Die Siedler im Test - Test für iPhone

Vier Völker auf einer Inselgruppe! Da ist Streit vorprogrammiert - ob die iPhone-Umsetzung des Strategiespiels gelungen ist, erfahrt ihr im Test.

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Fleißige Siedler am Werk. Fleißige Siedler am Werk.

Die Siedler für das iPhone ist die Umsetzung des legendären Siedler IV für den PC. Das Spiel lässt euch die Wahl zwischen vier Kampagnen: die der Römer, der Wikinger, der Mayas oder des Dunklen Volkes. Diese bunte Mischung ist auf einer Inselgruppe vertreten und trifft ständig aufeinander. Spielerisch unterscheiden sich die Kampagnen der einzelnen Völker kaum, wohl aber optisch. Eure Aufgabe in diesem Echtzeit-Aufbauspiel ist in jeder der knapp zwanzig Missionen gleich: Erschaffe eine funktionierende Siedlung und hebe schnellstmöglich eine Armee aus. Wachsende Städte erreichen schnell die Grenze feindlichen Gebietes, und wer bis dahin keine stabile Armee aufweisen kann, muss eine schmerzliche Niederlage hinnehmen.

Gesteuert wird Die Siedler ausschließlich mit Fingerstrichen und Antippen. Ihr schaltet nach kurzer Eingewöhnung mühelos zwischen den einzelnen Bauoptionen hin und her. Einzig das direkte Antippen von Siedlern oder Gebäuden wird gelegentlich nicht erkannt. Die Übersicht leidet unter dem kleinen Bildschirm und das Scrolling mit dem Finger ist natürlich nicht so flott wie mit einer Maus.

Die Siedlung ist deutlich gewachsen. Die Siedlung ist deutlich gewachsen.

Die Siedler folgt stets einem linearen Aufbaupfad: Nach der Erschaffung einer Werkzeugschmiede müsst ihr für eine umfangreiche Nahrungs- und Rohstoffbeschaffung sorgen. Ein Beispiel: Ein Metzger benötigt für sein Tun Fleisch, welches ihr über eine Schafzucht beziehen könnt. Um diese zu betreiben muss aber ein Wasserwerk seine Arbeit aufgenommen haben, und natürlich eine Getreidefarm die Schafe mit Futter versorgen. So greift ein Rädchen ins andere. Habt ihr eine Infrastruktur aufgebaut, müssen Pioniere und Geologen Land gewinnen sowie Bodenschätze aufspüren. Speziell Letztere sind für eine schlagkräftige Armee zwingend notwendig – nur mit Gold könnt ihr höherstufige Krieger bezahlen. Selbstredend will eine Goldmine erstmal gebaut werden, dazu natürlich eine Schmelze, welche mit Kohle betrieben wird, die ebenfalls in einer Mine gewonnen wird. Zwischendurch müssen immer wieder Wohnhäuser errichtet werden, um die wachsende Stadt mit Leben zu füllen und vor allem die Rekrutierungsmaßnahmen eurer Kaserne nicht versiegen zu lassen. Die eigentlichen Kämpfe gewinnt diejenige Seite, welche die meisten und stärksten Soldaten aufweisen kann. Zusätzlich könnt ihr Zauberkundige und Heiler heranzüchten, deren Wirken aber im Grunde unnötig und aufgesetzt ist.

Und am Ende geht es in die Schlacht. Und am Ende geht es in die Schlacht.

Die Siedler gefällt optisch durch eine sehr liebevolle Aufmachung. Die Grafik kann mit einem Schieberegler auf eine recht nahe Ansicht gezoomt werden. Diese ist zwar etwas grobpixelig, offenbart aber zahllose Details: Träger schleppen zappelnde Fische zu ihrem Bestimmungsort, Holzfäller hacken Tannen um, der Schmied bearbeitet das Eisen mit seinem Hammer, Getreidefarmer schwingen die Sense usw. Die knuffige Grafik zaubert schnell ein wildes Gewusel auf den Bildschirm – ihr könnt einzelne Siedler bei ihrer Tätigkeit minutenlang verfolgen. Allerorten lassen dazu passende Soundsamples das Gefühl einer echten Kolonie entstehen.

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