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Nintendo - Marketing-Chef hat Angst, den Anschluss zu verlieren

Satoshi Yamato, Nintendos Director und General-Manager der Markeing-Abteilung, sieht für Nintendo eine wachsende Gefahr darin, sich nicht an moderne Werbeformen anzupassen.

Von Tobias Ritter |

Datum: 04.07.2014; 15:55 Uhr


Nintendo : Nintendos Marketing-Chef befürchtet, dass Nintendo über kurz oder lang den Anschluss an die Konkurrenz verlieren könnte. Nintendos Marketing-Chef befürchtet, dass Nintendo über kurz oder lang den Anschluss an die Konkurrenz verlieren könnte.

Satoshi Yamato, Nintendos Director und General-Manager der Markeing-Abteilung, hat im Verlauf einer Frage-Antwort-Runde mit den Anteilseignern des Unternehmens seine Bedenken darüber geäußert, dass Nintendo heutzutage nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten könne.

Früher sei es sehr viel einfacher gewesen, Nintendo-Produkte auf den Wunschzetteln der vielen Kunden zu platzieren. Das habe sich aufgrund der zunehmenden Auswahl an Freizeit-Optionen und Entertainment-Produkten jedoch geändert.

»In den vergangenen Jahren hat die Auswahl für die Kunden, wie sie ihre Freizeit verbringen wollen, drastisch zugenommen. Dementsprechend ist es heutzutage schwieriger als zuvor, Nintendo-Produkte möglichst hoch auf den Wunschlisten der Kunden zu platzieren. «

Und auch die Werbeformen hätten sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert. Der Informationsfluss sei heute ein gänzlich anderer als noch vor ein paar Jahren, so Yamato weiter:

»Und auch die Art und Weise, wie die Kunden Informationen über die Produkte sammeln, die sie haben möchten, war früher mehr auf TV-Werbespots, Broschüren in Tageszeitungen und Promotions-Veranstaltungen ausgerichtet. Und Nintendo hat all diese Werbe-Kanäle genutzt. Seitdem hat sich der Informationsfluss aber dramatisch geändert und ich sorge mich darum, dass Nintendo diesen Veränderungen nicht angemessen gerecht werden kann.«

Allerdings scheint sich Nintendo so langsam aber sicher auch an die heutige Zeit und ihre Werbeformen anzupassen. Erst kürzlich rang man sich etwa dazu durch, Streamern die Verwendung von Gameplay-Material aus Nintendo-Spielen zu erlauben.

Einleitung
Wenn auf einen Spielehersteller der Begriff »Traditionshaus« zutrifft, dann auf Nintendo. Kaum eine Firma aus der Gaming-Branche kann auf eine so lange Geschichte zurückblicken. In dieser Galerie stellen wir euch alle Nintendo-Heimkonsolen samt ihrer kleinen Handheld-Geschwister vor.
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megakay
#1 | 04. Jul 2014, 16:18
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Nohohon
#2 | 04. Jul 2014, 16:22
Nintendo muss einfach über ihre eigenen Sachen hinweggucken. Wie ich oft erwähnt habe bringt es nichts, wenn man Trailer, Aktionen und allgemeine Werbung eher nur da schaltet, wo man die schon bestehenden Kunden hat. Es bringt nichts, wenn ich nur Newsletter an registrierte Nutzer schicke, via SpotPass kommuniziere oder in meinen eigenen sozialen Netzwerken. Nintendo muss wie damals einfach viel mehr RAUS.

Irgendwie schon fast verwunderlich, dass die zumindest zum OoT 3D-Release Großflächen an Straßen damit beklebt haben.
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Nelphi
#3 | 04. Jul 2014, 16:32
Zitat von megakay:
Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.


Exact das selbe wollte ich auch schreiben + nun habe ich Hoffnung das diese Einsicht zu Besserungen führt und Nintendo schnelles Handeln Nintendo wieder zu Erfolg führt.
Ich hoffe nur, dass Nintendo einige ihrer Alleinstellungsmerkmale bei behällt und nicht auf Geschäftspraktiken die wir Gamer an Unternehmen wie EA so anprangern auch für sich entdeckt!

Ich werde mir ziemlich bald die neuste Nintendokonsole neben meine PS4 stellen, Nintendo gehört für mich eben wegen seine Perlen dazu...für mich ist der Zeitpunkt mit Zelda gekommen. Sehr schade, dass Nintendo es nicht geschafft hat mich früher zu sich zu ziehen...den in einer Sache sollte Nintendo doch eher etwas wie die Konkurenz werden wenn sie auch auf die wichtige Zielgruppe der Heißblutgamer Eindruck schinden will und zwar nicht ganze 7-10 Jahre mit ihrer Technik hinterher hinken will!
Das hat mich dazu gebracht sowohl ihren Handheld als auch ihre Heimkosole erst bei ensprechender Softwareangebote in meine Sammlung auf zu nehmen. Gnadenlos veralltete Hardware...aua!
Ich zähle mich zu den Heißblutgamern...Konsolero only zwar, aber Heißblutgamer.

Ich hoffe Nintendo krazt die Kurve und wird modern...nicht zu modern aber dennoch modern, sowohl in Marketing als auch in Technik. Spiele machen können sie und an sich sind ihre Konsolen wirklich ein tolles Spielzeug...momentan aber eher nicht für ihre eins Hauptzielgruppe der Heißblutgamer:-)
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Nohohon
#4 | 04. Jul 2014, 17:00
Zitat von Nelphi:

Das hat mich dazu gebracht sowohl ihren Handheld als auch ihre Heimkosole erst bei ensprechender Softwareangebote in meine Sammlung auf zu nehmen. Gnadenlos veralltete Hardware...aua!
Ich zähle mich zu den Heißblutgamern...Konsolero only zwar, aber Heißblutgamer.


Sollte dir die Technik dann nicht irgendwie egal sein? Hardwareinnenleben hin oder her, alleine beim DS gab es zum Beispiel sehr schnell viele sehr spielenswerte Games, von RPGs mal ganz zu schweigen. Es ist ja echt berechtigt, dass man die Langlebigkeit einer Konsole anhand ihrer Technik misst, aber so lange trotz der Technik Spiele kommen, die eben sonst in allen Belangen, besonders eben im SPIELEN, mithalten können, sollte das doch echt egal sein.

Zumindest wäre das meine Auffassung von "Heißblutgamern".
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Mr.PP
#5 | 04. Jul 2014, 18:01
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Troubleman
#6 | 04. Jul 2014, 19:00
Zitat von Mr.PP:

Denkste, damals bei der Wii, wollten sie mehr Third-Party support...nichts passiert.
Dann bei der Wii u, wollten sie noch viel mehr Third-Party Support...was ist passiert? NICHTS, bis auf Watch Dogs, kommt kein einziges Spiel.
So ist das, wenn man nicht mehr inovativ, sondern einfach nur das selbe in einer anderen überflüssigen Form rausbringt.
Nintendo wird diesen Markt leider nicht überleben, da hilft auch kein Zelda...wobei, doch ein richtig gutes Open World Zelda, ein schönes Super Mario und ein PAAR NEUE MARKEN VERD.! Würden helfen.



Immer dieses Nintendo wird die Generation nicht überleben bla bla!

Ich will jetzt keine Namen nennen, aber wenn ein bekannter Hersteller mit einer Konsole relativ erfolgreich ist aber alles andere (wie zb. Handys, Fernseher und Kameras) schlecht bis ganz schlecht läuft, kann das nur noch schlechter sein!
Und in deinem letzten Satz widersprichst du dich selbst!
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Obrok83
#7 | 04. Jul 2014, 20:10
Klar wird Nintendo diese Generation nicht überleben und so wie Sega untergehen.
Immerhin machen die schon Jetzt im Jahr 300-400 Mio Verlust.

Wenn es in den Nächsten 5 Jahre in diesem Maß so weiter geht, dann sind ihre 17 Milliarden ganz schnell verpufft...


Oh wartet hat Jemand ein Taschenrechner zur Hand?

edit: Einige sind wohl nicht einmal dann in der Lage Ironie zu erkenne, wenn sie einen ins Gesicht schlägt. Vielleicht nehmt ihr wirklich mal ein Taschenrechner. :D
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MMorpg-Fan
#8 | 04. Jul 2014, 20:30
Zitat von Mr.PP:

Denkste, damals bei der Wii, wollten sie mehr Third-Party support...nichts passiert.
Dann bei der Wii u, wollten sie noch viel mehr Third-Party Support...was ist passiert? NICHTS, bis auf Watch Dogs, kommt kein einziges Spiel.


da sieht man mal wieviel ahnung du hast, für dich scheinen nur ubisoft, ea als 3rd party zu zählen`?

kommende und kürzlich erschienende 3rd party:
Bayonetta 2 (Platinum games), Xenoblade Chronicles (Monolith), Shin Megami Tensei vs Fire Emblem (Atlus und bla), Hyrule Warriors (Koei), Sonic: Rise of Lyric (Sega), Project Cars (Bandai), Child of Light (Ubisoft), Project Zero, Devils Third ..

oder erschienende wie Wonderful 101, Sonic Lost World, Assassins Creed III/IV, Zombie U, Splinter Cell, Call of Duty, Batman Titel, Tekken, Need for Speed, Rayman usw.

sind alles keine 1rst party titel! natürlich fehlen da die westlichen Blockbuster egoshooter titel wie auf den anderen konsolen. aber es ist nun nicht so, als würde nurnoch ein watch dogs rauskommen..

und nurnoch nintendo titel entwickeln..

Zumal sich eine Xbox One derzeit viel schlechter als die Wii U verkauft, von den verkaufszahlen her gesehen.
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PixelFred
#9 | 04. Jul 2014, 20:36
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WNxKraid
#10 | 04. Jul 2014, 20:40
Nintendo wird es noch ewig geben.
Selbst wenn man irgendwann gezwungen wäre das Hardwaregeschäft aufzugeben.

Die Thirds wollen alle nur ohne allzu große Mühe möglichst viel Kohle scheffeln. Das ist auf einem Nintendo System nunmal nicht möglich.

Einerseits ist der Portierungsaufwand wegen der sehr unterschiedlichen Hardware sehr hoch, andererseits der zu erwartende Absatz zu gering.

Da ist es einfacher für zwei fast identische PC-Konsolen zu entwickeln.
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