Xbox One - Sony verdient an jeder verkauften Microsoft-Konsole mit

Sollte sich die Xbox One als wahrer Verkaufserfolg erweisen, wird Konkurrent Sony offenbar alles andere als Trübsal blasen. Für jedes in der Microsoft-Konsole verbaute Blu-ray-Laufwerk erhält der Konsolenhersteller aus Japan nämlich Lizenzgebühren.

Sony verdient an jeder verkauften Xbox One mit. Microsoft muss für das integrierte Blu-ray-Laufwerk zwei bis drei US-Dollar Lizenzgebühren pro Konsolenverkauf bezahlen. Sony verdient an jeder verkauften Xbox One mit. Microsoft muss für das integrierte Blu-ray-Laufwerk zwei bis drei US-Dollar Lizenzgebühren pro Konsolenverkauf bezahlen.

Vorrangig sind Sony und Microsoft Konkurrenten auf dem Konsolenmarkt: Beide Hersteller schicken gegen Ende 2013 ihre beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox Oneins Rennen um die Käufergunst. Doch sollte sich die Microsoft-Konsole am Ende als Verkaufsschlager erweisen, dürfte das den PlayStation-Hersteller zumindest nicht ganz so sehr wurmen. Die Japaner erhalten nämlich für jede verkaufte Xbox One Lizenzgebühren.

Der Grund: Microsoft setzt in der kommenden Konsolengeneration erstmals ebenfalls auf das Blu-ray-Format - und muss deshalb für jede verkaufte Konsole Lizenzgebühren an Sony (und eigentlich auch an weitere Unternehmen) abführen. Wie Michael Pachter von Wedbush Morgan errechnet hat, werden pro Xbox One zwar nur rund zwei bis drei US-Dollar fällig. Sollte sich die Next-Gen-Xbox allerdings ähnlich gut verkaufen wie die Xbox 360 mit ihren weltweit knapp 75 Millionen Exemplaren, käme dabei für Sony eine stolze Summe zwischen 150 und 200 Millionen US-Dollar zusammen. Warum Pachter hier jedoch die anderen Firmen der Blu-ray-Group nicht als Gebührenempfänger mit einbezieht, bleibt unklar.

Das Blu-ray-Format wurde Anfang des neuen Jahrtausends von der sogenannten Blu-ray Group, bestehend aus Panasonic, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Electronics, Hitachi und Sharp, etabliert. Ein Konsortium, zu dem unter anderem Microsoft, NEC, Intel, IBM, Hewlett-Packard und Toshiba gehörten, versuchten dem sich anbahnenden Erfolg die HD-DVD-Technik entgegenzusetzen, mussten dieses Unterfangen jedoch aufgrund fehlender Unterstützung durch die Filmstudios 2008 aufgeben, so dass sich die Blu-ray letztlich durchsetzen konnte.

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