Borderlands: The Pre-Sequel - PlayStation 3
Ego-Shooter  |  Release: 17. Oktober 2014  |  Publisher: 2K Games / Sports  |  auch für: Xbox 360 PC
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Fazit

Wertung

Borderlands: The Pre-Sequel Test Ein großer Sprung für Claptrap, ein kleiner für die Serie

Borderlands: The Pre-Sequel macht im Test einen Heidenspaß - hinterlässt aber einen schalen Nachgeschmack. Daran ändet auch das tolle Mond-Szenario nichts.

Von Maurice Weber |

Datum: 14.10.2014


Zum Thema » Borderlands - Test Der schlechtere Vorgänger » Borderlands 2 - Test Der bessere »Nachfolger« » The Pre-Sequel - Story-Special Was geschah...und geschehen wird Borderlands: Pre-Sequel ab 3,77 € bei Amazon.de Dass uns Borderlands: The Pre-Sequel auf den Mond schießt, könnte passender kaum sein - es kreist schließlich selbst bequem im Orbit von Borderlands 2 und bricht daraus nie wirklich aus. Angesiedelt zwischen den ersten beiden Teilen ist es kein großer Schritt für die Serie, sondern vor allem ein neuer Anstrich für Borderlands 2. Das bedeutet: Mehr Koop-Action, mehr Beute, mehr Claptrap und mehr Handsome Jack.

Das ist nicht gerade die ehrgeizigste Art und Weise, die Reihe fortzusetzen und kein Rezept für ein Meisterwerk, aber bitte nicht falsch verstehen: Der Kern von Borderlands macht auch diesmal noch genauso verflixt viel Spaß wie eh und je. Und auch wenn er kleiner ist und nicht ganz so viel Abwechslung bietet wie der Planet, den er umkreist, ist der Mond ganz klar eine Reise wert.

Jack, bevor er Handsome war

Pandoras Mond Elpis ganz besonders, dort wartet nämlich mal wieder eine der mysteriösen Kammern, die in den Borderlands-Spielen ungeahnte Macht und Reichtümer versprechen. Diesmal suchen wir die allerdings nicht als freischaffender Glücksritter, sondern im Auftrag von Handsome Jack. Oder besser gesagt einfach nur Jack; zum tyrannischen Superschurken aus Borderlands 2 hat er sich in dieser Vorgeschichte nämlich noch lange nicht gemausert.

Borderlands: The Pre-Sequel
Die Shugurath gehören zu den wenigen neuen Gegnertypen in Borderlands: The Pre-Sequel.

Genau dabei greifen wir ihm nämlich unter die Arme, allerdings nur mit den besten Absichten: Die mysteriöse verlorene Legion will den Mond mitsamt aller Bewohner in die Luft jagen und Jack nimmt die Zügel des Widerstands in die Hand. Natürlich tut er das, um sich die Kammer zu sichern und er strotzt bereits vor selbstverliebtem Sarkasmus. Er ist aber überraschenderweise durchaus willens, sein Leben für andere zu riskieren.

Im Lauf der Geschichte sehen wir uns gezwungen, immer tiefer zu sinken, um die Bedrohung abzuwenden, und beobachten mit morbider Faszination, wie Jack dabei zunehmend auf den Geschmack kommt, während wir uns selbst an manchen Stellen richtig elend fühlen.

Borderlands: The Pre-Sequel : Die Soldaten der verlorenen Legion wollen den Mond in die Luft jagen und sind damit unsere Haupt-Gegenspieler. Die Soldaten der verlorenen Legion wollen den Mond in die Luft jagen und sind damit unsere Haupt-Gegenspieler. Aber natürlich kann kein Borderlands dauerhaft ernst bleiben, in gewohnter Serien-Tradition verpackt auch das Pre-Sequel seine eigentlich recht simplen Such- und Sammel-Nebenquests in herrlich abgedrehte Minigeschichten. Da überbringen wir zum Beispiel Liebesbriefe und prüfen die Hingabe der Empfänger erst mal mit Blei, oder wir sammeln Geständnis-Tapes von Jacks Feinden und lassen sie zu einem peinlichen Remix verwursten.

Einige der wichtigsten Schlüsselfiguren bleiben allerdings zu blass: Um mit einer Stimmungskanone wie Jack mitzuhalten, bräuchte es dieses Mal erst recht einen charismatischen Gegenspieler, und genau in dieser Rolle versagt die bierernste Legionskommandantin Zarpedon leider völlig.

Söldner, Schurken und eine Blechbüchse

Dafür melden sich nun unsere Spielhelden häufiger zur Wort und andere Figuren sprechen sie auch mal direkt an. Alle vier sind alte Bekannte, die Gladiatorin Athena etwa kennen wir aus dem General Knoxx-DLC zum ersten Spiel. Sie schluckt mit ihrem Schild feindliches Feuer und schmettert den gespeicherten Schaden per Wurfangriff postwendend zurück zum Absender.

Oder wir begleiten Jacks Aufstieg mit zweien seiner wichtigsten Handlanger aus Borderlands 2: Enforcer Wilhelm schickt zwei Kampfdrohnen los, während Lawbringer Nisha alias Sheriff von Lynchwood per Showdown kurzzeitig automatisch zielt und dabei extrem schnell und treffsicher blaue Bohnen verteilt. Und dann ist da noch die Weltpremiere, auf die wir alle gewartet haben, die erste spielbare Claptrap-Klasse!

Borderlands: The Pre-Sequel : Athena schützt Verbündete mit ihrem Schild oder rüstet ihren Wurfangriff auf, damit er ganze Feindesgruppen erwischt.

Die Klassen: Gladiatorin
Athena schützt Verbündete mit ihrem Schild oder rüstet ihren Wurfangriff auf, damit er ganze Feindesgruppen erwischt.

Mit ihrer »Kammerjäger.exe« analysiert die Blechbüchse das Schlachtgeschehen und lädt sich jedes Mal ein neues Spezialprogramm in den Speicher. Mal dürfen wir dann zwei Waffen gleichzeitig schwingen, mal hetzen wir Mini-Claptraps auf den Feind und mal verwandeln wir uns ein Piratenschiff und verpassen Gegnern eine volle Breitseite - tja, warum auch nicht?

Der recht zufallsbasierte Kampfstil dürfte nicht jedermanns Sache sein, macht Claptrap aber auch zur ausgefallensten Klasse der ganzen Serie. Nichts Geringeres haben wir erwartet! Insgesamt hätten wir uns aber doch mehr Fähigkeiten gewünscht, über die wir als Spieler die volle Kontrolle haben. Claptrap setzt auf Zufall, Wilhelms Drohnen steuert größtenteils der Computer und Nishas Spezialangriff nimmt uns sogar das Zielen ab. Uns fehlt da etwas Raum für geschickten Eigeneinsatz.

Borderlands: The Pre-Sequel : Die Elektro-Shuguraths haben unseren Schild durchbrochen, mit der richtigen Fertigkeit schaltet Wilhelm dann eine Schulterkanone zu. Die Elektro-Shuguraths haben unseren Schild durchbrochen, mit der richtigen Fertigkeit schaltet Wilhelm dann eine Schulterkanone zu.

In ihren drei passiven Fähigkeitsbäumen hat aber jede Klasse ein paar spannende Asse im Ärmel. Und weil auch das Pre-Sequel mit Abstand am besten im Koop ist, helfen die oft unseren Mitspielern, Athenas Schildwurf bringt mit der richtigen Fertigkeit etwa unser ganzes Team wieder auf die Beine und Claptraps irre Software wirkt sich auch auf unsere Kameraden aus. Insgesamt dürfte es gern noch mehr solcher Synergie-Effekte zwischen den Klassen geben. Denn trotz der diversen Gruppen-Boni kämpft am Ende jeder Spieler für sich allein.

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Progamer13332
#1 | 14. Okt 2014, 17:46
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Die Legende
#2 | 14. Okt 2014, 18:42
Zitat von Progamer13332:
last gen, nein danke
Pc macht's möglich.aber ich denk mal es könnte im nächsten Jahr auch für ps4one kommen.was ich komisch finde das der Multiplayer 9/10 hat obwohl nichts negatives dabei steht ebenso das mit den Landschaften man ist auf dem Mond keiner hat erwartet das man wie in bl2 alle Klimazonen haben wird.zu letzt pre sequell ist kein bl3 so sollte man es auch behandeln.ich finde die haben sich einiges hier ausgedacht allein das gameplay mit jetpacks usw.gibt dem spiel rin bisschen unreal tourment Feeling genial.freu mich wenn's endlich da ist.
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Centrax
#3 | 14. Okt 2014, 19:16
Zitat von Progamer13332:
last gen, nein danke


Witzfigur
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Chrisia
#4 | 14. Okt 2014, 20:32
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Companion Cube
#5 | 14. Okt 2014, 21:42
Zitat von Progamer13332:
last gen, nein danke

Wegwerfgesellschaft, nein danke. Ich finde es gut, dass auch noch Besitzer anderer Konsolen als PS4 und Xbox One mit neuer Software versorgt werden.

Zitat von Chrisia:
Melkt die Kuh bis die Euter bluten. Hoffe der Season Pass ist auch schon erhältlich yea.

Gearbox ist einfach eine widerliche Abzock Firmer und Qualitativ sind die Spiele allesamt auch unterste Schublade.


Das Spiel stammt von 2K Australia...
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Die Legende
#6 | 14. Okt 2014, 21:46
Zitat von Companion Cube:


Das Spiel stammt von 2K Australia...
Aber zum Teil noch gearbox die haben ein bisschen mitgeholfen und es wurde immer vom gearbox Chef beobachtet.aber wer behauptet gearbox sei abzocke der hat eh keine Ahnung.(also ich mein die Leute die du zitiert hast)
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Sebowitsch
#7 | 15. Okt 2014, 07:17
Hab ich schon Bock drauf,neues retail für n fuffi geht eh klar.

Handsome Seb
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Ash2X
#8 | 15. Okt 2014, 10:21
Und keinem fiel auf das die Wertung nichtmal für dieses Spiel sondern für Thief ist?
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Progamer13334
#9 | 15. Okt 2014, 10:35
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Daimaju
#10 | 15. Okt 2014, 12:19
Zitat von Chrisia:
Melkt die Kuh bis die Euter bluten. Hoffe der Season Pass ist auch schon erhältlich yea.

Gearbox ist einfach eine widerliche Abzock Firmer und Qualitativ sind die Spiele allesamt auch unterste Schublade.


So ein gequirlter Blödsinn! In Sachen Qualität kenne ich keinen besseren Coop - Shooter und ich kaufe in der Richtung eigentlich alles, weil ich diesen gemeinschaftlichen Aspekt schätze.
Und was den Seasonpass anbelangt: Bei Borderlands 2 waren es 20 Euro für mehrere DLC mit einem Umfang von jeweils 10 Stunden. Wer da meckert, hat einfach keine Ahnung. Oder sollen wir mal ein Battlefield Premium gegenrechnen? Wer ein BL3 erwartet ist selbst schuld. Ist nie versprochen worden. Die neuen Features und Charaktere sind für mich Anreiz genug. Heute Abend wird's gezockt. Aus dem Ösiland vorbestellt und gleich kommt der Postbote. Ich freu mich und sogar meine Frau spielt mit. :D
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Details zu Borderlands: The Pre-Sequel - PlayStation 3

Cover zu Borderlands: The Pre-Sequel - PlayStation 3
Plattformen: PS3 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 17. Oktober 2014
Publisher: 2K Games / Sports
Entwickler: 2K Australia
Webseite: http://www.borderlandsthegame....
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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