Skylanders: Spyro's Adventure - Wii

Action-Rollenspiel  |  Release: 14. Oktober 2011  |  Publisher: Activision  |  auch für: PlayStation 3 Xbox 360 Nintendo 3DS PC
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Special: Phänomen Skylanders

Plastikfiguren, Portale und viel Zaster

Die aktuell erfolgreichste Marke von Activision Blizzard heißt nicht Call of Duty, Warcraft oder Diablo, sondern Skylanders. Und das, obwohl sie gerade mal ein Jahr existiert. Höchste Zeit, diesem Phänomen nachzugehen.

Von Maximilian Lechner |

Datum: 21.10.2012


Phänomen Skylanders :

Activision steht für Spielemarken der Superlative. Ein paar Fakten: Call of Duty: Modern Warfare 3 (2011) erzielte am ersten Verkaufstag einen Umsatz von 400 Millionen US-Dollar, über zehn Millionen Menschen spielen World of Warcraft und zahlen dafür und genau so viele Einheiten wurden bisher von Diablo 3 (2012) verkauft.

Und dann wäre da noch Skylanders . »Skywas?« werden jetzt sicher nicht wenige fragen. Das Phänomen, das am 14.Oktober mit dem Spiel Skylanders: Spyro’s Adventure seinen Anfang nahm, spielte Activison in diesem Jahr bislang mehr Geld in die Taschen als jede andere Marke des Unternehmens. Doch was ist Skylanders, wie funktioniert es und wie kann Activision damit ein solches Geld verdienen?

Plastikfiguren erwachen zum Leben

Das Spielprinzip von Skylanders ist nicht allzu komplex. Man steuert kleine Monster durch ein an sich recht lineares Action-Rollenspiel, besiegt Gegner und löst Rätsel. Der Clou an der Sache ist also nicht das Spiel als solches, sondern vielmehr das Drumherum.

Wer sich Skylanders kauft, bekommt nämlich nicht nur das Programm, sondern auch drei kleine, ziemlich schicke Plastikfigürchen und so ein seltsames Podest, das sogenannte »magische Portal«.

Erst mit Figürchen und Podest funktioniert Skylanders, erst wenn man eines der Figürchen auf das an die Konsole angeschlossene Podest platziert, erscheint der entsprechende Charakter im Spiel und man kann mit ihm loslegen. Ohne Podest und ohne Plastikfigur kein Spiel.

Phänomen Skylanders : Trigger Happy auf dem Podest...

Trigger Happy: Aus Plastik...
Trigger Happy auf dem Podest...

Ein cleverer Kopierschutz. Obendrein beinhalten die Figuren ein sehr durchdachtes Speichersystem: Alle Levelfortschritte der Skylanders werden auf einem Chip gespeichert, der sich auf den jeweiligen Figuren befindet.

Toll dabei: Ganz egal ab nun auf Wii, PlayStation 3, Xbox 360, PC oder 3DS, die Skylanders lassen sich völlig plattformunabhängig benutzen.

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meborez
#1 | 21. Okt 2012, 10:20
ich will lieber ein neues Spyro wie damals teil 1-3!!!

da hab ich mehr von.
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Falk Sturmfels
#2 | 21. Okt 2012, 11:02
Das Phänomen für jüngere Spieler hat übrigens auch meinen 33jährigen Bruder erwischt - und, wenn ich mich recht entsinne, einen geisterhaften Moderator hier im Forum. Die Idee hinter dem Spiel ist toll - vielleicht schaue ich mir das auch mal an.
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PaDDoXian
#3 | 21. Okt 2012, 11:35
Wenn sich der eigene Artikel dem Konstrukt des offensichtlich zugrundeliegenden Artikels von stern.de wie in der vorliegenden Form annähert, sollte zumindest die Quelle genannt werden. Insbesondere hinsichtlich der zurzeit kochenden Plagiatsdebatte sind auch (Videospiel-)Journalisten gefragt, ein wenig sensibler mit diesem Thema umzugehen, wenn einem eventuellen Plagiatsvorwurf vorgebeugt werden will.

Ansonsten denke ich, dass das Gamepro-Team mit dieser Art von Artikeln den richtigen Weg einschlägt. Wenn diese nun auch (nicht nur teilweise) dem eigenen Geiste entspringen, sehe ich ein Lob als gerechtfertigt.
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madjonfan
#4 | 21. Okt 2012, 14:30
Klingt nach einer Art Sammelwahn, die ich nachvollziehen kann :) Will heissen, ich werde mich tunlichst davon fernhalten - hab so schon genügend Spiele, dich noch zocken will wenn es die Zeit zulässt und die mich weniger kosten um sie komplett zu sehen.

Zitat von PaDDoXian:
Wenn sich der eigene Artikel dem Konstrukt des offensichtlich zugrundeliegenden Artikels von stern.de wie in der vorliegenden Form annähert, sollte zumindest die Quelle genannt werden. Insbesondere hinsichtlich der zurzeit kochenden Plagiatsdebatte sind auch (Videospiel-)Journalisten gefragt, ein wenig sensibler mit diesem Thema umzugehen, wenn einem eventuellen Plagiatsvorwurf vorgebeugt werden will.


Ich hab mir eben den besagten Artikel auf Stern.de angeguckt. Das Thema ist identisch, abgesehen davon ist die Herangehensweise sehr unterschiedlich.

Nach der Argumenation, die ich bei Deiner Aussage verstehe dürfte über jede Art von "News" nur eine Zeitung (oder eine Nachrichtensendung) berichten, alle anderen wären Plagiate.
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GeQo
#5 | 21. Okt 2012, 15:30
Naja, kann ich persönlich jetzt nichts mit anfangen^^ Die Zeiten sind vorbei, aber jedem das seine^^ wobei ich schon finde, dass das ganze System an Abzocke grenzt, um ehrlich zu sein. Klar, es wird als 'Sammlerwahn' verkauft...aber dreist ist es schon...
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PaDDoXian
#6 | 21. Okt 2012, 16:31
Zitat von madjonfan:
Ich hab mir eben den besagten Artikel auf Stern.de angeguckt. Das Thema ist identisch, abgesehen davon ist die Herangehensweise sehr unterschiedlich.


Sicherlich beleuchtet dieser Artikel teils andere Elemente. Dass zumindest die Inspiration vom stern.de-Artikel kommt, ist offensichtlich - oder ein schwer zu glaubener Zufall (den ich dem Schreiber allerdings gerne glaube, wenn er dieses hier kundtut). Insbesondere der Einstieg und einige weitere Absätze nähern sich dem stern.de-Artikel sehr an. Ich schreibe selber journalistisch über Videospiele und finde die von mir genutzten Informationen selbstredend zum größten Teil auch in anderen Artikeln. Das ist in Ordnung so, dennoch sollte sich der jeweilige Author den Anspruch setzen, trotzdem für genügend Abhebung zu sorgen. Das ist hier zumindest fast gelungen, da - wie gesagt - auch andere Hintergründe beleuchtet wurden. Da dennoch stellenweise eine recht hohe Ähnlichkeit zum stern.de-Artikel besteht (zumindest hinsichtlich des inhaltlichen Konstrukts), sollte wenigstens stern.de als Quelle angegeben werden.

Zitat von madjonfan:
Nach der Argumenation, die ich bei Deiner Aussage verstehe dürfte über jede Art von "News" nur eine Zeitung (oder eine Nachrichtensendung) berichten, alle anderen wären Plagiate.


Leider hast du hiernach meine Aussage (eventuell aus Unwissenheit, was ein Plagiat im Detail ist?) falsch verstanden. Selbstverständlich können alle Zeitungen über das gleiche Thema berichten, meine Argumentation hat hiergegen nichts einzuwenden (denn dies ist nicht Voraussetzung für ein Plagiat). Sofern eine Redaktion eine Information sogar der Ursprungsquelle selbst entnommen hat (beispielsweise durch ein eigens durchgeführtes Interview), wäre eine Quellenangabe nur relevant, um die eigene Seriösität zu belegen (und daher zumindest empfehlenswert). Sobald aber eine zweite Redaktion ebendiese Informationen nutzt, um über dasselbe Thema mit zumindest teilweise gleichen Inhalten zu berichten und diese damit im eigenen Namen weiterverbreitet, ohne eine Quellenangabe zu liefern - der Leser folglich guten Glaubens davon ausgehen muss, dass die Quelle und geistige inhaltliche Leistung direkt dieser Redaktion entspringt - dann sind die Voraussetzungen für ein zumindest fahrlässiges Plagiat grundsätzlich erfüllt.

Wenn wenigstens eine Quelle genannt gewesen wäre, hätte es meinen obigen Kommentar nicht gegeben. Wenn Online-Journalismus regelmäßig schon den Luxus genießt, dass eventuelle Entwendung geistigen Eigentums nicht privat- oder strafrechtlich verfolgt wird, sollte zumindest der ungeschriebene journalistische Ehrenkodex eingehalten werden. Dies fördert übrigens auch Leserfreundlichkeit, da die mündige Leserschaft gerne einzelne Angaben weiter nachprüft um ein möglichst reflektiertes Bild des Themas zu erhalten.
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Falk Sturmfels
#7 | 21. Okt 2012, 16:42
Nur mal so als Info: Activision verschickt PRESSEMITTEILUNGEN. Und daraus werden dann Meldungen.
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PaDDoXian
#8 | 21. Okt 2012, 17:05
Zitat von Falk Sturmfels:
Nur mal so als Info: Activision verschickt PRESSEMITTEILUNGEN. Und daraus werden dann Meldungen.


Das ist klar und wurde von mir bereits vor meinem ersten Kommentar überprüft. Die Pressemitteilungen, die ich zuletzt erhalten habe, erklären noch immer nicht die Ähnlichkeit von Inhalt und Aufbau der beiden Artikel.
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Falk Sturmfels
#9 | 21. Okt 2012, 18:40
Mmh, wahrscheinlicher scheint mir zu sein, dass ein im Stern aufgetauchter Artikel eher relevant für ein Videogame-Medium war und daher eine Meldung gleichen Inhaltes angefordert wurde.

"Da sollten wir drüber berichten" lautete das wohl.

Dadurch entstand dieser Hybrid. Man hätte einfügen können "wie Stern.de berichtete" - hätte, muss aber nicht. Wir werden es nicht erfahren.
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PaDDoXian
#10 | 21. Okt 2012, 19:08
Zitat von Falk Sturmfels:
Mmh, wahrscheinlicher scheint mir zu sein, dass ein im Stern aufgetauchter Artikel eher relevant für ein Videogame-Medium war und daher eine Meldung gleichen Inhaltes angefordert wurde.

"Da sollten wir drüber berichten" lautete das wohl.

Dadurch entstand dieser Hybrid. Man hätte einfügen können "wie Stern.de berichtete" - hätte, muss aber nicht. Wir werden es nicht erfahren.


Oft handeln Redakteure (besonders in kleineren Redaktionen) relativ frei in der Themenwahl. Hier gab es eventuell keine vorherige Absprache darüber und der Verfasser dachte sich möglicherweise: "Das ist ein schöner Artikel, dieses Thema werde ich auch bei uns behandeln." Wie ich in meinem ersten Kommentar schon angemerkt habe, halte ich diese Idee für eine gute, allerdings dann entweder aus völlig eigenem Geiste, oder zumindest mit Quellenangabe. Wenn nun ein solcher "Hybrid" (wie von dir genannt) entsteht, dann sollte (bis hin zu muss) eine Quellenangabe vorhanden sein - so verlangt es zumidest der verantwortungsvolle Journalismus oder (letztinstanzlich) der deutsche Schutz des geistigen Eigentums.

Da gamepro.de (nach wie vor meine favorisierte deutsche Videospiele-Website) leider häufiger die Angabe von Quellen vergisst, frustriert mich dies ein wenig. Dieser Fall lässt allerdings fast schon leichte Dreistigkeit anmuten, was ich schade finde - daher mein Wunsch einer eventuellen Behandlung des Themas durch die Redaktion und mein resultierender Kommentar. Eventuell hast du recht, dass wir zu diesem Beitrag nicht mehr erfahren werden. Ich hoffe dennoch, in weiteren Artikeln eventuell Besserung erkennen zu können.

Wenn Videospiele als ernstzunehmendes Kulturgut gesehen werden wollen, muss auch der Journalismus über diese gewisse Maßstäbe erfüllen. Was teils sogar von der eigentlichen "Nicht-Fachpresse" in Hinsicht auf Videospiele erreicht wird, scheint der tatsächlichen (deutschen) Fachpresse dagegen weniger zu gelingen. Interessant wäre die Frage, ob die Fachpresse aufgrund der schwierigen Vergangenheit eventuell so tief im Sumpf der Klischees versunken ist, dass sie das Medium "Videospiel" selbst nicht völlig ernstnehmen kann - trotz sicherer Eigenüberzeugung, dass dies definitiv der Fall ist. Vielleicht wäre diese Thematik einen Denkanstoß wert, dies führt nun langsam aber ein wenig weit hinsichtlich des eigentlichen Themas.
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Details zu Skylanders: Spyro's Adventure - Wii

Plattformen: Wii PlayStation 3 Xbox 360 Nintendo 3DS PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 14. Oktober 2011
Publisher: Activision
Entwickler: Toys for Bob
Webseite: http://www.skylanders.com/
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spiele-Logo: Download
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