisher wie Bret Harts Sharpshooter und Signature Moves werden vor farblich verfremdetem Hintergrund dargestellt.Finisher wie Bret Harts Sharpshooter und Signature Moves werden vor farblich verfremdetem Hintergrund dargestellt.

Bei WWE All-Stars fühlt man sich als Ü-30-Wrestlingfan unwillkürlich an seine Jugend erinnert: Damals saß man in den Schulferien noch spät abends vor dem Fernseher, um sich die Großereignisse der World Wrestling Federation anzusehen. Hulk Hogan, der Ultimate Warrior, Sgt. Slaughter, Undertaker oder Bret Hart waren in der jugendlichen Wahrnehmung übermenschliche Figuren, die im Ring unglaubliche Aktionen zeigten. WWE All-Stars kommt dieser Wahrnehmung mit überzogenen Wrestling-Manövern und überzeichneten Figuren sehr nahe. »Figuren« ist übrigens ein gutes Stichwort, denn so wie die WWE-Superstars durch den Polygonring prügeln und fliegen, sah damals auch manche Actionfiguren-Schlacht aus. Die große Frage lautet nun aber: Spielt sich diese virtuelle Reise in die Kindheit auch gut, oder ist es wie mit allen Dingen, die man besser in Erinnerung hat, als sie eigentlich waren?

Klassiker-Alarm!

Wenn ihr aus dem Stahlkäfig fliehen wollt, müsst ihr einen Geschicklichkeitstest bestehen.Wenn ihr aus dem Stahlkäfig fliehen wollt, müsst ihr einen Geschicklichkeitstest bestehen.

Als erstes freuen sich Wrestling-Fanatiker wohl über den Kader von WWE All-Stars: THQ hat viele klassische Fan-Lieblinge und Hall-of-Famer ins Spiel aufgenommen. Man bekommt sozusagen einen Querschnitt durch die jüngere Wrestling-Geschichte - Classic- und Attitude-Ära mit ihren bunten Kostümen und schillernden Charakteren sind ebenso vertreten wie die aktuelle, um mehr Realismus bemühte WWE. Passend dazu gibt’s auch einen ganzen Haufen (freischaltbarer) Arenen mit Logos aus allen Phasen des Wrestling-Zirkus.
Spielmodi gibt’s zwar einige, doch an den Variantenreichtum eines WWE Smackdown vs. Raw kommt das Spiel nicht heran. Trotzdem finden Fans mit Zweikampf, Tag-Team, Triple Threat, Handicap, Extreme Rules oder gar dem guten, alten Steel-Cage-Match genügend Beschäftigung. Wer es etwas storylastiger mag, darf sich an drei Fehden versuchen: Undertaker, Randy Orton und D-Generation X fordern euch zum Duell. Dabei müsst ihr eine vorgegebene Anzahl Matches bestreiten, bis ihr schließlich auf den oder die Hauptgegner trefft. Besonders im Fall des Undertaker ist der »Path of Champions« äußerst gelungen aufgemacht: Paul Bearer heult euch in der klassischen Werkstatt seines Schützlings eine Ansprache entgegen, und zum Schluss steigt der Dead Man mit einem »Rest ... in ... Peace!« aus seinem Sarg.
Außerdem gibt es den »Fantasy Warfare«-Modus, in dem klassische und aktuelle Wrestler in vorgegebenen Kombinationen gegeneinander antreten -- zum Beispiel der Ultimate Warrior gegen Sheamus.

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