Duke Nukem Forever - PlayStation 3

Ego-Shooter  |  Release: 10. Juni 2011  |  Publisher: Take 2 Interactive  |  auch für: Xbox 360 PC
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Duke Nukem Forever - Test im Test

Rückkehr des Königs?

Rückkehr oder Rückschritt? Humor oder pupertäre Peinlichkeit? Miese Technik oder Retro-Charme? An Duke Nukem Forever für die PlayStation 3 und die Xbox 360 scheiden sich die Geister.

Von Henry Ernst |

Datum: 10.06.2011


Duke Nukem Forever - Test : Während der letzten 13 Jahre hat auch der Duke das Zockergen in sich entdeckt. Während der letzten 13 Jahre hat auch der Duke das Zockergen in sich entdeckt. Er ist das Alpha-Männchen unter den Alpha-Männchen, hat ein Ego von der Größe eines Wolkenkratzers und den IQ einer Banane. Sein muskelstrotzender Körper verströmt so große Mengen Testosteron, dass den Frauen in seiner Nähe Bärte wachsen. Außerdem ist er der König der eindeutig zweideutigen Kommentare und ist mit einem Humor von der Tiefe einer Hundepfütze gesegnet. Er kommt aus Las Vegas, »wo man zuerst schießt und dann die Fragen stellt!«, und kehrt nach fast 13 langen Jahren zurück, um uns daran zu erinnern, was die wichtigsten drei B’s im Leben eines Mannes sind: Bräute, Bier und Ballern.

» Das Test-Video zu Duke Nukem Forever (Xbox 360 und Playstation 3)

Duke Nukem Forever - Test :

Der umtriebige Duke

Duke Nukem Forever - Test : Zum Imperium des Duke gehören diverse Stripläden, Casinos und Kneipen. Zum Imperium des Duke gehören diverse Stripläden, Casinos und Kneipen. Seit seiner ersten Begegnung mit den Aliens in dem PC-Spiel Duke Nukem 3Dwar der Duke alles andere als untätig – neben der Besteigung des Mount Everest, Ausflügen auf den Mond, einem Ozean aus leer getrunkenen Bierdosen und unzähligen sexuellen Eskapaden hat sich Mr. Nukem ein wahres Unterhaltungsimperium geschaffen, inklusive Hotel, Casino, Duke-Museum und Strip Bar. Doch damit nicht genug – der blonde Charmebolzen ist so berühmt, dass sich Männer wünschen, sie wären wie er und Frauen sich nichts schöneres vorstellen können, als mit dem Duke die Bettwäsche zu zerwühlen. Doch auch dieses Leben birgt so seine Nachteile, denn wenn man alles erreicht hat, macht sich schnell mal Langeweile breit. Zum Glück für den Duke und zum Unglück für die Menschheit, starten die Aliens nicht nur einen neuen Angriff, sondern beginnen damit, im großen Stil Erdenfrauen zu entführen. Es kommt wie es kommen muss: der Duke sieht rot, ignoriert alle Warnungen und macht sich daran, dem Babe-Diebstahl ein Ende zu setzen. Dass dabei literweise Blut vergossen und haarsträubende Sprüche abgelassen werden, versteht sich bei dem Hauptdarsteller fast von selbst.

Alles Oldschool?

Duke Nukem Forever - Test : In manchen Missionen seid ihr auch im Monstertruck unterwegs. In manchen Missionen seid ihr auch im Monstertruck unterwegs. Die sechs bis acht Stunden dauernde Reise mit dem pöbelnden Primaten führt euch durch das Duke-Kasino, eine Strip Bar, zerbombte Straßenzüge, karge Wüstenabschnitte und Kanalisationen, bis zum Showdown auf dem Hoover-Damm.Den wenig abwechslungsreichen Gegnern rückt ihr dabei mit klassischen Duke-Waffen wie Schrotflinte, Raketenwerfer, Ripper oder dem Devastator zu Leibe. Neben diesen Standard-Flinten findet ihr auch hin und wieder einen Schrumpfstrahler, mit dem ihr Gegner verkleinert und unter den Boots des Duke zerquetscht. Oder eine Gefrierkanone, die sich hervorragend dazu eignet, Aliens zu frosten und dann in kleine Stücke zu sprengen.
Es gibt Menschen die behaupten, Ego-Shooter hätten sich in den vergangenen Jahren kaum weiterentwickelt. Unserer Meinung nach reicht eine Stunde mit Duke Nukem Forever aus, um diese Behauptung ad absurdum zu führen. Die Ballereien in Duke Nukem Forever bieten nämlich fast nichts von dem, was man als Shooter-Fan heutzutage gewohnt ist: Deckungssystem? Nö! Ordentliches visuelles Feedback bei Treffern? Nope! Massenweise Gegner? Auch nicht! Zielmarkierungen für weit entfernte Feinde? Nicht vorhanden! Upgrades für Waffen oder Fähigkeiten? Ebenfalls nicht! Schleichmöglichkeiten? Nee! Wegfindungshilfen oder Radarschirm? Weit gefehlt. Wenigstens einer Entwicklung der letzten Jahre hat man Rechnung getragen. Anstatt nach Medikits zu suchen, muss sich der Duke einfach nur für kurze Zeit aus der Schusslinie begeben, um seine Lebensenergie aufzuladen. Immerhin gibt es die Möglichkeit, Bier zu trinken und Dukes Angriffskraft zu erhöhen. Oder Steroide, mit denen der Muskelprotz zu einem Nahkampfmonster mutiert. Wer jetzt denkt »Das klingt ja ganz schön Oldschool!«, hat natürlich recht. Allerdings ist die Grenze zwischen Retro-Charme und überholtem Spieldesign fließend, weswegen sich jeder Spieler, der mit Duke Nukem Forever liebäugelt fragen sollte, wie viel Uralt-Spieldesign er verträgt. Denn was für den Einen charmant klingt, ist für den Anderen einfach nur langweilig.

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PrinzIP
#1 | 10. Jun 2011, 14:03
Pro: "Es ist der Duke"?

Ich habe früher mal nen Duke Nukem gespielt, aber ehrlich gesagt finde ich den Hype dadrum viel zu groß.

Wenn nun beim nächsten Zelda nicht unter Pro "Es ist Link" auftaucht bin ich enttäuscht!
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Nightrain
#2 | 10. Jun 2011, 14:12
WZEW ... schade, wenns aber nicht mehr hergibt. Wobei ich hatte zeitweise mit dem mehr als dumpfen Crackdown 2 auch meinen Spaß ... mal schaun ...

Off-Topic:
Wenn ich Henrys Meinung durch den "Bild-Editor" für Zitate schiebe, dann könnte man es auch für die Server Down Show der Gamestar anwenden ... ;)

"Ich habe nichts ... gegen flachen Humor, solange das Gesamtbild stimmt ... . Jedoch stimmt ... weder das Gesamtbild, noch macht [es] großen Spaß. Das liegt nicht nur an der Technik, sondern am ...design. So sind die meisten Abschnitte schlichtweg langweilig oder zu lang oder beides, ein Spannungsbogen ist ebenfalls nicht vorhanden. Ihr ... hört den lahmen Sprüchen des Hauptdarstellers zu und ärgert euch ... ."
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-M3-
#3 | 10. Jun 2011, 14:19
Im Großen und Ganzen spiegelt die Wertung meine persönliche Meinung wieder. Jedoch finde ich den Punkt "Es ist der Duke" für eine kompetente Fachzeitschrift sehr merkwürdig und Fehl am Platz.
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#4 | 10. Jun 2011, 14:27
»Es ist der Duke« steht in dem Kasten, weil das für viele Fans schon ein Kaufgrund zu sein scheint (siehe Spiele-Forum). Einige internationale Reviews haben sogar ihre Wertungen an dieser einen Tatsache aufgehängt....
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SturmGolem
#5 | 10. Jun 2011, 14:40
Zitat von -M3-:
Im Großen und Ganzen spiegelt die Wertung meine persönliche Meinung wieder. Jedoch finde ich den Punkt "Es ist der Duke" für eine kompetente Fachzeitschrift sehr merkwürdig und Fehl am Platz.


Wie henry schon sagte, der Duke ist drin und das reicht manchen auch schon als kaufgrund. Manche kaufen sich sogar Halo nur wegen dem Masterchief, bin zwar selbst ein Fan der Serie aber nur weil der MC dabei ist, kaufe ich mir noch längst nicht das Spiel.

Oder man wollte nicht so fies sein und man hat sich ein paar + zusammengekratzt :ugly:
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cod4master08
#6 | 10. Jun 2011, 14:40
@Henry Ernst
Deshalb müsst Ihr da ja nicht mitziehen... ^^ Ich hab auch mal nen Duke Nukem gespielt. Und ganz ehrlich? Außer ein bisschen Humor, hatte das Spiel aus meiner Sicht nie viel zu bieten. Ich wollte nur mal erwähnen, wenn die Spielfigur an sich ein Kaufgrund ist, und das dann in der Wertung steht, solltet Ihr auch unter jedes neue Tomb Raider, Zelda und Mario Spiel ein "Es ist die oder der" als Pluspunkt verbuchen. Denn der Charakter an sich ist bei vielen Spielen für viele Spieler ein reiner Kaufgrund. Deshalb muss man das aber nicht als Pluspunkt dazuschreiben.
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#7 | 10. Jun 2011, 14:52
da will man mal witzig sein und schon wird man kritisiert:(
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reddisch
#8 | 10. Jun 2011, 15:05
Ich finde "Es ist der Duke!" gut. Die Duke Nukem Spiele leben nunmal von dem Hauptcharakter. Ohne den Duke wäre es nur ein hirnloser Shooter.

Bei anderen Spielen wie z.B. Zelda Link als Pluspunkt aufzuführen, wäre dagegen sinnlos, da solche Spiele bereits ein tolles Gameplay besitzen, und diese nicht durch so Typen wie den Duke punkten müssen. Diese Spiele überzeugen auch auf andere Weiße.

Das Spiel werde ich mir mal in der Videothek übers Wochenende ausleihen, und mit ein paar Kumpeln spielen. Kaufen werde ich es mir wahrscheinlich nicht...
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ExarKun
#9 | 10. Jun 2011, 15:10
Zitat von Henry Ernst:
da will man mal witzig sein und schon wird man kritisiert:(

Hast nen guten Test geschrieben und Gott sei dank die wertung nicht am Hype ausgemacht.
Weiter so :)
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Blue_Master
#10 | 10. Jun 2011, 15:13
Es ist ein eigener Test nicht der von GS :bet:

Toller Test, sehr gut von Henry geschrieben.
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Details zu Duke Nukem Forever - PlayStation 3

Plattformen: PS3 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 10. Juni 2011
Publisher: Take 2 Interactive
Entwickler: Gearbox Software LLC
Webseite: http://www.dukenukemforever.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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