The Saboteur - PlayStation 3

Action-Adventure  |  Release: 03. Dezember 2009  |  Publisher: Electronic Arts  |  auch für: Xbox 360
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The Saboteur - Test im Test

Review für PlayStation 3

GTA trifft auf Paris und den Zweiten Weltkrieg -entpuppt sich Pandemics Abschiedsgeschenk The Saboteur als wahrer Überraschungshit?

Von Thomas Wittulski |

Datum: 03.12.2009


The Saboteur - Test : The Saboteur: Die wuchtige Explosion sollte das Gebiet vorerst von den Nazis befreien. [PS3] The Saboteur: Die wuchtige Explosion sollte das Gebiet vorerst von den Nazis befreien. [PS3] Paris, Anfang der 40er-Jahre: Die Deutschen marschieren in Frankreich ein und übernehmen die Hoheit über die Stadt der Liebe. Hier lebt auch der Held aus The Saboteur Sean Devlin, der sich im Hinterzimmer der Tanzbar »Belle de Nuit« einquartiert hat. Seans Leben wurde trist und grau, als die Nazis seine engsten Freunde umgebracht haben. Jetzt ist er auf Rache aus und will es den Verantwortlichen heimzahlen - kein einfaches Unterfangen wenn man bedenkt, dass quasi die ganze Stadt von SS-Schergen wimmelt. Also agiert Sean aus dem Untergrund. Genau wie in GTA IV dürft ihr euch frei in der Stadt bewegen (neu ist, dass ihr auch in bester Ezio-Manier an Hauswänden herumklettern könnt). Ihr klaut Autos, fahrt diese zu Schrott und pöbelt Passanten an. Die Rolle der Polizei übernehmen dabei die SS-Leute: Passt ihnen euer Verhalten nicht, heißt es Flüchten. Die Missionen beinhalten sowohl Schießereien, als auch Schleich-Einlagen.

Die Zeit heilt alle Wunden

The Saboteur - Test : The Saboteur: Der geniale Grafikstil erinnert stark an Sin City. [PS3] The Saboteur: Der geniale Grafikstil erinnert stark an Sin City. [PS3] Für The Saboteur benutzt Pandemic einen Graufilter: Überall dort, wo die Deutschen die Oberhand haben, wirkt die Umgebung trist und leblos. Nur bestimmte Farben, wie etwa das Rot von Blut oder die Wappen der Nazis sind - genau wie im Film Sin City - zu sehen. Sean hat die Gabe, wieder Farbe und damit Hoffnung in die Stadt zu bringen: Zusammen mit Luc, einem flüchtigen Bekannten und Leidensgenossen, sorgt er nämlich für mächtig Unruhe unter den Besatzern. Zu den Aufgaben zählt zum Beispiel die Sprengung eines Treibstofflagers: Während Luc die Deutschen mit einer inszenierten Explosion ablenkt, schleicht ihr euch in das Lager und bringt eine Bombe an einem Tank an. Dabei nutzt ihr die Kletterkünste Seans: Ihr hangelt euch an Häuserfassaden hoch, um eine bessere Übersicht zu haben unentdeckt unentdeckt in das Lager zu kommen. Et voila: Eine riesige Explosion macht die Deutschen handlungsunfähig und bringt Farbe zurück ins Spiel - zumindest für einen Teil von Paris. Damit sieht die Umgebung gleich viel freundlicher aus. Solche Sabotage-Missionen begegnen euch im Spiel öfters. Desweiteren müsst ihr etwa Geiseln aus den Fängen der Deutschen befreien oder unbemerkt in eine Festung der Nazis eindringen. Ausgestattet mit Waffen und Dynamit bietet ihr den Wachen Paroli, aber auch mit den Fäusten kann Sean dank des guten Kampfsystems so einiges anstellen. Alternativ könnt ihr euch auch anschleichen und Personen von hinten lautlos ausschalten - das ist in einigen Missionen sogar notwendig. Auch die Klamotten erledigter Gegner dürft ihr euch überziehen und euch dann in bester Agent 47- Manier an den Feinden vorbei mogleln.

The Saboteur - Test : The Saboteur: Während der Zeppelin spektakulär in die Luft fliegt, machen wir uns aus dem Staub. [PS3] The Saboteur: Während der Zeppelin spektakulär in die Luft fliegt, machen wir uns aus dem Staub. [PS3] Ein Spaziergang durch die riesige Stadt macht deutlich: Die Entwickler haben sich viel Mühe gegeben, den Charme der 40er-Jahre authentisch einzufangen. Von den Gebäuden über die Autos bis hin zur stimmigen Musik stimmt hier alles. Auch die ländliche Gegend um Paris herum und das Saarland wirken äußerst glaubwürdig. Spinnt man den Vergleich mit Grand Theft Auto weiter, ist The Saboteur aber deutlich linearer als der Rockstar-Titel: Ihr habt kaum Entscheidungsfreiheit, wann ihr welche Mission erledigt. Stattdessen folgt ein Akt ganz sauber auf den anderen - das ist auch gut so, denn sonst könnte die spannende Geschichte nicht so stringent und fesselnd erzählt werden.

Viel Liebe im Spiel

The Saboteur - Test : The Saboteur: In den Flashbacks gehts zurück in die unbeschwerte Vergangenheit als Rennfahrer. [PS3] The Saboteur: In den Flashbacks gehts zurück in die unbeschwerte Vergangenheit als Rennfahrer. [PS3] Ab und an versetzt euch das Spiel zurück in eine unbeschwertere Zeit, kurz bevor Sean alles verlor, was er liebte. So erfahrt ihr sehr ausführlich, was den gebeutelten Helden antreibt, dürft sogar ein Autorennen in Saarbrücken fahren. Die Zwischensequenzen, ob in den Flashbacks oder der Gegenwart, sind filmreif inszeniert - manche humorvoll, andere wieder actionreich oder auch knisternd erotisch. Das liegt unter anderem auch an den toll gezeichneten Charakteren, vor Allem Sean wird mit der Zeit immer sympatischer. Da passt auch die gute deutsche Synchronisation ins Gesamtbild. Auch wenn The Saboteur rein technisch nicht zu den Top- Titeln gehört (teils matschige Texturen, Pop Ups, Ruckler), so macht gerade das tolle Grau/Rot-Stilmittel viel her. Auch wirkt das Spiel wie aus einem Guss: Die Charaktere fügen sich nahtlos in die atmosphärische Umgebung ein.
Die Langzeitmotivation von The Saboteur ist groß: Dank vieler unterschiedlicher Aufträge, einer riesigen Stadt (plus weitere Außenbereiche) und den Fähigkeiten des Protagonisten wird es nicht langweilig. Pandemic ist ein abwechslungsreiches und spannend erzähltes Actionspiel gelungen, das sich jeder GTA-Fan einmal ansehen sollte!

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RaLLaDinHo
#1 | 03. Dez 2009, 10:30
Echt schade liebe Gamepro.
Ihr hättet euch quasi unsterblich machen können aber so könnte ich einfach nur weinen.:heul:

Ihr bewertet das Spiel mit 86% und bezeichnet es als Überraschungshit des Jahres und dann nur eine halbe Seite Text zum Spiel.
Im Heft war es ja noch einigermaßen zu entschuldigen,da ihr nur einen Tag hattet es zu Testen aber dann den gleichen Text nochmal Online zu stellen,find ich echt schwach.

Hatte gehofft,ihr schreibt noch ein paar mehr Infos zum Spiel.

Für so wenig Text hätte ich gerne ein mega gutes Video
Mindestens 7Min. lang:D
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Dre
#2 | 03. Dez 2009, 11:01
Naja... Damit war auch zu rechnen. Wozu sich extra Mühe machen und einen ausführlichen Test bringen? Sind ja nur 86% und die Mühe wohl nicht wert:uff: Bei 93% wird schon ein Special inklusive Kommentar zum Untergang der Spielkultur veröffentlicht... Nach dem Test bin ich genauso schlau wie vorher, was die Infos betrifft:ugly:

Und wieso hätten sie sich mit einem ausführlichen Test unsterblich machen können? Als Kunde erwartet man eigentlich so einen Service, wenn das Testmuster schon so spät kam, dass man einen ausführlichen Test nachliefert...

Falls die DVD es nächste Ausgabe zulässt, wird es vielleicht kurz besprochen im Testcheck und das war es dann auch.
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RaLLaDinHo
#3 | 03. Dez 2009, 11:39
Zitat von Dre:

Und wieso hätten sie sich mit einem ausführlichen Test unsterblich machen können? Als Kunde erwartet man eigentlich so einen Service, wenn das Testmuster schon so spät kam, dass man einen ausführlichen Test nachliefert...


Heutzutage erwarte ich sowas ehrlich gesagt nicht.
Manchmal darf man schon zufrieden sein,wenn es überhaupt getestet wird.
Bei vielen Sachen hab ich früher immer damit gerechnet,dass es selbstverstänlich ist.Wurde aber desöfteren enttäuscht,weshalb meine Erwartungen ziemlich gesunken sind.
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Quade
#4 | 03. Dez 2009, 13:43
Find´s echt schade das die WW2 Symbolik entfernt wurde, schlißlich wurden Videospiele als Kulturgut anerkannt und Hackenkreuze in Filmen sind auch keine Seltenheit!
Aber ansonsten ist th Saboteuer bestimmt ein klasse Spiel, aber nichts für mich!
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Zorrrrro
#5 | 03. Dez 2009, 15:05
Schon lustig wie die Meinungen so auseinander gehen :D 4P hat das Spiel mit 60% abgestraft. Also irgendwer erzählt hier ne Menge dummes Zeug ;) Und bei GamePro wäre es nicht das erste Mal. :lol:
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Wulfaz
#6 | 03. Dez 2009, 15:11
Zitat von Zorrrrro:
Schon lustig wie die Meinungen so auseinander gehen :D 4P hat das Spiel mit 60% abgestraft. Also irgendwer erzählt hier ne Menge dummes Zeug ;) Und bei GamePro wäre es nicht das erste Mal. :lol:


Nur komisch, dass 4P immer das einzige (?) "Magazin" ist, das bei jedem Spiel so absurd viele Kritikpunkte hat. IGN gibt auch 8.2, sogar M! vergab 82%.. ;) Jedem das seine :ugly:
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Zorrrrro
#7 | 03. Dez 2009, 15:13
Ja die Tendenz geht bei 4P eher immer in Richtung schlechterer Wertung. Wobei hier der Unterschied schon extrem ist. Antesten und in diesem Fall eigene Meinung bilden kann nicht schaden schätze ich.
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gigsen
#8 | 03. Dez 2009, 15:23
4p 60% gamepro 86% :moep:

jaja.. 4p findet schon immer irgenwas an dem die sich dran hängen können.. und die pros sind auch immer recht großzügig mit ihren wertungen.. is ja bekannt.. wobei ich hiermit eher in richtung 4p - test tendiere.. rein gefühlsmäsig..

..mir egal das game spricht mich sowieso null an..
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Zorrrrro
#9 | 03. Dez 2009, 15:28
Ja so :moep: hab ich auch geguckt. Die beiden Tests sind durch die große Differenz irgendwie nicht aussagekräftig, wenn man entscheiden soll Spiel kaufen oder nicht. Spielt es schon jemand und kann mehr dazu sagen?
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madjonfan
#10 | 03. Dez 2009, 15:28
Zitat von RaLLaDinHo:
Ihr bewertet das Spiel mit 86% und bezeichnet es als Überraschungshit des Jahres und dann nur eine halbe Seite Text zum Spiel.


Ich weiss jetzt nicht was im Heft steht, hier fällt zwar der Begriff "Überraschungshit", das "des Jahres" ist aber wohl Wunschdenken- ich lese es nirgends.
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Details zu The Saboteur - PlayStation 3

Plattformen: PS3 Xbox 360
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 03. Dezember 2009
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Pandemic Studios
Webseite: http://www.thesaboteurgame.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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