Theatrhythm: Final Fantasy Curtain Call - Nintendo 3DS
Musikspiel  |  Release: 2014  |  Publisher: Square Enix
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Fazit

Wertung

Theatrhythm: Final Fantasy Curtain Call Test Taktgefühl statt Gunblade

In Theatrhythm: Final Fantasy Curtain Call lassen Squall und seine FF-Kollegen das Gunblade zu Hause und kämpfen stattdessen mit Musik. Wir haben uns durch den Test getanzt und vergeblich nach der Langzeitmotivation gesucht.

Von Ann-Kathrin Kuhls |

Datum: 11.09.2014


Zum Thema » Gameplay-Trailer zu Curtain Call Die Spielmodi vorgestellt » Video: Theatrythm Final Fantasy Gameplay aus dem Vorgänger Mit Theatrhythm: Final Fantasy Curtain Call wendet sich Square Enix von den Core-Gamern ab und den Chor-Gamern zu. Die Macher des erfolgreichen Japan-Rollenspiels haben sich schon zum zweiten Mal die Touch-Funktion des Nintendo 3DS zu Nutze gemacht und ein so genanntes Action-Rhythmus-Spiel entwickeln lassen.

Auf den ersten Blick hat das viel von Guitar Hero: Mit dem Stylus tippt oder wischt man in drei verschiedenen Modi zum Takt der Musik auf dem Touchpad herum. Je besser unser Timing, desto effektiver die Attacken.

Attacken? Ja genau. Wir sind nämlich nicht einfach nur unterwegs um Musik zu machen, oh nein. Wir retten die Welt vor dem sicheren Untergang. Zusammen mit der Macht der Rhythmuswellen müssen wir den Musikkristall wieder erstarken lassen, der die beiden Götter Cosmos und Chaos, bekannt aus Final Fantasy Dissidia, davon abhält, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen und dabei die Menschheit zu vernichten.

Geschichte? Welche Geschichte?

Theatrhythm: Final Fantasy Curtain Call : Die Map Quests kombinieren Battle- und Fieldmodus miteinander. Die Map Quests kombinieren Battle- und Fieldmodus miteinander. Wem die Story jetzt ein bisschen zu verquer ist, der muss sich keine Sorgen machen: Nach dem Vorspann lässt Curtain Call die Geschichte unauffällig unter den Tisch fallen und beschäftigt sich lieber mit den anderen Aspekten des Action-Musik-Rollenspiels.

Zum Beispiel der Action. Wir wählen zwischen dem freien Spiel und den so genannten Map Quests. Im freien Spiel sind drei Modi verfügbar: Im Battlemode tritt unsere Party aus der Serie bekannten Feinden entgegen, unsere Präzision mit dem Stylus beeinflusst hierbei die Stärke der Attacken.

Wir müssen zur richtigen Zeit auf den Bildschirm tippen oder in die angezeigte Richtung wischen, sonst werden wir angegriffen und verlieren Gesundheit.

Im Fieldmode müssen wir so weit wie möglich durch die Umgebungen des Final-Fantasy-Universums laufen, unser Stylus folgt dabei der Linie auf dem Bildschirm.

Die beiden Modi sind zwar dank einstellbarer Schwierigkeit immer fordernd, werden aber auf Dauer ziemlich eintönig.

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Handkrampf ja - Motivation nein

Irgendwann sind wir das wischen und tippen einfach leid, egal in welcher Geschwindigkeit es von uns verlangt wird. Ein bisschen Abwechslung bietet da der Eventmode, bei dem wir dann auch endlich die wunderbaren Filmclips sehen, für die Final Fantasy bekannt ist. Aber auch der kann nicht über das doch sehr simple Spielprinzip hinwegtäuschen, das genau so auch auf einem Tablet spielbar wäre.

Die Map Quests verbinden Battle- und Fieldmode miteinander und versuchen mit Endgegnern und Zwischenereignissen die Langzeitmotivation zu erhalten - da sich die Spielweise selbst aber keinen Deut ändert, macht auch das keinen großen Unterschied. Haben wir einen Titel erfolgreich abgeschlossen, werden wir zumindest mit Splittern belohnt, die neue Figuren und Fähigkeiten freigeben. Der Taktik-Teil des Spiels ist, neben der Musik, seine große Stärke.

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Adibaw
#1 | 11. Sep 2014, 19:42
Das wird wieder episch! Warte jetzt schon seit einem Jahr darauf und nach 156 Stunden darf auch mal ein zweiter Teil kommen ^^
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Musou Tensei
#2 | 11. Sep 2014, 23:26
Ich freu mich sehr drauf, habe ja schon den Vorgänger gespielt der ja noch weniger Abwechslung bot und trotzdem habe ich es geliebt, day 1.

Zitat von :
Aber auch der kann nicht über das doch sehr simple Spielprinzip hinwegtäuschen, das genau so auch auf einem Tablet spielbar wäre.

Na und? Technisch gesehen könnte man jedes DS und 3DS Spiel das hauptsächlich oder optional Touchcontols hat aufm Tablet spielen, macht ein Phoenix Wright oder Layton auch nicht schlechter. Gibt es den ersten Theatrhythm nicht sogar auf Ipad?
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Adibaw
#3 | 14. Sep 2014, 09:51
@Musou Tensei Ja, den gibt es. Im Test wäre noch zu erwähnen gewesen, dass man nicht mit dem Stylus spielen muss.
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Vyse_from_skies
#4 | 14. Sep 2014, 16:26
Als Fan der Spieleserie hätte mir eine komplette Soundtrack-CD gereicht.Ich brauche dazu kein rumgewische auf den Touchscreen und habe keine Lust auf Kopfhörer, zu denen man, aufgrund der miesen Lautsprecher des 3DS XL, genötigt wird.

Ich genieße weiterhin Uematsu und CO. Meisterwerke wo sie hingehören: Auf meinen alten Konsolen am Fernseher - verbunden mit der Heimkinoanlage!
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Cooks
#5 | 15. Sep 2014, 18:42
Story? (scheinbar der größte Kritikpunkt) In einem Rythmusspiel? Ach bitte.
Dieses Spiel richtet sich an Genrefans und an Fans des FF Soundtracks.

Ich könnte das Spiel auf einem Tablet spielen? Sicherlich. Gibt es aber nicht!

Das Spiel reiht sich mit Elite Beat Agents ein. Und als Rythmusspieler kommt es mir doch vor allem auf den Content an. Und mit 221 FF Liedern ist da doch meiner Meinung nach echt viel geboten.

Ich finde in dem Test wurden zu viele, für dieses Genre unwichtige/vernachlässigbare Punkte, Kriterien negativ in die Gesamtwertung übertragen.

Aber vielleicht kommt da auch ein bisschen der Rythmusgenrefan raus. Für alle isses sicherlich nix. Ganz klar ein Fangame.
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Details zu Theatrhythm: Final Fantasy Curtain Call - Nintendo 3DS

Cover zu Theatrhythm: Final Fantasy Curtain Call - Nintendo 3DS
Plattformen: 3DS
Genre Action
Untergenre: Musikspiel
Release D: 2014
Publisher: Square Enix
Entwickler: Square Enix
Webseite: http://theatrhythm.com/
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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