Army of Two: The Devil's Cartel in der Vorschau
Fünf Dinge, die uns bei Army of Two 3 überrascht haben
Eine geschnittene Version für Deutschland, eine Prise Splinter Cell und ganz viel Battlefield-3-Innereien: Wir haben Army of Two: The Devil’s Cartel von Visceral Games auf der gamescom angespielt.
Von
Michael Obermeier
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Datum:
15.08.2012
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Vorschau auf die Hits der Messe
Kein leichtes Erbe, das Visceral Games da antritt: Nach den zwei spielerisch durchschnittlichen (und indizierten) Vorgängern soll mit
Army of Two: The Devil’s Cartel
jetzt alles besser werden. Wir haben Teil 3 der Koop-Ballerei auf der gamescom angespielt – und wurden gleich mehrfach überrascht.
1. Schießen wie Gears of War, rutschen wie Splinter Cell
Im Kern bleibt auch The Devil’s Cartel ein Cover-Shooter wie das große Vorbild
Gears of War
. An dessen Treffer-Feedback und saubere Steuerung kommt zwar auch Visceral Games mit Army of Two: The Devil’s Cartel nicht heran, schaut sich bei der Steuerung aber einen Kniff von
Splinter Cell: Conviction
ab. So deutet stets eine leicht transparente Markierung eine nahe Deckungsmöglichkeit an. Mit einem einfachen Tastendruck sprintet die Spielfigur dann automatisch dort hin. Das klappt in hektischen Feuergefechten überraschend gut und vereinfacht Angriffe über die Flanke.
2. Schluss mit dem »Bro-Stuff«
Visceral Games legt zwar auch weiterhin viel Wert auf den Koop-Aspekt des Spiels, möchte das aber etwas weniger „peinlich“ als in den Vorgängern präsentieren. Devil’s Cartel soll als Reboot verstanden werden. Zwar sind die Protagonisten der Vorgänger Salem und Rios noch als Nebenfiguren mit an Bord, die neuen Hauptcharaktere Alpha und Bravo halten sich beim Blöde-Sprüche-Klopfen aber zurück – zumindest war das in unserer gamescom-Demo der Fall. Freilich geht so ein Umschwung nicht ohne Opfer über die Bühne: Der „High-Five“-Knopf aus den Vorgängern ist derzeit nicht mehr im Spiel.
3. Koop mit Splitscreen
Wenn es schon keinen High-Five-Knopf gibt, dann muss es eben ein echtes Abklatschen tun: Army of Two: The Devil’s Cartel funktioniert nicht nur online, sondern auch an der gleichen Konsole im Splitscreen. Und wer weder über XBox LIVE noch PSN oder am geteilten Bildschirm Mitspieler findet, der darf die Kampagne auch mit einem KI-Kameraden erledigen. Wie schlau oder dumm der ist, konnten wir bisher aber noch nicht ausprobieren.