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Volition - Entwickler unterstützt Bann von Gebrauchtspielen

Ein Entwickler von Volition bezeichnet die mögliche Sperre von Gebrauchtspielen für die kommende Konsolen-Generation als »fantastisch«. Er begründet seine Position damit, dass der Kostenaufwand einer Spieleproduktion weit größer sei, als Spieler vermuten.

Von Florian Inerle |

Datum: 07.02.2012; 11:43 Uhr


Volition  : Ob die Konsolen-Generation nach Xbox 360 und PS 3 keine Gebrauchtspiele mehr abspielen kann, ist unklar. Ob die Konsolen-Generation nach Xbox 360 und PS 3 keine Gebrauchtspiele mehr abspielen kann, ist unklar. Vor einiger Zeit machte das Gerücht die Runde, die kommende Xbox-Konsole des Herstellers Microsoft werde keine gebrauchten Spiele abspielen können. In einem Interview mit dem englischsprachigen Entwickler-Blog #AltDevBlogADay hat sich jetzt Jameson Durall, ein Game-Designer des Entwicklers Volition ( Saints Row: The Third ) zu dieser möglichen Sperre geäußert.

Durall hält eine Blockade von Gebrauchtspielen für »fantastisch«. Der Volition-Entwickler sagt dazu: »Ich bin der Meinung, dass dies eine fantastische Veränderung für unsere Branche bedeuten würde, auch wenn die Kunden vermutlich erst einmal zornig darüber wären«.

Seiner Meinung nach würden Spieler jedoch Verständnis dafür aufbringen, wenn sie die Gründe gegen den Gebrauchtwarenhandel verstehen. »Die Käufer sehen oftmals nicht die mit der Produktion eines Spiels verbundenen Kosten. Sie scheinen außerdem nicht zu verstehen, wie sehr sie uns damit verletzen, wenn sie Gebrauchtspiele kaufen«, so Durall. Auch illegale Raubkopien seien schlichtweg Diebstahl.

Außerdem erklärt Durall, dass die Auswirkungen für den Einzelhändler wie beispielsweise GameStop erträglich seien, »denn denen ging es auch ganz gut, bevor der Gebrauchtwaren-Handel ein so großer Teil von deren Geschäft wurde«.

Was Durall als »denen ging‘s davor auch ganz gut« bezeichnet, würde derzeit zum Beispiel für GameStop einen riesigen Verlust bedeuten. Aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens geht hervor, dass der Bruttoertrag durch Gebrauchtspiele im dritten Quartal 2011 250 von insgesamt 572 Millionen US-Dollar ausmacht, also fast 50% des gesamten Bruttoverdienstes.

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madjonfan
#1 | 07. Feb 2012, 12:29
firmen wie gamestop würden wohl auch ohne gebrauchtspiele weiter existieren - ich meine, wenn NIEMAND für eine bestimmte konsole gebrauchte spiele an den mann bringen kann, muss jeder neue spiele kaufen. dann leben sie halt wieder vom verkauf neuer spiele.

wenn dem so kommen sollte, hoffe ich dass sich das postwendend sehr positiv für den kunden auf den preis für neue spiele auswirkt.

was mich ankotzt ist, dass auch hier gebrauchtspiele und raubkopien in einem atemzug genannt werden. da denke ich mir nur hey, wenns eh das gleiche ist, wieso kaufe ich dann gesetzeskonform gebrauchte spiele zocke nicht gleich raubkopien.
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sebino
#2 | 07. Feb 2012, 12:32
Dann würde ich bei Multiplattform-Titeln wieder komplett zum PC zurückkehren, da sind die Spiele billiger und dank Steam-Deals werden sie eh schnell billiger als auf Konsolen, im moment ist das immer so eine Abwechslung bei mir, aber das würde sich dann ändern

Das sich das auf dem Preis auswirkt glaube ich auch nicht. PC-Spiele sind billiger weil da kein Hersteller mit dran verdient wie Sony oder Microsoft und das Geld wollen sie ja auch wieder was sie dadurch verlieren, habe mal gelessen das sie an einen PC-Spiel was sie digital verkaufen doppelt soviel verdienen als an einem Konsolenspiel was im Handel verkauft wird, gehe davon aus das die Konsolen dann auch mehr auf digital setzen, nur gibts da dann nur Microsoft oder Sony die sich keinen Preis-Kampf liefern müssen, das ist beim PC dann anders mit Steam und Origin
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Z'eraph
#3 | 07. Feb 2012, 12:35
Ich kann es ja verstehen, wenn ein Spielentwickler sich positiv zu solchen Maßnahmen äußert. Der Aufwand ein Spiel zu programmieren ist mit nem enormen zeitlichen wie auch finanziellen Aufwand verbunden und natürlich will diese, ich möchte mal sagen handwerkliche oder sogar künstlerische Arbeit auch entlohnt werden. Aber dann muss das Produkt nunmal einfach auch sein Geld wert sein und dieser Wert darf sich eben nicht nur über den bereits Erwähnten Zeiz- bzw. Kostenaufwand definieren. Sollte es bei kommenden Konsolengenerationen möglich sein, gebrauchte Spiele zu bannen, müssen dementsprechend auch die Preise schneller sinken, wie es ja bei PC-Spielen schon seit Jahren der Fall ist, denn kein Konsolengamer der nicht sofort jede Neuheit braucht, würde es einsehen, dass ein ca. 2Jahre altes Spiel auf Konsolen immernoch zum Vollpreis verkauft wird, während das gleiche Spiel auf PC schon wesentlich günstiger zu haben ist. Wenn entwickler meinen, nur weil sie den Gebrauchtmarkt zerstören, würden auch die Absatzzahlen eines Spiels bei Veröffentlichung steigen, naja, die Hoffnung stirbt zuletzt liebe Entwicklerteams! ;)
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28cm
#4 | 07. Feb 2012, 13:21
ich hab irgendwo gelesen das mann auch die neuen konsolen nicht gebraucht kaufen kann, wenn doch gibts dann zuhause ne böse überraschung, BOOOOOOMM! ^^
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unilaw
#5 | 07. Feb 2012, 13:55
Den Hintergrund verstehe ich und auch die Situation der Entwickler. Nur mir als Kunde ist dies nunmal zu einem großenteil egal. Ich bin nur bereit einen bestimmten Preis für etwas zu bezahlen und wenn ich diesen in annehmbarer Zeit nur über einen Gebrauchtkauf erreichen kann, dann schlage ich auch nur dort zu.

Ich rechne aber schon lange mit einem DRM-System auf der nächsten Konsolengeneration. Soweit möglich werde ich dann auch wieder mehr auf dem PC spielen, da die Preise dort günstiger sind und auch schneller fallen. Auf den Konsolen würde ich meinen Spielekonsum stark einschränken und die Spiele, die ich kaufen möchte nur zum günstigen Budgetpreis holen.

Es ist wirklich schade in welche Richtung sich das entwickelt.
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loktron
#6 | 07. Feb 2012, 14:01
Aber dann quellen meine Regale ja über, wenn ich Spiele nicht mehr verkaufen kann und Umtausch kann man dann auch vergessen! Und wegen Gamestop: bei der Filiale in meiner Stadt macht es mindestens 70% des Umsatzes aus und das wäre somit echt bitter!

Beim Anschalten gebrauchter Spiele und Konsolen leuchtet dann sofort bei Microsoft die Raubkopierer- Lampe und der Account wird von Live ausgeschlossen^^ und Der Spieler bekommt Agent 47 auf den Hals gehetzt^^
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Nohohon
#7 | 07. Feb 2012, 15:55
Das mit den Kosten für die Entwicklung (und Lagerung, und Verpackung, und...) erschließt sich mir nicht, sorry. Wenn jemand das Spiel durch hat und es seit Monaten oder gar Jahren im Regal stehen hat, es auch nicht mehr anrührt, wieso sollte er es dann nicht verkaufen? Soll er es wegschmeißen und ein anderer ein ganz neues Spiel kaufen?

Mir ist ja klar dass an gebrauchten Spielen kaum Gewinn - eigentlich ja gar keiner - für Entwickler abfällt, aber das ruft durchaus einen unweigerlichen Müllberg, der absolut unnötig ist, hervor. Mal ganz zu schweigen dass es beim Gebrauchthandel oft Spiele gibt, die nimmer hergestellt werden. Die sollte man aber vorsichtig bewerten, weil ich mir denke dass man eher dieser "ich kaufe was und verkaufe es nach einer/zwei Wochen weiter, so lange es noch "neu" ist"-Mentalität entgegenwirken will.
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kevb0ard
#8 | 07. Feb 2012, 16:07
gut damit ist Volition auf meiner black liste... es wird von meienr seite aus kein spiel mehr von denen gekauft...

ich mein ich hab noch nie eins von denen gekauft da Red Faction meiner meinung nach schon seit teil 1 einfach grütze ist und Saints Row mir zu übertrieben ist für ein open world spiel
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Miha
#9 | 07. Feb 2012, 16:25
die machen doch schon genug geld, sind die so geldgierig? aber die werden sehn was sie davon haben, wenn sich das durchsetzt.
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b//I/g)O(s
#10 | 07. Feb 2012, 17:46
immer gewinn maximieren usw gut eigentlich is es klar wer würde den nich so denken aber nun kostet ein spiel schon manchmal 70€ dass is ein haufen asche für ein spiel und bald kosten sie bestimmt 80€ immer ein aufpreis von 10€ bei jeder konsolen generation das is wahnsinn.... nich jeder kann sichs leisten und ich bin einer der es bevorzugt spiele in der videothek auszuleihen das wird dan auch nicht mehr möglich sein.... meiner meinung nach abzocke!
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