Mobile-News

Aktuelle Nachrichten und News zu Apple iOS, iPhone, iPad, Google Android und Microsofts Windows Phone in der Übersicht.

Free to Play - Weniger als ein Prozent der Spieler halten die ganze Industrie am Leben

Eine neue Studie hat über 20 Millionen Spieler von 40 F2P-Titeln beobachten und analysiert. Dabei kam zum Vorschein, dass nur knapp 2 Prozent aller User zahlende Kunden sind. Fast die Hälfte des Umsatzes wird mit nur 0,19 Prozent der User gemacht.

Von Manuel Fritsch |

Datum: 24.03.2016; 18:29 Uhr


Free to Play : Clash of Clans ist einer der erfolgreichsten F2P-Titel und seit Jahren in den Charts der »umsatzstärksten« Apps. Nur knapp 2 Prozent aller Spieler halten diese Spiele am Leben. Clash of Clans ist einer der erfolgreichsten F2P-Titel und seit Jahren in den Charts der »umsatzstärksten« Apps. Nur knapp 2 Prozent aller Spieler halten diese Spiele am Leben.

Es ist keine neue Erkenntnis, dass das Free-to-Play-Genre sich durch einige wenige, zahlungskräftige User finanziert, während der Großteil der Spieler selten bis gar keine Transaktionen ausführt. Eine neue Studie namens »The Swrve Monetization Report 2016« zeigt nun auf erschreckende Weise, wie extrem dieses Ungleichgewicht ist und auf wie wenigen Kunden sich die gesamte Industrie fußt, die angeblich über 10 Milliarden-Dollar schwer sein soll.

Auch interessant: Sony - Kein Aprilscherz: Sony will Spiele für Smartphones entwickeln

Laut der Studie leben die F2P-Publisher von weniger als 2 Prozent aller ihrer Spieler. Nur 1,9 Prozent geben überhaupt Geld in ihren Spielen aus. Und selbst davon nur weniger als die Hälfte häufiger. 64 Prozent von ihnen geben nur einmal im Monat Geld für einen InApp-Purchase aus, nur 6,5 Prozent dieser eh schon kleinen Gruppe geben in mehr als fünf Käufen pro Monat im Schnitt 24,33 US-Dollar aus.

Tendenz steigend

Immerhin dürfte die Hersteller erfreuen, dass die Werte im Schnitt steigen. Vor zwei Jahren waren es nur 1,5 Prozent und der Durchschnittswert lag bei 22 US-Dollar pro Person. Ingame-Käufe von über 50 US-Dollar machen zwar nur 2,5 Prozent aller Transaktionen aus, sorgen aber dafür für fast ein Fünftel (18%) des Gesamtumsatzes. Die Kleinbeträge bis 5 US-Dollar machen dagegen zwar 40% aller Kaufaktionen aus, sorgen ihrerseits aber nur für knapp 15 Prozent des Umsatzes.

Wenig geändert hat sich an der Gewichtung der wichtigsten Geldgeber. 48 Prozent des Gesamtzumsatzes wird immer noch mit den oberen zehn Prozent der Käufer gemacht. Das bedeutet: Insgesamt sorgen nur 0,19 Prozent aller Spieler für fast die Hälfte (48%) des Gesamtumsatzes!

Untersucht wurden über 40 F2P-Titel bis zum Februar 2016, dabei wurde das Verhalten von über 20 Millionen Spielen analysiert.

Sagt uns eure Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Noch nicht in der GamePro-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1
Avatar
EverIsBack
#1 | 24. Mär 2016, 19:24
Bloede gibs immer. Da haben wir die 2%
rate (8)  |  rate (1)
Avatar
razr29
#2 | 24. Mär 2016, 19:56
Diese Games braucht kein Mensch! Leider gibt es genug Idioten die in Clash of Clans Kohle ausgeben.
rate (8)  |  rate (1)
Avatar
Kamaluq
#3 | 24. Mär 2016, 20:49
Es wird immer vergessen das es durchaus auch gute Free to Play Spiele gibt und das Spielempfinden und Erlebnis ist genauso vielschichtig wie die Community und die Games die im Umlauf sind.
Wenn einem ein Spiel Spass macht und die Server stabil sind ist man gerne dazu bereit nach einem Test auch mal etwas Geld in ein Spiel zu investieren.
Free to Play ist bei Onlinegames eine gute Gelegenheit um zu sehen ob einem ein Spiel Spass macht und ob man dabei bleibt anstatt im Vorfeld die Katze im Sack zu kaufen.

Alle Free to Play Spiele im Vorfeld als blöde zu bezeichnen ist übrigens genau so unreif die Leute als selbiges zu bezeichnen die mal dafür Geld ausgegeben haben.
rate (7)  |  rate (2)
Avatar
EverIsBack
#4 | 24. Mär 2016, 21:48
@Kamaluq
Fuer gab es Demos. Wenn einen das Spiel gefallen hat hat man sich die Vollversion gekauft und hatte direkt alles bzw es hat SpaÃ? gemacht sich Sachen wie Skins usw freizuspielen.
Bei 99% der Free2scheiÃ?e Spiele werde ich aber kuenstlich gebremst indem der Schwierigkeitsgrad von einen Moment auf den anderen steil ansteigt damit ich anfange Sachen zu kaufen wie level boost usw. Das bekommt man dann schoen unter die Nase gerieben. Kann sein das es Spiele wie Lol gibt. Aber dennoch wuerde ich dort lieber 50-70 Euro invertieren um dann alle Inhalte zu haben und die Skins dann mit meiner spielerisch staerke freizuspielen. Das wuerde mich um einiges mehr motivieren als einfach nur ein Rang.
rate (2)  |  rate (1)
Avatar
Kamaluq
#5 | 25. Mär 2016, 01:24
Ich habe selber viel Erfahrung mit Free to Play Spielen, von Farmsimulationen, Siedler bis hin zu diversen RPGs.
Klar, bei einigen gibt es massive Anstiege und Kostenbremsen, aber zu den Zeiten wo ich die bei einigen erreicht haben war die Luft aus dem Spiel raus, das heisst ich hab Wochen und Monate damit verbracht.
Bei anderen traten sie auch nur in Wettbewerben auf wo viele mit hochgepushten Gebäuden ihrer Farmsimulationen grosse Vorteile hatten.
Bei Rollenspielen sehe ich diese Kostenfalle kaum, da ist wirklich fast alles erreichbar und die finanzielle Beiteiligung wirklich nur optional.
Die interessantesten Free to Play Spiele finde ich eh im Rollenspiel-Bereich, andere Sachen sind eher was für zwischendurch, und wenn es Spiele auf den Smartphones sind mir die Kostenbremsen da eh völlig egal weil ich mich damit kaum beschäftige.
Letztenendes bleibt es wie gesagt jedem selbst überlassen was er wo und wie viel Zahlen will.
Man kann sich ja auch einfach die Perlen raussuchen die einen interessieren und muss sich nicht mit den sogenannten 99% beschäftigen, wenn man ein wenig sucht findet man auch das was man mag ohne sich so aufregen zu müssen.
rate (2)  |  rate (0)
1

Nichts verpassen!
 
Werde Fan von GamePro auf Facebook GamePro auf Twitter folgen Alle RSS-Feeds von GamePro.de Jetzt GamePro-Newsletter bestellen
GameStar GmbHGameStar GmbH - alle Rechte vorbehalten GAMEPRO MEDIA