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GamePro USA - Heft und Webseite werden eingestellt

Die US-amerikanische GamePro Media will sich auf Custom Publishing konzentrieren. GamePro Deutschland ist nicht von Umstrukturierung betroffen.

Von Daniel Feith |

Datum: 01.12.2011; 13:00 Uhr


GamePro USA : GamePro USA - Logo GamePro USA - Logo Die aktuelle Ausgabe des US-amerikanischen Spielemagazins GamePro wird die letzte sein. Das Unternehmen GamePro Media wird sich in den USA zukünftig auf das wachsende Custom-Publishing-Geschäft unter dem Namen GamePro Custom Solutions fokussieren. Auch die Webseite GamePro.com wird eingestellt - ab dem 5. Dezember werden Besucher von GamePro.com auf eine Unterseite von PCWorld.com umgeleitet.

GamePro USA gab es als Printmagazin seit 1989, die Webseite GamePro.com war seit 1996 online. Nach EGM (Electronic Games Monthly) muss mit GamePro schon das zweite US-amerikanische Spieleheft-Urgestein die Pforten schließen.

In eigener Sache: Die Einstellung des US-GamePro-Hefts und ihrer Webseite betrifft GamePro Deutschland (Magazin und GamePro.de) aufgrund der dezentralen Struktur des Mutterkonzerns IDG wirtschaftlich nicht im geringsten.

Die Schließung von GamePro USA tut uns persönlich leid. Wir wünschen den Kollegen in den USA alles Gute für ihre Zukunft.

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Quade
#1 | 01. Dez 2011, 14:45
Printmedien sind unflexibel und hoffnungslos veraltet. Ich habe mir bsp. seit über 2 Jahren keine Videospiel Zeitschrift gekauft, weil News/Reviews im Internet täglich aktuell sind.
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Sepheran
#2 | 01. Dez 2011, 16:23
Zitat von Quade:
Printmedien sind unflexibel und hoffnungslos veraltet. Ich habe mir bsp. seit über 2 Jahren keine Videospiel Zeitschrift gekauft, weil News/Reviews im Internet täglich aktuell sind.


Ist meine Scheißhaus Lektüre, hätte ich ein IPad würde ich auch neue Medien nutzen. Das Jahresabo der Gamestar/Gamepro ist aber günstiger als ein IPad und Android Pads werden noch nicht unterstützt.
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Deadh II
#3 | 01. Dez 2011, 17:13
Tja, so isses. Ewig wird sich auch die deutsche Printausgabe der GamePro nicht mehr finanzieren, das halt ich für unabwendbar...frühzeitiger Fokus auf ePaper und viel wichtiger noch, die Webseite, ist gefragt. Der erste Schritt ist mit dem Update getan. Wenn ich irgendwann auf gamestar.de weitergeleitet werde, war es das letzte Mal, dass ich die Domain eingegeben habe! *aua*
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ninboxstation
#4 | 02. Dez 2011, 21:12
was!!!??? jetzt muss sich Gamepro.de "frei" kaufen oder sowas.. (und unabhängig werden, und im "Metacritic & Co" anerkannt werden)

oder ist Gamestar bereits unabhängig?? (kenne mich hier voll nicht aus)

____

macht Gamepro.de mehr $$$ mit Internetwerbung als Printwerbgung? (glaub dass M! Games ev. da den Zug etwas verpasst hat, und versucht es nachzuholen)
_____

wenn Internet Werbung so wichtig ist, das lasst uns immerhin "grössere" Avatare haben (um uns noch mehr zu binden, um noch mehr anzulocken ect) jetzt gilt "agressive Kunden anlocken" (Gamepro.de hat das Zeug den "grösste" Deutschen Game Forum zu werden (oder sollte es noch mehr auszubauen)
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Codfan112
#5 | 03. Dez 2011, 00:14
schade drum, aber das gamepro hier gibts ja noch zum glück ich war früher ab und an mal auf gamestar de aber was da für honks rumlungern is mir nicht mehr egal, die g* community is übel.
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Einkaufswagen
#6 | 03. Dez 2011, 14:42
Zitat von Sepheran:


Ist meine Scheißhaus Lektüre, hätte ich ein IPad würde ich auch neue Medien nutzen. Das Jahresabo der Gamestar/Gamepro ist aber günstiger als ein IPad und Android Pads werden noch nicht unterstützt.


...selbst mit iPad ersetzen digitale Medien meines Erachtens nicht das gute alte Heft. Die Infos im Heft mögen vielleicht nicht mehr ganz taufrisch sein, jedoch in den meisten Fällen deutlich ausführlicher (wenn man nciht gerade 10 verschiedene Websites abklappern möchte um die "optimale" Meldung zu finden...).
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Jehuty1979
#7 | 03. Dez 2011, 18:11
Als es die Maniac noch mit DVD (vor 2,5 jahren ca.)gab hab ich mir glaub ich das letzte mal ne Zeitschrift gekauft. Wofür hab ich denn Internet ? Außerdem is mir der DVD Zeitschriften Kramm mit 5-6 Euro echt zu teuer geworden. Ab und zu mal druchblättern und 2-3 Artikel lesen im Bahnhofskiosk aber der Kauf lohn sich für mich einfach nicht. Es lebe das Netz. Da bekomm ich alles was ich brauche. Und das auch wesentlich schneller und ehr als in Printformat.
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Nohohon
#8 | 03. Dez 2011, 19:31
Zitat von Quade:
Printmedien sind unflexibel und hoffnungslos veraltet. Ich habe mir bsp. seit über 2 Jahren keine Videospiel Zeitschrift gekauft, weil News/Reviews im Internet täglich aktuell sind.


Was so nicht wirklich stimmt. Unflexibel auf Aktualität mag vielleicht zustimmen - man kann nicht einfach Updates machen wie auf eine Homepage, aber veraltet sind die nicht. Im Gegenteil, es gibt noch einen sehr, sehr guten Markt und ganz ohne Printmedien geht's halt auch nicht.

Zudem solltest du bedenken dass gerade in der schnellebigen Welt der digitalen Medien auch so einige Probleme anzutreffen sind. Kaum hat man eine Sache gelernt muss man schon wieder neu lernen, egal ob das jetzt an einer neueren SOftware liegt, oder daran dass die einfach nicht mehr unterstützt wird, also ausgestorben ist.

Mal ganz zu schweigen davon dass du ja für Internet auch monatliche Kosten hast, evtl. Dinge erst installieren musst um alles anschauen zu können usw. Und beim Printmedium bleibt eine große Sache, die man nicht unterschätzen sollte: Material! Man hat etwas in der Hand, während man bei digitalen Medien ja eher mit nichts jongliert.
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semiBJoker
#9 | 04. Dez 2011, 16:15
So kanns gehen, schade. Die GamePro(DE) sollte langsam auch den Schritt zum digitalen ePaper gehen, schließlich ist der Markt der Klassischen Printmedien stark am strauchelm. Aber das ist auch klar, seid dem Internet und spätestens seit dem Smartphone, ist es viel bequemer und schneller an Informationen zu kommen. Das Problem ist halt - warum sollte ich die Zeitschrift kaufen, wenn Wochen vorher bereits Online und für lau alles schon Online zu sehen war. Ein Problem was ich gerade bei der Gamepro sehr schade finde, mir aber auch bei ihr am stärksten auffält.

Ich wünsche mir seitens GamePro eine schicke App-Version die sich von alleine aktualisiert. Man müsste dann nicht, wie es bereits jetzt der Fall ist immer einzelne Magazine laden, sondern hätte ein einzelnes eMagazin welches die Informationen im Hintergrund lokal speichert. Ist man dann unterwegs, oder sitzt auf dem Sofa, kann man sich bequem die neusten News und Tests durchlesen. Programme wie DalyMe zeigen bereits das es Problemlos geht. zusammen mit einer Filterfunktion, was geladen werden soll - perfekt.

Stellt man das Angebot nun so um das nur News, Wertungen+Fazit und Trailer Free sind und man für komplette Tests, Testvideos, Vorschau und Specials eben einen Premium (Abo) oder Monats Zugang (Heftpreis) erhält, ist die ganze Sache auch Wirtschaftlich. (siehe NY-Times)

Auf der Webseite ließe sich das auch leicht umsetzen.

@ Nohohon:
Es stimmt schon das klassische Printmedien viele Vorteile haben, weswegen ich auch die klassischen Buchform für Romane weiterhin treu bleibe. Aber bei Zeitungen und Zeitschriften ist Aktuallität nummerhald das Wichtigste und nicht ob sie auf Papier gedrukt sind, oder im dunkeln Leuchten. Natürlich fallen für elektronische Medien hohe Anschaffungskosten an und man ist immer von einer Energiequelle abhängig, jedoch bieten die Endgeräte auch weitere Einsatzmöglichkeiten. So kann ich mit ihnen arbeiten, Filme auf ihnen sehen, spielen usw. und habe alles in einem einzigen (teuren) Medium.
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Cevio
#10 | 07. Dez 2011, 10:23
Schade um die Printmedien, aber ich zB. bin eine Person in Deutschland, die gerne Zeitung liest und sich trotz den täglichen News im Internet immer noch auf seine Aboausgabe freut. Ich hoffe von der Sorte Leser gibt es in unserem Land noch reichlich mehr als wie in den USA.

Nichtdestotrotz war meine Entscheidung des öfteren am wackeln. Man hat heutzutage einfach eine schnelle Internet-Anbindung und nicht wie zu meiner Jugend 56k Anschluss. Damals war ein Kauf für ein heft inkl. CD mit Patches allemal und zu jeder Zeit ein kauf wert.
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