Army of Two: The Devil’s Cartel - PlayStation 3
3rd-Person-Shooter  |  Release: 29. März 2013  |  Publisher: Electronic Arts  |  auch für: Xbox 360
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Fazit

Wertung

Army of Two: The Devil's Cartel Test Ein Fail für Zwei

Army of Two: The Devil's Cartel führt neue Hauptcharaktere und einen brachialen Overkill-Modus ein. Ob das reicht, um den Deckungs-Shooter in obere Wertungsregionen zu hieven, zeigt unser Test.

Von Tobias Veltin |

Datum: 05.04.2013


Zum Thema » Army of Two 3 - Trailer Video mit bekannten Rappern » Army of Two 3 - Trailer Video zum Overkill-Modus Die beiden Vorgänger landeten auf dem Index, Army of Two: The Devil's Cartel bleibt dieses Schicksal erstaunlicherweise erspart. Deswegen fühlt sich der Titel fast wie ein kleiner Neustart der Serie an - die in der EA-Spieleflut der letzten Jahre aber etwas untergegangen ist. Der dritte Teil darf das übrigens auch gerne tun, zeigt er doch eindrucksvoll, wie ein an sich gutes Konzept verblöden kann.

Die Hintergrundgeschichte von The Devil's Cartel ist schnell erzählt: Zwei martialisch maskierte Söldner der Trans World Operations (kurz T.W.O.) müssen in Mexiko das Drogenkartell »La Guadaña« zu Fall bringen. Drecksarbeit, für die man Söldner eben so braucht, inklusive: Geiseln befreien, Personen finden und natürlich jede Menge böse Buben ins Jenseits schicken. Hier verpassen wir Visceral Montreal auch schon den ersten Rüffel. Die Entwickler haben sich entschlossen, die Hauptcharaktere auszutauschen.

Das Duo aus den Vorgängern - Salem und Rios - taucht nur noch als Randnotiz auf, die neuen Ballermänner heißen Alpha und Bravo. Ja, richtig gelesen. Spektakulär, oder? Und die beiden bleiben im Verlauf des Spiels passenderweise lediglich farb- und charakterlose Befehlsempfänger, bei denen es nur zu zu den serientypischen Buddy-Sprüche reicht - deren Humor sich zwischen infantil (»Deine Mudda«-Witze) und bemühter Selbstironie (»Wir sind total unauffällig« - »Ja genau, so unauffällig wie die Masken und Radauwaffen.«) bewegt. Selbst die Gears of War 3-Klischee-Helden Marcus Fenix und Dominik Santiago wirken neben Alpha und Bravo fast wie Charakterstudien aus einem französischen Kunstfilm.

Deutsche Version
Army of Two: The Devil's Cartel ist zwar der erste Teil der Reihe, der auch hierzulande offiziell mit einer Einstufung der USK in die Händlerregale wandert, dafür musste er allerdings an der ein oder anderen Stelle Federn lassen: So wurden zum einen die Ragdoll-Effekte deaktiviert, zum anderen bleiben Gegner grundsätzlich »in einem Stück«.

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Army of Two: The Devil's Cartel : Deckung ist das A und O. Hinter Mauern gekauert und auf Gegner ballernd verbringt ihr die meiste Zeit des Spiels. Deckung ist das A und O. Hinter Mauern gekauert und auf Gegner ballernd verbringt ihr die meiste Zeit des Spiels.

Das Spielprinzip hat man sich (wie von der Serie gewohnt) kräftig beim bereits erwähnten Epic-Titel bedient. In der Rolle von Alpha lauft ihr durch streng lineare Abschnitte (darunter zum Beispiel ein Friedhof, ein mexikanisches Dorf und ein Flugzeugschrottplatz), müsst Missionsziele erfüllen und dabei jede Menge Kartellmitglieder niederstrecken. Bravo ist jederzeit dabei und wird im Einzelspielermodus von der KI übernommen, durch die Charaktere wechseln könnt ihr nicht.

Überall in den Levels stehen Kisten oder Mauern, hinter denen ihr euch auf Knopfdruck verschanzen und dann blind oder gezielt aus der Deckung feuern könnt. Das funktioniert prinzipiell ganz gut, lediglich der Wechsel zwischen einzelnen Deckungen ist hin und wieder hakelig und sorgt für den ein oder anderen unverschuldeten Tod. Das klingt alles noch ordentlich, wird durch die mangelnde Abwechslung beim Spielverlauf und die überwiegend strohdummen Gegner aber so fad wie der ZDF Fernsehgarten.

Meistens geht es nur darum, vorzurücken, eine Gegnerwelle auszuschalten, ins nächste Gebiet zu gehen, wieder alles umzupusten und so weiter und so fort. Immerhin müsst ihr mal an einem dicken Stand-MG dem Kollegen Feuerschutz geben oder auf einem verrosteten Truck in ein Quartier von La Guadaña brettern. Leider gibt's diese Passagen viel zu selten und somit fehlt es The Devil's Cartel schlicht an Abwechslung.

Army of Two: The Devil's Cartel
Viele Gegner haben sich schon mit ihrem Schicksal abgefunden und stürmen einfach nur blindlings auf euch zu. [360]

Negativ fällt vor allem die KI der Gegner auf, die sich euch im virtuellen Mexiko in den Weg stellen. Zwar treffen die Burschen recht ordentlich, viele verschanzen sich aber nicht einmal, laufen in die Schusslinie und lassen sich ohne Probleme abknallen. Lediglich auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad dürfte euch an einigen Stellen der Schweiß auf die Stirn treten, aber nur, weil die Gegner in lächerlichen Massen auf euch zustürmen. Eine gut platzierte Granate löst aber meistens auch dieses Problem.

Zwar gibt es auch unterschiedliche Arten von Feinden (darunter zum Beispiel schwer gepanzerte Exemplare, die sich nur langsam bewegen und viele Treffer vertragen), der Großteil der Gegner scheint aber aus einer Klonfabrik für ausgewiesen blöde Klischee-Drogenkartellmitglieder entlaufen zu sein. So viele braungebrannte Glatzköpfe mit freiem, tätowiertem Oberkörper gab's zumindest selten zu sehen …

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kissenkarl
#1 | 05. Apr 2013, 15:37
Die Reihe hatte unglaubliches Potential und wurde unglaublich dämlich gegen die Wand gefahren...
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rusko
#2 | 05. Apr 2013, 18:18
Dass die deutsche USK Version zensiert ist, findet ihr nicht erwähnenswert?
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chaosstifter
#3 | 05. Apr 2013, 18:27
Zitat von kissenkarl:
Die Reihe hatte unglaubliches Potential und wurde unglaublich dämlich gegen die Wand gefahren...
Seh ich genauso. Schon Teil 2 war eine Schande im Vergleich zum Erstling, schön zu sehen dass EA diese Entwicklung beibehält ;) Auf ihre Qualitätskontrolle ist momentan mehr als Verlass, die lassen wirklich nur noch den grössten Rotz durch.
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megakay
#4 | 05. Apr 2013, 21:58
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Umbrella
#5 | 06. Apr 2013, 08:28
Zitat von rusko:
Dass die deutsche USK Version zensiert ist, findet ihr nicht erwähnenswert?


Das hätten sie wirklich erwähnen können.

Ich habe mir die PEGI Version geholt...uncut...Day-One-Patch...nix mehr uncut...schöner Mist! Kannst nur den Cache leeren und offline uncut spielen.
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Balthamel
#6 | 06. Apr 2013, 14:10
Zitat von rusko:
Dass die deutsche USK Version zensiert ist, findet ihr nicht erwähnenswert?


Deutsche Version:
Army of Two: The Devil's Cartel ist zwar der erste Teil der Reihe, der auch hierzulande offiziell mit einer Einstufung der USK in die Händlerregale wandert, dafür musste er allerdings an der ein oder anderen Stelle Federn lassen: So wurden zum einen die Ragdoll-Effekte deaktiviert, zum anderen bleiben Gegner grundsätzlich »in einem Stück«.

Steht doch da?
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Van Kroenen
#7 | 06. Apr 2013, 14:50
Zitat von Balthamel:

Steht doch da?


Ja, jetzt. ;)
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SaberRider52
#8 | 07. Apr 2013, 22:18
Demo runter geladen, mir ne Waffe zusammen gebastelt, ins Spiel gegangen, 3 Gegner abgeknallt, Demo verlassen, von der Platte gelöscht.

Vielleicht tu ich dem Spiel ja Unrecht, aber von uninspirierten 08/15 Shootern hab ich die Nase gestrichen voll. Langweilt mich.
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Jehuty1979
#9 | 08. Apr 2013, 08:54
Spätestens nach dem ersten Army of two und GoW1 und 2 ist das Spielprinzip einfach nur langweilig und ausgelutscht.
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paulDS
#10 | 09. Apr 2013, 13:07
Zitat von Jehuty1979:
Spätestens nach dem ersten Army of two und GoW1 und 2 ist das Spielprinzip einfach nur langweilig und ausgelutscht.


Das stimmt. Ich kann aber verstehen warum Gears viele Fans hat. Army of Two war dagegen schon immer absoluter Müll, ich kann nicht verstehen warum hier einige von Potenzial sprechen.
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Details zu Army of Two: The Devil’s Cartel - PlayStation 3

Cover zu Army of Two: The Devil’s Cartel - PlayStation 3
Plattformen: PS3 Xbox 360
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 29. März 2013
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Visceral Games
Webseite: http://www.armyoftwo.com/de
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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