The Elder Scrolls 5: Skyrim - PlayStation 3
Rollenspiel  |  Release: 11. November 2011  |  Publisher: Bethesda  |  auch für: PlayStation 4 Xbox One Xbox 360 PC PC
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Fazit

Wertung

The Elder Scrolls 5: Skyrim Test Winterwunderwelt

Von der Unmöglichkeit, geradeaus zu gehen: Unser Test zeigt, warum The Elder Scrolls 5: Skyrim für Xbox 360 das größte und beste Fantasy-Rollenspiel seiner Generation ist.

Von Henry Ernst |

Datum: 10.11.2011


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Selbstverständlich ist The Elder Scrolls 5: Skyrimoberflächlich betrachtet nichts anderes als ein Rollenspiel westlicher Prägung für PlayStation 3, Xbox 360 und PC. Skyrim ist aber auch ein Ort der Abenteuer, ein virtuelles Refugium, in dem es dem Spieler erlaubt ist, die Fesseln der Realität abzustreifen und mit den Augen eines Kindes eine neue Welt zu entdecken. Es ist eine Bühne, auf der man sich wieder und wieder neu erfinden kann, und ein Raum für die guten und die schlechten Angewohnheiten, die in jedem von uns schlummern. Mit anderen Worten: Skyrim ist Polygon gewordener Eskapismus in seiner schönsten Form.

Die Drachenfeste in Weißlauf trägt ihren Namen nicht zu Unrecht ...

Hinter dem Ladebildschirm wartet eine ganze Welt

Der zum Testen des Fernseher-Schwarzwertes hervorragend geeignete Ladebildschirm verschwindet und wirft uns als rassen-/ klassen-/ geschlechts- und gesichtsloses Neutrum in die Welt von Skyrim (dt. Himmelsrand). Unter uns rumpeln die Räder eines Pferdekarrens über grobes Steinpflaster, die wuchtige Berglandschaft von Himmelsrand verbirgt sich hinter einem Vorhang aus Nebel und traurigen, großen Tannen. Allerdings wirken nicht nur die im Wind wiegenden Bäume traurig, auch in den Gesichtern unserer Mitfahrer ist keine Freude zu erkennen. Wie wir dem leisen Gemurmel eines dreckverschmierten Elfen entnehmen können, sind wir auf dem Weg zu einer Hinrichtung. Die ebenfalls auf dem Karren reisenden, grimmig dreinblickenden Soldaten sind ein eindeutiges Zeichen dafür, dass wir nicht zu irgendeiner Hinrichtung unterwegs sind, sondern zu unserer eigenen.

The Elder Scrolls 5: Skyrim : Optional lenken wir unseren Helden aus der Schulterperspektive. Optional lenken wir unseren Helden aus der Schulterperspektive. Der Grund für den nahenden Tod unseres virtuellen Alter-Egos? Willkür! Einfach zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Pech gehabt. Wie wir von einem schlotternden Schicksalsgefährten erfahren, haben Sturmmantel-Rebellen einen Großkönig des Kaiserreichs getötet. Nun nimmt die kaiserliche Armee Rache, indem sie jeden, der verdächtig aussieht, verhaftet und hinrichten lässt. Mittlerweile haben wir die Festung Helgen erreicht, wobei das Wort »Festung« angesichts der löchrig verwitterten grauen Steinmauern ein wenig hoch gegriffen scheint. Nachdem wir unsanft von dem Karren geschubst werden, wird es Zeit sich einem Feind zu stellen, den wir in Skyrim nicht erwartet hätten: Wir bekommen es mit Bürokratie zu tun. Da unser Name auf keiner Liste des Kaiserreichs auftaucht, werden wir von einem Wächter unsanft ausgefragt und finden uns im Charakter-Editor wieder.

Immerhin hat der Hauptdarsteller bis zu diesem Zeitpunkt keinen Namen, kein Gesicht, keine Identität. Er ist ein leeres Gefäß, das vom Spieler gefüllt werden will (und muss). In dem umfangreichen Editor werden Rasse, Geschlecht und Aussehen unseres potentiellen Kriegers/ Magiers/ Diebs/ Waldläufers/ Totenbeschwörers/ Meuchelmörders festgelegt. Bereits hier wird deutlich, wie groß der technische Sprung im Vergleich zum direkten Vorgänger Oblivion ist. Die zur Auswahl stehenden Gesichter sind wesentlich markanter und realistischer als die konturlosen, etwas aufgeblasenen Antlitze der Oblivion-Bevölkerung.

Argonier
Die reptilienartigen Argonier besitzen natürliche Resistenzen gegen Krankheiten und Gifte.

Obwohl es keine vorgegebenen Klassen gibt, sollte man sich an dieser Stelle gut überlegen, in welche Richtung sich der Charakter entwickeln soll, denn jede der zehn Rassen bringt spezielle Vorteile mit sich. Die Nord lernen zum Beispiel das Kriegshandwerk schneller als andere Rassen, Elfen sind Magiebegabt, und die Stärken der Katzenhaften Khajiit liegen im Schleichen und im Taschendiebstahl. Unzählige Augenpaare, Frisuren, Münder, Narben und Nasen später haben wir einen stämmigen Nord-Krieger erschaffen, von dem wir uns eigentlich gleich wieder verabschieden müssen, denn gerade ist das obere Ende eines Mitgefangenen in einen Korb gepurzelt -- nun ist es an uns, den Kopf auf den blutbesudelten Hackklotz des Henkers zu legen.

Es grölt, es faucht, es stinkt!

Natürlich wissen wir, dass irgendetwas passieren wird, trotzdem lässt Skyrim den Spieler erstaunlich lange zappeln, bevor die Hinrichtung abgeblasen wird. Wind kommt auf, das Schlagen mächtiger Schwingen lässt den Boden (und die Vibrationsmotoren des Controllers) erzittern. Ein geflügelter Schatten huscht über den Boden, die Stille wird von einem mächtigen Brüllen zerrissen. Der Drache landet geifernd auf einem Wachturm. Ehrfürchtig und verschreckt starren wir das Fabelwesen an. Dann lässt der schuppige Gigant den Zorn Gottes in Form eines gewaltigen Feuersturms auf die Festung herabregnen. Höchste Zeit, sich zusammen mit ein paar anderen Gefangenen aus dem Staub zu machen.

In der nun folgenden atemlosen und schön inszenierten Fluchtsequenz lernen wir die Grundlagen der Steuerung kennen, schnappen uns ein paar Waffen, kämpfen mit kaiserlichen Soldaten und flüchten in die Wildnis. Ab jetzt gilt nur noch jenes Gesetz, das Michael Ende seinem Helden in »Die unendliche Geschichte« um den Hals hängt: »Tu was du willst!«

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Sebastian733
#1 | 10. Nov 2011, 14:40
Die Wertung war zu erwarten. Das ist bestimmt ein Hammer Game. Ich habe Oblivion und Shivering Isles geliebt. Oblivion war mein erstes Xbox 360 Spiel und da hat mich die Grafikpower mehr als beeindruckt.^^ Ich freue mich schon sehr auf Skyrim, morgen kommt's mit der Post.:D Dann wird erstmal richtig gezockt. Der November ist ein geiler Spielemonat.
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Serpens
#2 | 10. Nov 2011, 14:45
Wann ist mit nem Konsolen Vergleich zu rechnen? Das ich weiß welche CE verkauft wird
;-)
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#3 | 10. Nov 2011, 14:59
gerade versandbestätigung bekommen... das wird ein fest morgen abend...
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#4 | 10. Nov 2011, 15:04
Man, ich kann es kaum glauben! Hatte ja schon mit einem (im wahrsten sinne des wortes) fantastischen Spiel gerechnet, aber das hier schlägt dem Fass den Boden aus!! Ein Spiel bei dem das Preisleistungsverhältnis nun wirklich extrem hoch ist! Muss ich haben! Mfg
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Henry Ernst
#5 | 10. Nov 2011, 15:05
Eine Warnung:
Skyrim macht absolut süchtig und es hört einfach nicht auf zu rocken!
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BGK
#6 | 10. Nov 2011, 15:16
Gibts 2 verschiedene Söldnerarten? Weil im Fazit taucht Söldner zweimal auf. :D
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Companion Cube
#7 | 10. Nov 2011, 15:23
Die PS3-Version sieht klar hübscher aus:
http://tinyurl.com/4publishers
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Jaska
#8 | 10. Nov 2011, 16:02
tatsächlich... sieht alles etwas schärfer aus auf der ps3. wie bei beinahe allen multiplattformern finde ich aber, dass das während des spielens nicht mehr so stark ins gewicht fallen dürfte. der gesamteindruck ist hervorragend, egal auf welcher konsole

was meint ihr: sollte man dem spiel ne chancen geben, auch wenn man die vorgänger nicht so mochte?
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Tempergus
#9 | 10. Nov 2011, 16:12
Shit! Hab' gerade meine PS3-Version abgeholt ... irgendwie trau ich mich nicht, sie ins Laufwerk zu schieben. Denn das, was sich hier anbahnen könnte wäre fatal für meine anderen "Verpflichtungen". Eigentlich wollte ich mich die nächste Zeit mit BF3 beschäftigen. Oder Uncharted 3 zu Ende spielen. Oder ...

Ich weiß nicht, warum ich das Ding überhaupt geholt habe. Ach egal. PS3 an. Folie aufreissen. Mmmmmh.

Bin mal kurz weg ...
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Retro Edge
#10 | 10. Nov 2011, 16:15
"Schlösserknacken funktioniert genauso wie in The Elder Scrolls 4: Oblivion"


Ähhh, nein?
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Details zu The Elder Scrolls 5: Skyrim - PlayStation 3

Cover zu The Elder Scrolls 5: Skyrim - PlayStation 3
Plattformen: PS3 PlayStation 4 Xbox One Xbox 360 PC PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 11. November 2011
Publisher: Bethesda
Entwickler: Bethesda Game Studios
Webseite: http://www.elderscrolls.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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