Rabbids Land im Test
Minispiel-Alarm
DAAAAAH! Ob Rabbids Land nur eine weitere überflüssige Minispielsammlung ist, oder die Wii U-Features sinnvoll nutzt, zeigen wir im Test.
Von
Maximilian Lechner
|
Datum:
09.12.2012
Wie seinerzeit die Wii, erhält auch die Wii U einen neuen Teil der Minispielsammlung um die durchgeknallten Raving Rabbids zum Start. Um es vorweg zu nehmen:
Rabbids Land
verspricht dem Spieler einen innovativen Einsatz des Wii U-GamePads, hält dieses Versprechen aber nicht und bietet nur 08/15-Gameplay.
Freizeitpark bereit zum Entern
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Irgendwie muss den weißen psychopathischen Hasen langweilig gewesen sein, denn sonst wären sie wohl nicht auf die Idee gekommen, einfach mal so einen Freizeitpark zu besetzen. In diesem so genannten Rabbid Land absolvieren wir im Hauptmodus ein Brettspiel, dass lose an einen Vergnügungspark mit ungefähr 20 verschiedenen Attraktionen (=Minispiele) erinnert. Hat da etwa jemand
Mario Party
gesagt? Das Spielprinzip funktioniert jedenfalls ganz ähnlich.
Ziel des Spiels ist es, als erster von bis zu vier Spielern eine bestimmte Anzahl an Trophäen zu ergattern und zum Ziel zu kommen. Zur Auswahl steht nur eine einzige Karte, die äußerst minimalistisch gehalten ist und im Kern nur aus zwei Kreisen besteht: einem großen und einem kleinen.
Witzig: Bevor es mit der Trophäenjagd losgeht ,wählen wir noch eine passende Farbe für unseren Hasen. Der Hoppler wird dann serientypisch rabiat in einen Farbtopf geworfen.
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Alleine zum Einschlafen
Die Spieler kommen der Reihe nach dran, und dürfen, wie man es auch von Mario Party und anderen Brettspielen kennt, würfeln, um dann auf einem von mehreren verschiedenen Feldern zu landen. Auf Minispiel-Feldern treten immer zwei Spieler gegeneinander um drei Trophäen an, aber auch durch die Beantwortung von humorvollen Fragen auf Quizfeldern lassen sich zwei der begehrten Preise ergattern.
Da wird uns zum Beispiel schon einmal erklärt, dass nicht Kaffee, sondern Äpfel Menschen morgens wachen machen, zumindest wenn man dem Spiel glaubt... Der Humor des Spiels bleibt Geschmackssache, ringt uns aber meistens kaum mehr als ein müdes Lächeln ab.
In diesem Minispiel versucht Spieler Zwei mit dem GamePad den Attacken von Spieler Eins auszuweichen.
Die eigentlichen Minispiele sind in geselliger Runde ganz nett, bieten aber auch keine wesentlichen neuen Merkmale. Die meiste Zeit nutzt ein Spieler das Wii U-GamePad während sich der andere Spielerauf dem Fernseher mit einer Wiimote samt Nunchuckaustoben. In »Octotussi« hält Spieler Eins das GamePad zum Beispiel wie eine Kamera und pustet in das Mikrofon, um Spieler Zwei, der sein Schiff verteidigen muss, mit Pinguinen zu treffen.
Auch die aus
ZombiU
bekannte »Kameraposition« des Controllers findet im Minispiel »Phantom sweet home« Verwendung. Wir halten das GamePad dabei in die Höhe und scannen den Raumnach Geistern, die wir dann mit Wasser nassspritzen können. Die Minispiele dümpeln insgesamt auf dem Niveau »mittelmäßig« herum.