Need for Speed: The Run - PlayStation 3
Rennspiel  |  Release: 17. November 2011  |  Publisher: Electronic Arts  |  auch für: Xbox 360 Wii Nintendo 3DS PC
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Fazit

Wertung

Need for Speed: The Run Test Ein (Weg)rennspiel, das stolpert

Electronic Arts will seine berühmte Raserserie mit ungewöhnlichen Ideen aufpeppen. Den Spielspaß-TÜV überstehen aber nur die wenigsten davon.

Von Daniel Matschijewsky, Antonia Seitz |

Datum: 17.11.2011


Zum Thema » NfS: The Run - Test-Video Kommentierte Spielszenen & Fazit » Need for Speed: Die Serie Galerie mit allen Rennspielen » Die ersten 10 Minuten Video: So beginnt das Spiel Need for Speed: The Run ab 2,97 € bei Amazon.de Der Hobbyraser Jack Rourke ist ein umweltbewusster Mensch. Zwar verheizt der Bursche regelmäßig hektoliterweise Benzin, doch bisweilen geht er auch zu Fuß. Oder vielmehr rennt. Denn Jack ist auf der Flucht vor ein paar finsteren Gangstern, denen er Geld schuldet. Und wenn die ihm mal wieder den fahrbaren Untersatz unterm Hintern wegballern, muss Jack das Pack per pedes abschütteln. Wir hämmern derweil wild aufs Gamepad. Denn Need for Speed: The Runinszeniert diese Zu-Fuß-Abschnitte als Reaktionstest, in dem wir eingeblendete Tasten möglichst schnell drücken müssen. Eine fürs Rennspiel-Genre ungewöhnliche Idee. Nicht die einzige, mit der das neueste Need for Speed durchstarten will.

Need for Speed: The Run

Die Story: nette Idee, schwach umgesetzt

Schon dass Need for Speed: The Runeine durchgehende Geschichte nebst Hauptfigur erzählt, ist ein Herausstellungsmerkmal und zieht dank des furiosen Auftakts schnell ins Spiel.

Need for Speed: The Run : In stark geskripteten Boss-Missionen bekommen wir es häufig mit bewaffneten Gegnern zu tun. In stark geskripteten Boss-Missionen bekommen wir es häufig mit bewaffneten Gegnern zu tun. Allerdings drückt EA Black Box (Need for Speed: ProStreet) anschließend gehörig auf die Bremse, denn im Verlauf wird die an sich spannende Handlung um ein illegales Straßenrennen, das Jack quer durch die USA führt, nur durch wenige Zwischensequenzen inszeniert, in denen zudem kaum etwas passiert. Die Herkunft Jacks und die seiner Widersacher bleibt weitgehend unergründet. Zwar sind die Filmclips wegen der gelungener Animationen nett anzuschauen, dienen letztlich aber nur als Überleitung von einem Rennen ins nächste. Schade dabei: Die selten eingestreuten Quicktime-Events fallen denkbar simpel aus. So macht es keinen Unterschied, ob wir die falsche Taste drücken, solange wir vor Ablauf der Zeit die richtige erwischen. Soll heißen: wildes Gamepad-Hämmern reicht.

Need for Speed: The Run : Obwohl die leistungsfähige, aus Battlefield 3 bekannte Frostbite-Engine 2 zum Einsatz kommt, macht die Grafik von The Run einen zwiegespaltenen Eindruck. Während die Vegetation und Partikeleffekte überzeugen, ...

Vegetation und Beleuchtung
Obwohl die leistungsfähige, aus Battlefield 3 bekannte Frostbite-Engine 2 zum Einsatz kommt, macht die Grafik von The Run einen zwiegespaltenen Eindruck. Während die Vegetation und Partikeleffekte überzeugen, ...

Fahrverhalten & KI: verlieren gegen Hot Pursuit

Hinterm virtuellen Steuer fühlt sich The Run nicht ganz wie ein echtes Need for Speed an. Anders als in den jüngsten Vorgängern liegen die Boliden wie ein Brett auf der Straße, wodurch sie sich nur mit viel Gewalt zum Ausbrechen bewegen lassen.

Das ist vor allem anfangs gewöhnungsbedürftig. Insgesamt überzeugt das actionlastigere Fahrverhalten zwar, verliert aber dennoch gegen Need for Speed: Hot Pursuit. So reagiert die Handbremse zu empfindlich, und das Geschwindigkeitsgefühl erreicht ebenfalls nicht das Niveau des Vorgängers. Zudem bietet Need for Speed: The Run nur drei Kameraperspektiven, von denen die Von-Hinten-Draufsicht etwas zu nah am Heck des Autos klebt. Feinschliff hätte auch die KI vertragen können. Zwar wissen die Kontrahenten clever zu überholen und die Ideallinie sinnvoll zu nutzen, agieren aber insgesamt arg passiv. Vor allem die Polizei versucht viel zu selten, uns durch Rammaktionen zu stoppen. Stattdessen spulen die Beamten geskriptete Manöver ab, die man schnell durchschaut.

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#1 | 17. Nov 2011, 22:57
War mir irgendwie klar, dass das neue Konzept floppen wird.
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Serpens
#2 | 18. Nov 2011, 00:17
Also ich finde es gar nicht mal so übel muss ich sagen...! Sehr Ausbaufähig und bei der Rennspiel Flaute gerade...
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Jehuty1979
#3 | 18. Nov 2011, 09:54
Habs mir gestern um 17 Uhr aus der Videothek geholt um es mal "anzutesten" vor dem Kauf. Habs dann nachdem ich es um 19:45 durchhatte auch gleich zurückgebracht. Tja 1,50 Euro für n NFS, das hatte ich noch nie... Und kaufen wohl er nicht liebe Leute, für 60 !!! Euro bekommt ihr nur maximal 3std. Spielzeit. EA schießt echt mit der Spielzeit den Vogel ab. 2,5-3 Std. ??? Eine bodenlose Frechheit und Unverschähmtheit dafür den Vollpreis zu nehmen vor allem da die Grafik und die Steuerung auch unter aller Sau sind. Da lief ja Transformers 3 schon länger den Abend bei mir.
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Wulfaz
#4 | 18. Nov 2011, 13:01
Wow, der Meinungskasten ist ja mal der Nackte Wahnsinn. Bei der Gamepro"meinung" wurde immerhin ein ganzer Satz weggelassen, um eine 2te Meinung zu haben.


Zum Spiel: Schade, dass es so ein Reinfall wurde. Vielleicht kommt ja bald wieder ein Undergroundtitel... das wäre mal was.
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DracoCW
#5 | 18. Nov 2011, 13:51
Der zweite "Meinungskasten" ist ja wohl ein schlechter Witz? Den hätte man sich absolut sparen können. Sagt mal, liebe Redakteure, haltet ihr eure Leser für so dumm um nicht zu bemerken, dass das zu 99% der gleiche Meinungskastentext wie vom Daniel (von der Gamestar) ist, wo nur ein paar Worte weggelassen und ein, zwei Worte anders geschrieben (Naturschaupielen anstatt Naturereignissen) wurden?

Ganz schwach, liebe Gamepro... ganz schwach...
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Alexander0674
#6 | 18. Nov 2011, 14:36
Also ich spiel das Spiel auf dem PC und ich muss sagen, mir gefällt es. Es ist meiner Meinung nach ein netter Action-Racer für zwischendurch und die Inszenierung finde ich persönlich sehr gut!

Was die Länge angeht: stimmt, die Kampagne ist recht kurz (was ich persönlich aber gut finde, bei der Masse an guten Spielen derzeit). Aber ich weiß auch nicht, wo hier das Problem liegt.

Neben der Kampagne gibt es noch den Challange-Modus. Und dieser besteht aus massenhaft einzelnen Rennen. Heißt also der Modus besteht aus genau dem selben, woraus andere Rennspiele bestehen. Denn kaum ein Rennspiel besteht aus einer wirklichen Kampagne, sondern eben aus einzelnen Rennen, die nacheinander freigeschaltet werden (auch wenn sich das oftmals als Kampagne schimpft..).
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Companion Cube
#7 | 18. Nov 2011, 22:17
Drei Need for Speed Spiele innherhalb von 12 Monaten sind einfach zu viel.
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#8 | 19. Nov 2011, 13:22
Und welche Fassung sieht man nun im Video?
Ich gehe mal stark davon aus das man die PC Fassung zeigt, was im Grunde mal wieder 0 Sinn ergibt da PC und Konsolenfassung nicht identisch sind. Traurig diese verwurstung hier.
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MMMarvel
#9 | 20. Nov 2011, 11:51
Da bleibe ich doch glatt bei der Most Wanted. Hab's mir eh bei der Demo gedacht, dass der neue Teil den Spielspass von Most Wanted nicht toppen kann.
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Dorument
#10 | 21. Nov 2011, 11:56
Ich kann von mir aus jedenfalls nicht behaupten das ich The Run schlecht finden würde jedenfalls auf Xbox 360 kann ich eher was mit anfangen als mit der Shift Reihe.
Was ich aber schlecht finde sind die ganzen dahingerotzten Wii versionen Pro Street, Undercover, Hot Pursuit und jetzt auch noch The Run.
Anstatt Wii spielern vernümftige Umsetzungen zu spendieren werden Halbherzige versionen programmiert.
Seit NFS Most Wanted hat keine Nintendo Konsole mehr ein gute NFS mehr gesehen was schade ist.
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Details zu Need for Speed: The Run - PlayStation 3

Cover zu Need for Speed: The Run - PlayStation 3
Plattformen: PS3 Xbox 360 Wii Nintendo 3DS PC
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 17. November 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Black Box
Webseite: http://www.needforspeed.com/th...
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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