Hitman: Absolution - PlayStation 3

3rd-Person-Shooter  |  Release: 20. November 2012  |  Publisher: Square Enix  |  auch für: Xbox 360 PC
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Hitman: Absolution in der Vorschau

Agent 47 trifft auf Sam Fisher

Für diese Vorschau zum Auftragskiller-Spiel Hitman: Absolution konnten wir bereits fünf Missionen aus der Vollversion durchspielen und waren von der neuen Linearität enttäuscht.

Von Malte Witt |

Datum: 14.10.2012


Zum Thema » Die Hitman-Serie Von Codename 47 bis Absolution Unnötig ums Leben gekommen ist bei unseren Missionen noch niemand. Wir gehen gewitzt vor, verkleiden uns, umgehen neugierige Polizisten und warten immmer geduldig auf den richtigen Moment, zuzuschlagen. So und nicht anders sollte sich Agent 47 in unseren Augen verhalten.

Hitman: Absolution
enn wir einen bewusstlosen Gegner entsorgen, sollten wir uns nicht von seinen Kumpels erwischen lassen.

Aber wir könnten auch anders. In jeder Hand eine Knarre der Marke Silverballer, neben der Klaviersaite das Markenzeichen des Hitmans, könnten wir uns ohne Rücksicht auf Verluste durch die Massen ballern – und sowohl unsere Ziele, als auch unschuldige Menschen, die halt dummerweise im Weg stehen, aus den Latschen schießen. Hitman: Absolution lässt uns jederzeit die Wahl, wie wir unser Ziel erreichen.

Bilder vom Entwickler

Die Bilder in diesem Artikel stammen nicht von uns. Obwohl wir Hitman: Absolution ausgiebig anspielen konnten, dürfen wir in diesem keine eigenen Screenshots verwenden. Stattdessen greifen wir auf bereits veröffentlichtes Bildmaterial zurück.

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Vorbildlicher Einstieg

Die erste Mission im Story-Modus dient gleichzeitig als Prolog für die Handlung und als Tutorial, in dem wir jede Menge Sachen lernen. Zum Beispiel, wie wir Wachen ablenken können. Oder wie wir bewusst- oder leblose Körper verstecken. Wie wir Leute vom Balkon schubsen. Wie wir uns verkleiden. Wie der Instinkt-Modus funktioniert.

Hitman: Absolution : Im Prolog lernen wir unter anderem, wie wir uns verkleiden. Im Prolog lernen wir unter anderem, wie wir uns verkleiden.

Kurz gesagt: Wir lernen jedes Spielelement kennen, verpackt in eine spannende Mission. Die Anweisungen, die wir bekommen, sind (im Englischen) sogar voll von einer angenehmen Frauenstimme vertont. Ein so vorbildliches Tutorial haben wir lange nicht mehr gespielt.

Ein kurzer Abstecher zum Instinkt-System: Das fügt sich wunderbar in das Spiel ein und macht es, entgegen anfänglicher Befürchtungen, nicht zu einfach. Die Laufwege der Wachen zu sehen zwar ist hin und wieder praktisch, aber wir haben unsere Instinkte hauptsächlich dazu genutzt, unser Ziel auch durch Menschenmassen hindurch jederzeit im Blick zu haben.

Linearer Story-Modus

Je länger wir die Kampagne spielen, desto merkwürdiger kommt uns das Missionsdesign vor. Der Story-Modus von Hitman: Absolution spielt sich deutlich linearer als alle früheren Teile. Das kommt vor allem daher, dass die Missionen in mehrere Stufen aufgeteilt sind.

In der Mission »Run for your life« müssen wir zunächst mal aus einem brennenden Hotel entkommen. Da werden wir sogar mit geskripteter Action konfrontiert, etwa wenn wir vom riesigen Hotel-Schriftzug fast erschlagen werden. Dass wir so geführt werden und nur ein Ausweg bleibt, ist neu in der Hitman-Reihe.

Einleitung
Spiele, in denen wir Attentäter steuern, bringen uns moralisch in eine Zwickmühle: Ist es gut, was wir hier tun? Ist es böse? Oder erledigen wir einfach nur den Job und stellen keine Fragen? Der Attentäter kann vieles sein, vom Verbrecher bis zum Freiheitskämpfer, aber als Charakter in Spielen hat er seinen festen Platz – ob als Leisetreter oder Rambo. Wir haben uns angesehen, in welchen Spielen wir selbst zu Scharfschützengewehr, Schwert oder Klaviersaite greifen können.

Im nächsten Missions-Abschnitt landen wir in der von Polizisten abgesicherten Bibliothek, die schon aus mehreren Gameplay-Videos bekannt ist. Hier haben wir immerhin wieder die Wahl: Vorsichtig an den Wachen vorbeischleichen oder aggressiv durchballern? Oder verkleiden wir uns gar als Ordnungshüter und schlendern entspannt durch die Halle?

Kaum raus aus der Bibliothek folgt das nächste Skript-Ereignis: Ein Helikopter hat uns entdeckt, wir müssen flüchten. An dieser Stelle ist es nicht möglich, unentdeckt zu bleiben. Zum Glück fällt die Sequenz sehr kurz aus.

Danach bahnen wir uns den Weg durch Apartments irgendwo in Chinatown, wo zufälligerweise die Cops grade eine Razzia veranstalten. Schließlich schaffen wir es zum Bahnhof, den wegen uns derzeit aber keine Züge anfahren dürfen. Also kümmern wir uns darum, dass eben doch ein Zug in die Station einfährt, indem wir ein paar Schaltkreise manipulieren – gegen die Menschenmassen haben die Wachen dann keine Chance.

Jeder einzelne Abschnitt lässt sich, einmal geschafft, über das Hauptmenü auswählen. Durch diese Unterteilung und die Linearität einzelner Abschnitte wirkt Hitman: Absolution streckenweise allerdings mehr wie ein Splinter Cell als wie ein waschechtes Hitman.

Hitman: Absolution : Wenn wir hier zuschlagen, müsste das leicht bekleidete Mädchen auch zum Schweigen gebracht werden. Ist es das wert, oder gibt es einen einfacheren Weg? Wenn wir hier zuschlagen, müsste das leicht bekleidete Mädchen auch zum Schweigen gebracht werden. Ist es das wert, oder gibt es einen einfacheren Weg?

Aber das ist nicht überall so. Immer wieder kommen wir an Punkte, an denen wir genau das geboten bekommen, was wir von Hitman erwarten. Etwa im Nachtklub »Vixxen«, wo wir einen Gangster ausschalten sollen. Knallen wir ihn direkt an der Bar ab? Lassen wir alles wie einen Unfall aussehen? Und was macht der Kerl eigentlich ständig mit dem hübschen Mädel in der Privatkabine?

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madjonfan
#1 | 14. Okt 2012, 13:27
? hä? kein Fazit?
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kabOOOm
#2 | 14. Okt 2012, 17:10
linear.... ein wort das ich in verbindung mit hitman, nicht gern höre.
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Serpens
#3 | 15. Okt 2012, 00:35
Sehr fein! Ich freu mich sehr drauf, ein Schritt in die richtige Richtung meiner Meinung nach!
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Nohohon
#4 | 15. Okt 2012, 10:37
Ich habe noch nie einen der Teil gespielt, weil ich einfach die Figur nicht mag... Jetzt dürstet es mich aber nach einem Spiel, wo ich schleichen kann und Splinter Cell ist nun überhaupt nicht mein Fall und auch Assassins Creed hat mich nicht überzeugt. Hier bin ich eigenltich nur wegen der Optik gelandet und weil's mir mal auf der Suche nach Spielen der Art vorgeschlagen wurde.... Ich bin ja wirklich von der Optik geblendet - kann man das hier verübeln? - aber der letzte Funke springt nicht über.
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Waschbaer 107
#5 | 16. Okt 2012, 01:16
ich finde ein wenig mehr story mit action sequenzen ist ganz angenehm. aber macht mir doch nicht so angst, dass es da kaum levels mit entscheidungen geben soll! die ganzen levels, die zuvor gespielt wurden, waren doch der klassische hitman oder nicht?
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Jackrum
#6 | 18. Nov 2012, 13:32
Na ja, so linear wie hier beschrieben ist's nun aber nicht. Der im Artikel beschrieben Helikopter hat mich nicht entdeckt. Einfach mal ein bissel mehr anstrengen liebe Redaktion;)
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Details zu Hitman: Absolution - PlayStation 3

Plattformen: PS3 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 20. November 2012
Publisher: Square Enix
Entwickler: IO Interactive
Webseite: http://hitman.com/
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