Paper Mario: Sticker Star - Nintendo 3DS

Jump&Run  |  Release: 07. Dezember 2012  |  Publisher: Nintendo
Seite 1 2   Fazit Wertung

Paper Mario: Sticker Star im Test

Ohne Levelaufstieg durch neue Levels

Im Test zu Paper Mario: Sticker Star für den Nintendo 3DS kleben wir die namensgebenden Sticker nicht nur ins Sammelheft, wir klatschen sie auch noch unseren Gegnern um die Ohren.

Von Maximilian Lechner |

Datum: 13.11.2012


Zum Thema » Mehr Nintendo-Tests Unser Kanal für Wii, DS und 3DS Paper Mario: Sticker Star geht im Vergleich zum Vorgängerspiel Super Paper Mario (Wii, 2007) einen Schritt zurück, gleichzeitig aber mindestens zwei nach vorne. So gibt es endlich wieder die rundenbasierten Kämpfe, wie man sie aus den ersten beiden Teilen kennt, und Marios Abenteuer spielt wieder im vertrauten Pilzkönigreich.

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Einige entscheidende Konventionen hat Entwickler Intelligent Systems aber diesmal über Bord geworfen. Das Spiel besitzt nämlich eine Weltkarte mit einzelnen Levels, wie man es auch aus anderen Mario-Spielen kennt, nicht aber von Paper Mario. Frei erkundbare Städte und witzige Dialoge mit anderen Spielfiguren sind dagegen deutlich seltener geworden. Ist das also überhaupt noch ein Rollenspiel, oder bloß eine abgespeckte Variante der Paper Mario-Spiele?

Sieben Dragonballs? Nein, fünf Royalsticker!

Die Geschichte von Paper Mario: Sticker Star ist, wie man es oft von Nintendo kennt, eher simpel. Mario und die anderen Bewohner des Pilzkönigreichs treffen sich zum Stickerfest im kleinen idyllischen Dorf Stickershoven. In dieser besonderen Nacht erscheint nämlich jedes Jahr ein Sticker-Komet, der die Wünsche der Anwesenden in Erfüllung gehen lässt. Und wie wir unseren Lieblingsschurken Bowser kennen, lässt der sich natürlich die Gelegenheit nicht entgehen, um allen Pilzköpfen den Spaß zu verderben.

Er platzt auf die Bühne, wo Prinzessin Peach den Sticker-Kometen präsentiert, und berührt ihn. Und prompt zerlegt es den Wunschkometen in seine Einzelteile - die sogenannten Royalsticker, die jetzt auf der ganzen Welt verstreut sind. Bowser selbst wünscht sich standesgemäß natürlich die Krone des Königreichs und erlangt durch den Sticker besondere Macht: Er glitzert und ist damit selbst für Mario zu stark.

Paper Mario: Sticker Star
Drückt ihr im richtigen Moment die A-Taste, blockt Mario wie auch in den vorherigen Teilen.

Als würde das nicht reichen, bricht im Pilzkönigreich ein Chaos aus. Klar, dass Mario die gelbgrüne Stachelschildkröte damit nicht davonkommen lassen kann. Also macht er sich mit seiner neuen und einzigen Gefährtin Kersti auf die Suche nach den verstreuten Royalstickern, um Bowser das Handwerk zu legen.

Die Geschichte mit diesem netten Intro, wird dann aber eher schwach weiter erzählt und kaum wie in den Vorgängerspielen durch ansprechbare Personen, unterschiedliche Dörfer und Zwischensequenzen vorangetrieben.

Ab und an streuen die Entwickler zwar nette erzählerische Abschnitte in den Levelalltag ein, die wir an dieser Stelle aber nicht verraten wollen, doch die Kreativität der Peachabschnitte aus Paper Mario: Die Legende vom Äonentor (GameCube, 2004) erreichen sie nicht ansatzweise. So bleibt zumindest die Geschichte und die Erzählweise auf Standard-Mario-Niveau und erreicht nicht die Rollenspielqualität der Vorgängerteile.

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Metalconsolero
#1 | 13. Nov 2012, 18:46
Schon wieder kein "echtes" Paper Mario? So ein Schei**! Damit hat sich der Titel wieder für mich erledigt.
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Nohohon
#2 | 13. Nov 2012, 19:21
Der Levelaufstieg ist bei der Serie eh so eine Sache. Die vielen Kämpfe, bei denen am Ende eh nur ein Sternenpunkt (EXP) bei rumkommt ziehen die Paper Marios zu oft unnötig in die Länge. Ich sehe hier also durchaus irgendwie einen positiven Aspekt.

Abgesehen davon hat es den bisher schönsten Papiereffekt - man sieht welligen Karton an den Ränden, etc.

Das permanente Genörgel über unfaire Rätsel kann ich nicht ganz nachvollziehen. Erinnert sich jemand an die Zeit ohne Guides im Netz und Lösungsbüchlein? Man hat sich durchgebissen und ich finde man kann das durchaus auch voraussetzen - immerhin wollen doch alle immer als Gamer bezeichnet werden, aber dann gleichzeitig alles vorgekaut bekommen? Neeeee...
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Splandit
#3 | 14. Nov 2012, 03:54
Und die Kämpfe werden jetzt dadurch das man gar keine Sternenepunkte mehr bekomt besser?

Macht es dir echt mehr Spaß Kämpfe zu haben für die man überhaupt gar nichts bekommt? Denn wenn alle Kämpfe unnötig sind, würden sie mir persönlich nur noch mehr auf die Nerven gehen.

Warum überhaupt kämpfen wenn man eh alle Gegner ohne Konsequenzen umgehen kann?


Ich hoffe immernoch auf den nächsten stationären Teil.
Dieser Test ist übrigens alles andere als objektiv geworden, allerdings muss ich dem Tester hier aus persönlicher Sicht volkommen recht geben.
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Nohohon
#4 | 14. Nov 2012, 07:24
Zitat von Splandit:
Und die Kämpfe werden jetzt dadurch das man gar keine Sternenepunkte mehr bekomt besser?

Macht es dir echt mehr Spaß Kämpfe zu haben für die man überhaupt gar nichts bekommt? Denn wenn alle Kämpfe unnötig sind, würden sie mir persönlich nur noch mehr auf die Nerven gehen.

Warum überhaupt kämpfen wenn man eh alle Gegner ohne Konsequenzen umgehen kann?


Ich hoffe immernoch auf den nächsten stationären Teil.
Dieser Test ist übrigens alles andere als objektiv geworden, allerdings muss ich dem Tester hier aus persönlicher Sicht volkommen recht geben.


Was ich so nicht gesagt habe, aber du bekommst was: Münzen! Und die sind bitter nötig, weil du damit STicker kaufen kannst. Und gerade besondere Sticker kannst du damit auf dem Schwarzmarkt kaufen, was nötig bei den Bossfights ist!

Ohne Sticker geht nämlich kein Kampf!

BTW: Es gibt genügend andere RPGs bei denen man entweder kein Geld oder keine Erfahrungspunkte im eigentlichen Sinne bekommt. Wieso sollte ich also Paper Mario hier verurteilen? Und in Action Adventures wie Zelda levelt man auch eher nur durch Gegenstände auf. Ich sehe es also überhaupt nicht so düster und bestelle jetzt ein Spiel ab oder schicke es zurück, nur weil etwas am System verändert wurde - besonders hier ist das deutlich zu verschmerzen, weil Paper Mario in meinen Augen eh nie das RPG im Sinne eines RPG war (Dragon Quest und Co).
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Details zu Paper Mario: Sticker Star - Nintendo 3DS

Plattformen: 3DS
Genre Action
Untergenre: Jump&Run
Release D: 07. Dezember 2012
Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Webseite: http://papermario.nintendo.com//
USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Spiele-Logo: Download
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