Dark Souls 2 - PlayStation 3
Action-Rollenspiel  |  Release: 14. März 2014  |  Publisher: Namco Bandai  |  auch für: Xbox 360 PC
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Fazit

Dark Souls 2 Preview Selig sterben

Wir haben die geschlossene Beta von Dark Souls 2 ausgiebig gespielt und sind uns sicher: Das Action-Rollenspiel wird mindestens so knüppelhart wie sein Vorgänger.

Von Florian Heider |

Datum: 09.01.2014


Zum Thema » Dark Souls - Test Das ist der Vorgänger » Die schwersten Spiele - Teil 1 Hart! Härter! Frustrierend » Die schwersten Spiele - Teil 2 Noch mehr bockschwere Titel Dark Souls 2 ab 19,99 € bei Amazon.de Dialoge, eine wendungsreiche Story und Partymitglieder, die uns launige Sprüche um die Ohren hauen? Das alles gibt's in Dark Souls 2 nicht - und das ist auch gut so. Im Hardcore-Action-Rollenspiel von FromSoftware geht's schließlich ums nackte Überleben in einer unwirtlichen Welt. Als die Entwickler andeuteten, dass Dark ­Souls 2 zugänglicher als sein knüppelharter Vorgänger Dark Souls ausfallen könnte, wärmten aufgebrachte Fans schon mal die Fackeln an und polierten die Mistgabeln. Das Gespenst der »Casualisierung« ging um.

Nachdem wir die Beta mehrere Stunden lang anspielen konnten, dürfen wir an dieser Stelle jedoch vermelden: Von wegen zugänglicher! Dark Souls 2 bleibt ein wunderbar altmodisch-schwieriges Vergnügen für beinharte Cracks. Gut so.

Dark Souls 2
Die Reise zum Drachenhort zählt zu den optischen Highlights des Spiels.

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich auffallend wenig geändert. Das unübersichtliche Menü wirkt ein bisschen aufgeräumter, aber immer noch nicht richtig komfortabel. Gräser wiegen nun sanft im Wind, der Waffenrock unseres Helden flattert jetzt um seine Beine, und zu den bereits bekannten Gegnern gesellen sich sichelschwingende Zombies, akrobatische Nahkämpfer und schwer gepanzerte Ritter mit dicken Zweihändern.

Außerdem ist die Umgebung teils zerstörbar. In einem abgedunkelten Raum etwa werden wir von Dieben attackiert. Eine Fackel haben wir nicht, also geben wir Fersengeld. Dabei fallen uns einige lichte Stellen an der Wand auf, wir schlagen beim Vorbeilaufen kurzerhand drauf und voilà: Die Holzbretter lösen sich und Licht dringt durch die gerade noch vernagelten Fenster. Das ist nett, kam aber bloß in diesem einen Raum spürbar zum Einsatz. Es bleibt also abzuwarten, wie oft und wofür das Spiel diese Möglichkeit nutzt.

Einen für unterwegs

Eine andere große Neuerung zeigt sich im Kampf. Oder besser gesagt: danach. Wollten wir im Vorgänger unsere Energieleiste aufladen, dann mussten wir stehenbleiben, sogenannte Estus-Flakons benutzen und hoffen, dass kein Gegner um die Ecke bog, um unseren wehrlosen Helden in seine anatomischen Bauteile zu zerlegen. Diese Heiltränke gibt's zwar immer noch, in der Hitze eines Gefechts greifen wir aber jetzt zu den neuen »Lifegems«. Die nämlich füllen unsere Lebensenergie nach und nach auf, während wir uns weiterhin bewegen dürfen.

Dark Souls 2 : Die wichtigste Regel in Dark Souls 2: Schild nach oben, der Tod lauert überall. Die wichtigste Regel in Dark Souls 2: Schild nach oben, der Tod lauert überall.

Außerdem finden wir solche Lifegems oft bei erledigten Gegnern, müssen also nicht mühsam zum nächsten Lagerfeuer laufen, wie das bei den Estus-Flakons der Fall ist. Oh, hören wir da etwa jemanden »Casualisierung!« rufen? Ja, so ein Lifegem ist fraglos eine hilfreiche Sache, aber wann immer uns Dark Souls 2 mit einem Zuckerbrot belohnt, knallt anschließend die Peitsche - und zwar umso schmerzhafter.

Inzwischen verringert sich der Maximalwert unserer Energieleiste bei jedem Ableben - bis irgendwann nur noch die Hälfte davon übrig ist. Als wäre das nicht schon fies genug, lässt sich dieser Zustand nur ändern, indem wir Menschlichkeit aufnehmen, und die finden wir nur sehr selten. Sollten wir sie doch mal zur Hand haben, kann's natürlich immer passieren, dass uns ein Monster umhaut und das ganze Spielchen mit der Energieleiste wieder von vorne anfängt.

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Nohohon
#1 | 09. Jan 2014, 17:55
Ich selber finde es ja immer etwas albern, wenn man die Serie als "schwer" bezeichnet (damit sage ich nicht "man kann einfach durchlaufen!!!!). Die Serie wird einfach nur anders gespielt - man muss gucken, die Augen öffnen, lernen! Einfach durchrennen geht hier halt nicht. Zudem ist es doch erfrischend "realistisch" dass ein gigantischer Drache mit einem Schlag töten kann - nicht so wie im Streichelzoo bei Skyrim.

Wenn du in der Serie stirbst, dann ist es DEIN Fehler. Das Spiel finde ich damit also nicht als bockschwer zu beschreiben. Das wäre es, wenn es keine Möglichkeit zum Abblocken geben würde, wenn es so viele gemeine Stellen hat, dass man im Sekundentakt krepiert, etc...

Aber ich will keinem verbieten wie er es beschreibt.
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Silverhawk80
#2 | 09. Jan 2014, 19:19
Zitat von Nohohon:


Aber ich will keinem verbieten wie er es beschreibt.


Danke!
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Merlindanny
#3 | 09. Jan 2014, 19:28
Zitat von Silverhawk80:


Danke!


Haha! :DD *diss*

Hab ich mir auch gedacht! ;)
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ddd1308
#4 | 09. Jan 2014, 20:18
Zitat von Nohohon:
Ich selber finde es ja immer etwas albern, wenn man die Serie als "schwer" bezeichnet (damit sage ich nicht "man kann einfach durchlaufen!!!!). Die Serie wird einfach nur anders gespielt - man muss gucken, die Augen öffnen, lernen! Einfach durchrennen geht hier halt nicht. Zudem ist es doch erfrischend "realistisch" dass ein gigantischer Drache mit einem Schlag töten kann - nicht so wie im Streichelzoo bei Skyrim.

Wenn du in der Serie stirbst, dann ist es DEIN Fehler. Das Spiel finde ich damit also nicht als bockschwer zu beschreiben. Das wäre es, wenn es keine Möglichkeit zum Abblocken geben würde, wenn es so viele gemeine Stellen hat, dass man im Sekundentakt krepiert, etc...

Aber ich will keinem verbieten wie er es beschreibt.


Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass es nicht immer der Fehler des Spielers ist wenn der digitale Krieger das Zeitliche segnet. Es gibt genug Stellen in die Dark Souls die einen instant death bedeuten wenn man die Stelle nicht kennt.
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Condemned87
#5 | 10. Jan 2014, 09:18
Freu mich riesig! Schon längst vorbestellt... und zu wissen, dass es nicht leichter wird, macht meine Vorfreude noch viel größer :D
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Nohohon
#6 | 10. Jan 2014, 09:23
Zitat von ddd1308:


Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass es nicht immer der Fehler des Spielers ist wenn der digitale Krieger das Zeitliche segnet. Es gibt genug Stellen in die Dark Souls die einen instant death bedeuten wenn man die Stelle nicht kennt.


Oh ja? Ich würde sagen dass das auch nur dann zutrifft, wenn man einfach blind überall reinrennt ohne zu denken. Zum Beispiel diverse Fallen, die man auslöst. Ja - die kennt man so erstmal nicht, aber wer schön die Augen (und Ohren) gespitzt hält, der bekommt schon mit, wenn etwas ausgelöst ist und kann noch schnell darauf reagieren. Schild ziehen, wegrollen... Unachtsamkeit wird bestraft und die liegt nunmal eher am Spieler, oder nicht?

Zitat von merlindanny:


Haha! :DD *diss*

Hab ich mir auch gedacht! ;)


Ich fühle mich nicht gedisst, sondern bestätigt in diversen Schubladen, die man Gamern und der Community anhängt. Du, bzw. ihr, dürft euch aber gerne auf die Brust klopfen und erhaben fühlen. Für die Akten: Es ist extra betont, weil sonst Nasen wie ihr wieder aus den Löchern kommen und jammern, dass man seine Meinung aufdrücken will.
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Munshun
#7 | 10. Jan 2014, 10:12
Die Serie funktioniert nun mal zu einem großen Teil nach dem Trial-and-Error-Prinzip. Allein bis die Bewegungsabläufe der Gegner einstudiert werden, wird man unweigerlich einige Bildschirmtode sterben. Und das macht zusammen mit dem fordernden Gameplay den Reiz der Souls-Reihe aus. Deshalb ist es mehr als nur angebracht, das Spiel als "schwer" zu bezeichnen.
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Nohohon
#8 | 10. Jan 2014, 11:51
Könnt ihr alle nicht abblocken, ausweichen, oder wegrennen? :D Auch wenn es Treffer gibt die viel Energie abziehen, so kenne ich in der ganzen Serie ein GameOver höchstens dann, wenn eben zu gierig ist (ach ein, zwei Gegner gehen noch - ich brauche ja die Seelen), Unachtsamkeit als ständigen Begleiter hat oder allerhöchstens bei einem Endgegner, vor denen man nicht einfach mal so entfliehen kann. Wie ich ja auch geschrieben habe gibt es große Gegner bei denen es einfach realistisch ist, wenn man nach einem Treffer gestorben ist, aber mit Vorsicht und vorgezogenem Schild sollten mindestens zwei Treffer zum Sterben nötig sein. Man kann sich also nach einem sehr gut heilen - aber auch nur, wenn man das auch wieder geschickt plant (Einkauf, zauber, Zeitpunkt, ...).

Als schwer kann ich wirklich nur die Lernkurve bezeichnen, weil es halt nicht eben so zu spielen ist. Dieses dauernde "das ist ja soooo schwer" lässt mMn das Spiel in einem etwas falschen Licht stehen und schreckt vielleicht zu viele Leute ab.
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Jaska
#9 | 10. Jan 2014, 13:17
Zitat von Nohohon:
Könnt ihr alle nicht abblocken, ausweichen, oder wegrennen? :D Auch wenn es Treffer gibt die viel Energie abziehen, so kenne ich in der ganzen Serie ein GameOver höchstens dann, wenn eben zu gierig ist (ach ein, zwei Gegner gehen noch - ich brauche ja die Seelen), Unachtsamkeit als ständigen Begleiter hat oder allerhöchstens bei einem Endgegner, vor denen man nicht einfach mal so entfliehen kann. Wie ich ja auch geschrieben habe gibt es große Gegner bei denen es einfach realistisch ist, wenn man nach einem Treffer gestorben ist, aber mit Vorsicht und vorgezogenem Schild sollten mindestens zwei Treffer zum Sterben nötig sein. Man kann sich also nach einem sehr gut heilen - aber auch nur, wenn man das auch wieder geschickt plant (Einkauf, zauber, Zeitpunkt, ...).

Als schwer kann ich wirklich nur die Lernkurve bezeichnen, weil es halt nicht eben so zu spielen ist. Dieses dauernde "das ist ja soooo schwer" lässt mMn das Spiel in einem etwas falschen Licht stehen und schreckt vielleicht zu viele Leute ab.


sagen wir mal so: ich bin nicht gerade ein frustresistenter spieler, und demons soul hab ich mir damals in der videothek geliehen ums auszuprobieren. erste kämpfe hellauf begeistert, dann wurds bockig schwer. ich hab ein paar anläufe genommen, gut 3 stunden lang, und kam nur sehr sehr schleppend voran. das wollte ich mir nicht antun
dark souls haben mich die tests irgendwie überzeugt, ich hab die limited edition gekauft und dem spiel ne chance gegeben; und bin wieder irgendwann einfach in ner persönlichen sackgasse gelandet, wo mir die erzielten erfolge zu gering waren. dann wurds fürn pc umgesetzt und wieder hochgelobt und ich dachte mir: "so jetzt fuchst du dich da richtig rein, das erlebnis muss wirklich was besonderes sein, über das alle so schwärmen!" ende vom lied: ich hab mich durchgebissen und mich an den sterberhythmus etwas gewöhnt, und mit der zeit hatte ich die mechanik auch soweit verinnerlicht, dass ich nur noch selten starb.
dark souls 2 ist bei amazon seit monaten vorbestellt, freu mich drauf.

nun zur frage, ob die bezeichnung "schwer" angebracht ist: ich denke unbedingt ja, es ist zwar zu meistern, aber schwer zu lernen, wie du selbst ja schon gesagt hast; steile lernkurven müssen durchaus im schwierigkeitsgrad berücksichtigt werden. das spiel ist nicht so unfair wie es sich für ungeübte oft anfühlt, aber diese übung zu erlangen erfordert eben für viele spieler einen recht schweren einstieg. für frustanfällige spieler sei die warnung also durchaus angesprochen, nicht jeder sucht beim zocken die riesige herausforderung. mir taugts inzuwischen jede menge und ich meine ich bin als zocker sogar dran gewachsen im sinne von weniger frustanfällig auch in anderen spielen, aber das muss jeder für sich selbst rausfinden.
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Nohohon
#10 | 10. Jan 2014, 14:04
Zitat von Jaska:
...


Schön geschrieben. Lob dafür!

Nun, ich bin durchaus auch nicht sehr Frustresistent, deshalb habe ich verdammt lange gewartet mir das Spiel zu holen. Aber entgegen meiner Erwartung muss ich mich bei dem Teil echt absolut nicht aufregen, auch wenn ich zum Beispiel nicht mehr zwingend das Gefühl habe weiterzukommen, was aber darin liegt dass ich aufleveln möchte und dazu eben gewisse Summen an Seelen benötige die nicht an Bäumen wachsen. Auch sonst habe ich oft das Gefühl viel zu lange in einem Level zu stecken, weil ich wirklich an jedem Gegner gefühlte Stunden herumgammel um auszutesten was man wie machen könnte. Erst wenn das sitzt, dann gehe ich weiter - bis der nächste Gegnertyp kommt.

Es ist eigentlich nicht meine Art so zu spielen und bei jedem anderen Spiel würde mich das absolut ankotzen, aber die Serie bringt das Fantasy Setting einfach zu real rüber (ja, das klingt blöd) was ich sehr spannend finde. Und genau das fesselt mich an das Spiel.

Ehe ich einmal mehr ausschweife: Das Frustlevel eines jeden Spielers ist einfach auch eine persönliche Sache, was es ja nur irgendwie bekräftig dass Lust oder Frust an dem Spiel eher selbstgemacht sind. Demon's Souls/Dark Souls ist für mich wenn dann eine Sache: Ein Spiel, dass ganz klar Zeit wie sehr etwas polarisieren kann und dass nicht jedes Spiel für jeden gemacht ist.

Ich kann es aber absolut verstehen wenn man unter einem "Spiel" keine "Arbeit" sehen will. Und das ist die Serie ja schon irgendwie. Vielleicht funktioniert ja genau das nicht bei einigen Personen? Wie gesagt funktioniert das Spiel nicht so, dass man sich mal eben hinhockt und nur ein Level spielt.
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Details zu Dark Souls 2 - PlayStation 3

Cover zu Dark Souls 2 - PlayStation 3
Plattformen: PS3 Xbox 360 PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 14. März 2014
Publisher: Namco Bandai
Entwickler: FromSoftware, Inc.
Webseite: http://www.darksoulsii.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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