Destiny - PlayStation 3
Ego-Shooter  |  Release: 09. September 2014  |  Publisher: Activision Blizzard  |  auch für: PlayStation 4 Xbox One Xbox 360 PC
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Fazit

Destiny Preview Alle können schießen. Keiner drückt ab.

Bungie und Activision schmeißen Halo, Borderlands und Journey in einen Topf: Dabei heraus kommt der »Shared World Shooter« Destiny - zumindest in der Theorie.

Von Michael Obermeier |

Datum: 17.02.2013


Zum Thema » Spieleschmiede Bungie Das Ziel: Weltherrschaft Destiny ab 4,44 € bei Amazon.de Wenn man Bungie und Activision ärgern will, dann schreibt man, dass ihr neues Spiel Destiny ein »MMO-Shooter« sei. Im Kern stimmt das: Auch im aktuellen Projekt der Halo-Macher wird aus der Ego-Perspektive geschossen, und für das Zusammenspiel in einer persistenten Online-Welt brauchen wir zwangsweise eine Internet-Verbindung.

Aber Bungie und vor allem der World-of-Warcraft-Publisher Activision fürchten, mit dem Begriff »MMO« in den Köpfen der Spieler sofort als »Spiel mit Monatsgebühr« einsortiert zu werden - und solche Abokosten soll es bei Destiny erst mal nicht geben. Eine abenteuerliche Wortschöpfung später ist Destiny deshalb jetzt ein »Shared World Shooter« - und soll ganz normal im Laden verkauft werden.

Um herauszufinden was genau hinter dem kryptischen Begriff steckt, waren wir im Bungie-Hauptquartier in der Nähe von Seattle zu Besuch. Dabei haben die Entwickler viel über Destiny erzählt - vielleicht sogar zu viel...

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Destiny - Artworks & Konzeptgrafiken

Reise in die Vergangenheit der Zukunft

In ferner Zukunft ist das goldene Zeitalter der Raumfahrt für die Menschheit vorbei. Von bösen Mächten in eine letzte Stadt auf der Erde zurückgedrängt, opfert sich das kugelförmige Raumschiff Traveller (dt. »Der Reisende«), um die vollständige Ausrottung der Menschheit abzuwenden.

Destiny : Der Traveller wacht still über die letzte Menschen-Stadt und gibt den Guardians ihre Kräfte. Der Traveller wacht still über die letzte Menschen-Stadt und gibt den Guardians ihre Kräfte. Seit dieser selbstlosen Rettungsaktion schwebt der Traveller offenbar leblos über der letzten Zuflucht der Menschheit. Jahre später ist diese namenlose letzte Siedlung der Dreh- und Angelpunkt des Spiels und die Heimat der sogenannten »Guardians« - den Spielern.

Die verteidigen als Beschützer der Stadt die Grenzmauern und erforschen die überall im Sonnensystem verstreuten Ruinen und Legenden längst vergangener Zivilisationen. Dabei dürfen sie »die Macht des Travellers« - die Destiny-Version von Zaubersprüchen - einsetzen. Auch für das Szenario hat sich Bungie einen eigenen Namen ausgedacht: »Mythic SciFi« heißt diese Kombination aus High-Tech-Waffen und verwitterten Alien-Katakomben.

Drei Spiele in einem

Auf dem Papier ist Destiny eine Mischung aus Halo, Borderlands und Journey. Genau wie im Master-Chief-Shooter soll hauptsächlich in mysteriösen Alien-Hinterlassenschaften geballert werden. Sammelwut, Quests und die Kombination aus Schusswaffen und Zauberspruch-Einsatz kennen Spieler wiederum bereits aus den beiden Borderlands-Spielen.

Destiny : Ein Hunter lauert einem feindlichen Kovoi auf. Wie das im fertigen Spiel aussieht, weiß nur Bungie selbst. Ein Hunter lauert einem feindlichen Kovoi auf. Wie das im fertigen Spiel aussieht, weiß nur Bungie selbst.

Und was hat jetzt das Wüstenwander-Spiel Journey damit zu tun? Anstatt wie in MMOs ständig von unzähligen anderen Spielern umgeben zu sein, sollen wir in Destiny genau wie im PS3-exklusiven Indie-Hit von ThatGameCompany »zufällig« vereinzelt andere Spieler in der Pampa treffen. Dabei läuft im Hintergrund eine ausgeklügelte Matchmaking-Technologie, an der Bungie bereits seit mehr als 10 Jahren tüftelt. Der Spieler - so zumindest der Plan - soll davon gar nichts mitbekommen, sondern sich spontan freuen, wenn er völlig ohne Menüeinblendung oder Ladebildschirm irgendwo in der Wildnis einem fremden Abenteurer begegnet.

Wie genau das funktioniert, oder wie das Spiel eigentlich abläuft, wissen momentan nur die Entwickler selbst. Denn anstatt uns tatsächliche Spielszenen vorzuführen, hat uns Bungie überwiegend Artworks gezeigt und dazu Geschichten erzählt.

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28cm
#1 | 17. Feb 2013, 20:09
hoffentlich nicht viel tam tam um nichts :)
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FaTe
#2 | 17. Feb 2013, 20:27
Ich wünsche mir das Spiel als Launch-Titel der Next-Gen Konsolen! Bitte!!
Ich hab da so ein Gefühl, dass Bungie wieder neue Maßstäbe setzen wird!
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Musou Tensei
#3 | 18. Feb 2013, 00:32
Weiß noch nicht was ich davon halten soll, da muss ich erst richtiges Gameplay sehen.
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Battlemonk 1306
#4 | 18. Feb 2013, 02:33
Ich denke, das bungie sich mit dem projekt völlig übernehmen wird.
Wenn man dem, was sie da in letzter zeit so erzählen, glauben schenken soll, dann ist das in meinen augen eine utopie sondergleichen. Das ganze konzept hat schon bei eve online nicht so richtig funktioniert.
Aber ich lasse mich gerne vom gegenteil überzeugen.
XD
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dark 05
#5 | 18. Feb 2013, 07:41
Ich finde, Bungie hat mit Halo fünf der größten Design-Verbrechen des modernen Shooters etabliert:

1.) Auto-Regenerative Energie
2.) Checkpoints aller 3 Schritte
3.) Linearer Levelaufbau
4.) Gleichzeitiges Tragen von nur 2 Waffen
5.) Verzicht auf Bots im Multiplayer

Insofern bin ich wahrlich kein Freund von Bungie. Das neue Projekt klingt denoch ganz interessant, mal sehen was letztlich draus wird.
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SonOfOdin
#6 | 18. Feb 2013, 08:08
Naja, zwei sachen stimmen ja schonmal.

1. Bungie kann Shooter machen, das weiß man.
2. Activision hat genug Geld.

Bin mal gespannt was da raus kommt.
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BLN Rex Ranarum
#7 | 18. Feb 2013, 10:09
@dark 05: Also so einen Blödsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen...
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stratoschfehre
#8 | 18. Feb 2013, 10:15
Zitat von dark 05:
Ich finde, Bungie hat mit Halo fünf der größten Design-Verbrechen des modernen Shooters etabliert:

1.) Auto-Regenerative Energie
2.) Checkpoints aller 3 Schritte
3.) Linearer Levelaufbau
4.) Gleichzeitiges Tragen von nur 2 Waffen
5.) Verzicht auf Bots im Multiplayer

Insofern bin ich wahrlich kein Freund von Bungie. Das neue Projekt klingt denoch ganz interessant, mal sehen was letztlich draus wird.


Linearer Levelaufbau? Hast du CE überhauupt gespielt? Die moderen Schlauchlevel verdanken wir allein CoD...
Verzicht auf Bots im MP? Was ist daran ein Problem? Es ist vielleicht der Sinn eines MP online gegen echte Menschen zu spielen?
Nur 2 Waffen gleichzeitig? Macht Sinn mMn, oder willst du dich als lebendiger Waffenschrank durch die Levels ballern..
Über regenerative Energie kann man streiten, allerdings hat auch ein Medikitsystem seine Nachteile.
Und die Checkpoints sind meist logisch und erscheinen nach Säuberung von Gebiet XY, die Kunst ist es ja grade auf Legendary überhaupt zum nächsten Checkpoint zu kommen.
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dark 05
#9 | 18. Feb 2013, 10:42
Zitat von BLN Rex Ranarum:
@dark 05: Also so einen Blödsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen...



Natürlich ist es jedem Spieleentwickler selbst überlassen, wie er seine Software kreiert, und Bungie ist gewiss nicht Schuld daran, dass zahlreiche Shooterentwickler der heutigen Generation die Halo-Merkmale 1:1 übernommen haben.

Aber es ist unbestreitbar, dass Halo einer der ersten bzw. zu aller mindest der prägenste Shooter war, der die zuvor genannten Design-Merkmale eingeführt hat. Und nicht zuletzt aufgrund des kommerziellen Erfolges und des überwiegend positiven Feedbacks der Fachpresse wurden diese Designentscheidungen fortan immer und immer häufiger in die Ego- und Third-Person-Shooter der anderen Entwickler übernommen (Call of Duty, Killzone, Resistance, Gears of War, Goldeneye Wii, um nur mal einige zu nennen - alle diese Shooter weisen vergleichsweise lineare Level, häufige Checkpoints und autoregnerative Energie auf).

Statt umsichtigen Planens wegen Energieknappheit muss man sich nur hinter eine Mauer lehnen und wird geheilt, stirbt man doch einmal spawnt man dank großzügiger Checkpoints an einer Stelle kurz vor seinem Ableben wieder auf. Statt weiträumige Levels erkunden zu können und nützliche versteckte Gegenstände zu finden bzw. sich selbst Gedanken darum machen zu müssen, wo und wie man das nächste Missionsziel erreicht, weisen alle derartigen Shooter einen recht geradlinigen Weg zum Ziel aus - Areal betreten. Gegner töten. Gradlinig weiter zum nächsten Areal. Schalter umlegen. Gegner töten. Weiter zum nächsten Areal usw. usf.

Weicht ein Shooter doch mal von dieser Formel ab (insbesondere Autoregeneration), wird er - zumindest häufig von der Gamepro - mit den Worten: "Wie oldschool gehts denn noch?" als rückständig und unzeitgemäß gebrandmarkt-

Passender Weise fielen dann auch die Tests zu z.B. Bioshock 1, Dishonored oder Zombi U z.T. bedeutend schlechter aus, als bei anderen Fachmagazinen.

Nun mag es sicherlich eine ganze Reihe von Spielern und Kritikern geben, die sich an dieser "Formelhaftigkeit" nicht weiter stören. Die mehr wert auf eine gute Präsentation und eine gute Story legen und die keine Lust haben, sich länger in ein Spiel einzuarbeiten (denn nichts anderes bedeutet der Verzicht auf Autoregneration und Checkpoints).

Zumindest mich aber stört diese Formelhaftigkeit gewaltig. Dies gilt umsomehr, wenn Spiele, die dieser Formelhaftigkeit folgen gute Wertungen bekommen, während Spiele, die von ihr abweichen mit mittelmäßigen Wertungen abgewatscht werden -
Das stört mich nicht, weil ich Idealist bin und glaube, meine Meinung ist die einzig richtige, sondern weil ich durch diese "Wertungsverzerrungen" immer wieder zu Fehlkäufen verleitet werde.

Was hätte ich die Gamepro z.B. verfluchen können, dass sie Goldeneye Wii als "rundum gelungenes, modernes Update des Klassikers" und "gelungen und abwechslungsreichen Shooter" in den Himmel gelobt hat.

Aber wie gesagt: Das ist nur meine Meinung, du musst sie nicht teilen. Ich für meinen Teil fand Konsolenshooter besser, als es noch offene Areale, keine Autoregeneration und keine Waffenbeschränkung gab.
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dark 05
#10 | 18. Feb 2013, 10:51
Zitat von stratoschfehre:


Linearer Levelaufbau? Hast du CE überhauupt gespielt? Die moderen Schlauchlevel verdanken wir allein CoD...
Verzicht auf Bots im MP? Was ist daran ein Problem? Es ist vielleicht der Sinn eines MP online gegen echte Menschen zu spielen?
Nur 2 Waffen gleichzeitig? Macht Sinn mMn, oder willst du dich als lebendiger Waffenschrank durch die Levels ballern..
Über regenerative Energie kann man streiten, allerdings hat auch ein Medikitsystem seine Nachteile.
Und die Checkpoints sind meist logisch und erscheinen nach Säuberung von Gebiet XY, die Kunst ist es ja grade auf Legendary überhaupt zum nächsten Checkpoint zu kommen.


Ja, ich habe zumindest Halo 1 bis 3 vollständig durchgespielt und auch recht lange mit dem Multiplayer verbracht. Mich stört es auch weniger, dass Halo diese Merkmale aufweist, als viel mehr, dass zahlreiche andere Spiele auf diesen Zug aufspringen und somit die Vielfältigkeit des Gameplays verloren geht
(Wie gesagt: Halo/ Bungie kann natürlich nichts dafür, dass andere Spieleentwickler sie nachahmen.)

Natürlich ist Cod bedeutend linearer als Halo, aber ich wüsste nicht, wann ich bei Halo jemals die Möglichkeit gehabt hätte, z.B. Missionsziel b alternativ vor Missionsziel a zu erfüllen - wobei sich die "Missionsziele" ohnehin zu 90% nur aus Schalterdrücken und Gebietsäubern zusammensetzen. Und irgendetwas wirklich spannendes abseits des normalen Weges gab es meist auch nicht zu entdecken.
Insofern ist Halo gewiss nicht "schlauchförmig" wie Cod aber sehr wohl "linear".

Hinsichtlich des "Waffenschrankes": Ja, ich mag Spiele lieber, wo ich unbegrenzt viele Waffen tragen kann, so wie das bei z.B. jedem N 64 Shooter noch gang und gebe war. Hinnsichtlich der "Sinnhaftigkeit": Sich von einem Kugelhagel durch Autoregneration zu erholen, macht ja in den meisten Spielen auch nicht sonderlich viel Sinn, oder?

Bots vermisse ich aus 2 Gründen:

1.) Sind ohne Bots keine "Challenges" möglich (s. z.B. Timesplitters und Perfect Dark), wodurch auch eine alternative Spielvariante für Singleplayer verloren geht.

2.) Sind menschliche Gegner schön und gut wenn man häufig spielt. Hat man aber ein paar Kumpels zu Besuch, die selten Shooter spielen, werden diese im Online-Splitscreen gnadenlos niedergemäht. Bots ermöglichten demgegenüber auch mit weniger erfahrenen Kumpels gemeinsam vor dem Fernseher Spaß zu haben.

(Nix gegen Onlineplay. Onlineplay ist klasse - aber ich hätte zusätzlich dazu dennoch gerne Bots für die oben beschriebenen Situationen.)
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Details zu Destiny - PlayStation 3

Cover zu Destiny - PlayStation 3
Plattformen: PS3 PlayStation 4 Xbox One Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 09. September 2014
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Bungie Studios
Webseite: www.destinythegame.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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