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X-Blades - Review für Xbox 360

Im Tanga schnetzelt sich Manga-Mädel Ayumi durch Gegnerhorden - Devil May Cry lässt grüßen. X-Blades für Xbox 360 im GamePro-Test.

von Henry Ernst,
06.03.2009 17:39 Uhr

In X-Blades schlüpft ihr in das knappe Kostüm der jungen Schatzjägerin Ayumi und legt euch mit den Mächten der Finsternis an. Trotz ihrer mädchenhaften Erscheinung ist die Blondine eine ziemliche Draufgängerin, die sich in alten Ruinen herumtreibt, Feinde verprügelt und nie um einen flotten Spruch verlegen ist. Um sich gegen ihre zahlreichen Gegner zu verteidigen, hat der Wirbelwind zwei Gunblades im Gepäck, mit denen sie im Nahkampf tödliche Schwertstreiche oder mit der Schuss-Funktion ihre Gegner über den Haufen ballert.. Strukturell erinnert Ayumis-Abenteuer ein wenig an Devil May Cry:. Ihr betretet einen von insgesamt 42 Spielabschnitten (inklusive Endgegner) und macht alles platt, was das Spiel euch entgegen wirft. Ihr kämpft gegen Eis-Elementare, schlagt euch mit wimmeligen dreibeinigen Ungeheuern herum, schlachtet Gürteltier-Krieger ab oder zupft bösen Libellen die Flügel aus. Sind alle Gegner und Monstergeneratoren abgeräumt, öffnet sich ein Durchgang, der Ayumi zu ihrem nächsten Einsatzort führt.

Mittendrin statt nur dabei

Getötete Gegner hinterlassen Seelen, die ihr sammelt und dann jederzeit gegen spezielle Angriffe, neue Lebensenergie oder Zaubersprüche eintauschen könnt. Während der Kämpfe füllt sich Ayumis Rage-Balken auf. Die Rage-Energie ermöglicht den Einsatz magischer Angriffe wie dem Feuerball, dem Eispfeil oder der Todeswelle. Diese Angriffe bringen ein strategisches Element ins Spiel. So gilt es herauszufinden, welche Angriffe Eis-Elementaren den meisten Schaden zufügen, oder wie man schwebende Phantome am schnellsten beseitigt. Wenn es mal wirklich brenzlig werden sollte, transformiert ihr Ayumi wahlweise in ein Geschöpf des Lichts oder der Finsternis und seid so in der Lage, schneller und stärker anzugreifen. Technisch gibt sich X-Blades solide: Ayumi ist nett animiert und es gibt hübsche Lichteffekte zu bewundern. Bei der Gestaltung der Monster haben sich die Entwickler jedoch nicht grade mit Ruhm bekleckert.

Die Libellen, Reptilienwesen, Elementare oder Endgegner wie die Spinnenkönigin sind unspektakulär, steif animiert und wirken wie Überbleibsel aus der letzten Konsolengenration. Trotz der Möglichkeit, mächtige Kombos vom Stapel zu lassen, kommt in den eigentlichen Kämpfen kaum Freude auf. Die Gegner wehren sich nicht wirklich, sodass es in den meisten Fällen ausreicht, in eine Gruppe Monster zu springen und das Schwert sprechen zu lassen. Auch die eingebauten Geschicklichkeitssequenzen locken heutzutage keinen mehr hinter dem Ofen vor. Mal gilt es über ein sich drehendes Rohr zu balancieren, Fallbeilen auszuweichen oder aus dem Boden wachsenden Stacheln zu entkommen. Ein weiterer Minuspunkt sind die unheimlich in die Länge gezogenen Spielabschnitte, in denen ihr es wieder, wieder, wieder und noch mal mit denselben langweiligen Gegnern zu tun bekommt. Das automatische Zielsystem funktioniert zwar grundsätzlich, macht es aber (besonders bei Endgegnerkämpfen) schwierig, im Gewimmel den richtigen Gegner anzuvisieren (und zu fixieren), da die Zielmarkierung ständig von einem Monster zum nächsten wechselt. Die Steuerung ist durchdacht, wird aber besonders beim Doppelsprung äußerst unsauber abgefragt, was zu Frust führen kann.

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