Ghost Recon: Future Soldier im Test
Krawall mit Köpfchen
Taktik trifft Arcade-Action: Ubisofts Ghost Recon: Future Soldier zielt auf die Balance der Extreme und landet im Test für PS3 und Xbox 360 einen Volltreffer.
Von
Julian Freudenhammer
|
Datum:
22.05.2012
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Die Ghost-Recon-Serie ist seit jeher für ihren hohen Taktikanteil bekannt und war damit immer eine willkommene Abwechslung zu generischen Haudrauf-Shootern. Mit
Ghost Recon: Future Soldier
schraubt Ubisoft den Action-Gehalt in die Höhe, gibt uns coole Hightech-Gadgets an die Hand und jagt uns im Kampf gegen den Terror um den halben Erdball. Wir waren zusammen mit den Kollegen Ghost Lead, Pepper und 30K im Einsatz und verraten im Test wie viel Ghost Recon noch in Future Soldier steckt.
Cooles Spielzeug
»Unbedingt unauffällig bleiben« hatte uns der Commander bei der Einsatzbesprechung vor ein paar Stunden eingebläut. »Das hier ist eine verdeckte Operation«, hieß es. Wir riskieren einen flüchtigen Blick über das ausgebrannte Autowrack hinter dem wir in Deckung gegangen sind. Sofort zischen Kugeln an uns vorbei und eine Granate explodiert ohrenbetäubend wenige Meter von uns entfernt.
Gegen den anrückenden Panzer können wir mit normalen Mitteln nichts ausrichten.
»Na das haben wir gehörig vermasselt«, kommentiert Pepper die Lage treffend. Da bricht plötzlich ein tonnenschwerer Panzer durch eine nahe gelegene Hauswand und eröffnet das Feuer auf uns. Die angeforderte Luftunterstützung kommt keine Sekunde zu früh. Wir steuern die Lenkrakete punktgenau auf den feindlichen Panzer, der daraufhin in einem gewaltigen Feuerball explodiert. Puh.
Auch wenn Serienveteranen und Taktikfans angesichts solcher Szenen aufschrecken dürften: Keine Bange denn Future Soldier kann auch ganz anders - taktisch, leise und mit Köpfchen. Ubisofts neuster Third-Person-Shooter trägt seinen Namen nicht ohne Grund. In Future Soldier sind wir nicht nur in der nahen Zukunft unterwegs, sondern bekommen auch zahlreiche futuristische Waffen und Gadgets in die Finger, die uns bei den meist verdeckten Operationen äußerst hilfreich sind.
Neben dem obligatorischen Nachtsichtgerät, Blendgranaten und Rotpunktvisier ist die Aktiv-Tarnung das Highlight unserer Ausrüstung. Winzige Kameras filmen die Umgebung vor uns und projizieren das Bild auf unseren Rücken - und umgekehrt. Das macht uns zwar nicht völlig unsichtbar, entfernte Gegner können uns so aber nicht aufspüren.
Eine praktische Ergänzung dazu sind die kleinen Sensor-Granaten, die uns in unbekannten oder schlecht einsehbaren Arealen die Position und Bewaffnung aller Gegner im Umkreis anzeigt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch zur ferngesteuerten UAV-Drohne greifen. Mit der können wir Gebiete nicht nur auskundschaften und Feinde aufspüren, sondern diese auch gleich mit einem Schockimpuls kurzzeitig außer Gefecht setzen, um einen Überraschungsangriff einzuleiten.