Bloodborne - PlayStation 4
Action-Rollenspiel  |  Release: 25. März 2015  |  Publisher: Sony Computer Entertainment
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Fazit

Wertung

Bloodborne Test Geboren, um zu bluten

Neues Setting, alte Hölle – Bloodborne ist durch und durch Dark Souls, wagt aber auch einige spannende Neuerungen. Für den Test haben wir uns bis ans Ende des Abenteuers gequält, um zu klären, ob der Schmerz immer noch so gut tut.

Von Dimitry Halley |

Datum: 24.03.2015


Zum Thema » Hart! Härter! Frustrierend! Die schwersten Spiele aller Zeiten » Let's Play Bloodborne Gameplay mit GameTube » Boss-Guide zu Bloodborne Alle Endgegner besiegt & Tipps Bloodborne ab 19,99 € bei Amazon.de Warum macht Bloodborne Spaß? Das ist die Frage, die sich große westliche Publisher stellen sollten, wenn sie beim nächsten Mal am runden Tisch diskutieren, was Spiele leisten müssen und was nicht. Denn nach vielen der hier etablierten Design-Gewohnheiten würde das japanische Action-Adventure eigentlich durchfallen: miese, weil quasi nicht vorhandene Spielerführung, eine unverständliche Geschichte, eine hakelige Kamera.

Und vor allem ein unfassbar fordernder Schwierigkeitsgrad, dem sich nur die Masochisten unter den Spielern stellen wollen. Aber trotzdem wird Bloodborne - genau wie die Souls-Spiele vor ihm - nach Erscheinen zahllose Spieler in seinen Bann ziehen, die freiwillig Hunderte von Toden hinnehmen. Wie kann das sein?

Bloodborne : Bloodborne spielt im düsteren Yharnam. Bloodborne spielt im düsteren Yharnam.

Die kurze Antwort: Weil Bloodborne und die Souls-Spiele Kinder zweier Welten sind. Klar, in ihrem Setting merkt man die westliche Prägung. Ritter und Drachen in Dark Souls, dafür einen viktorianischen London-Verschnitt in Bloodborne, komplett mit Zylindern, Monokeln, Flinten und Dampfmaschinen. Aber in puncto Spieldesign profitieren sie von ihrem fernöstlichen Einschlag.

Denn die Japaner von From Software pfeifen auf westliche Standards und geben uns Spielern vor allem eins: eine extreme Erfahrung. Diese Kombination aus bekanntem Setting und unverzeihlicher Spielmechanik macht die Souls-Spiele für Core-Gamer so attraktiv. Denn die ertrinken häufig in weichgespülten Triple-A-Produktionen, von denen sie sich viel zu sehr bemuttert fühlen.

Kein Wunder also, dass viele Fans nach mittlerweile drei Souls-Spielen skeptisch werden, besonders nach den ersten Ankündigungen zu Bloodborne: Weniger Charakterwerte soll es geben, keine schweren Klassen mehr, das Zaubern wird entschlackt - kann der inoffiziell vierte Teil der Souls-Serie den hohen Ansprüchen gerecht werden? Oder passt sich From Software letztlich doch den Gewohnheiten des Westens an?

Bloodborne
Durch das Regain-System kriegen wir für einen kurzen Zeitraum verlorene Lebensenergie zurück, wenn wir den Gegner treffen.

Eine Minute bis zum ersten Tod

Bloodborne ist ein Biest von einem Spiel. Und das nicht nur, weil ein Durchlauf sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Allein die drei Startgebiete kosten weniger geübte Spieler mit zig Neuversuchen locker sechs bis sieben Stunden. Doch darüber hinaus erfordert es auch viel Zeit und auch Mühe, die Monsterhatz in ihrer Komplexität voll zu erfassen. Das gilt besonders für die erzählte Geschichte.

Klar, die Ausgangssituation ist noch relativ leicht zu begreifen: Unsere Spielfigur leidet an einer mysteriösen Krankheit und macht sich auf den Weg in die Großstadt Yharnam, weil es dort ein Heilmittel geben soll. Allerdings stellen wir vor Ort zu unserem Leidwesen fest, dass fast die gesamte Bevölkerung von ebendieser Krankheit dahingerafft wurde. Wir selbst finden uns festgebunden an einem Tisch inmitten einer heruntergekommenen Apotheke wieder, wo martialische Experimente an uns durchgeführt werden.

Kaum machen wir unsere ersten, wackeligen Schritte in der Spielwelt, tötet uns schon ein Werwolf - typisch Souls-Serie: Bis zum ersten Tod vergeht also kaum eine Minute Spielzeit. Unser Dahinscheiden ist aber ausnahmsweise Teil der Story. Wir erwachen in einer Traumwelt, die fortan als Rückzugspunkt für unsere Abenteuer fungiert (ähnlich wie der Feuerbandschrein im ersten Dark Souls).

Bloodborne : So ein dicker Brocken ist in Bloodborne nur ein normaler Gegner - und wird häufig noch von einer Eskorte beschützt. So ein dicker Brocken ist in Bloodborne nur ein normaler Gegner - und wird häufig noch von einer Eskorte beschützt.

Ab hier gibt uns der Plot kaum mehr als Hinweise in die Hand - abseits einiger Tutorial-Meldungen, die uns die Steuerung erklären, gibt?s in der Traumwelt anfangs keine Erklärung zur Rahmenhandlung zu finden. Erst nach ein bis zwei Spielstunden treffen wir einen alten Rollstuhlfahrer, der uns unser Schicksal als Jäger erklärt. Aber er fasst sich am Ende kurz und sagt: »Macht Euch nicht so einen Kopf über die Hintergründe. Geht raus und tötet ein paar Bestien.«

Wo ist der Multiplayer? Zum Testzeitpunkt stand der Onlinedienst von Bloodborne noch nicht zur Verfügung und kann deshalb nicht in die Wertung mit einbezogen werden. Das soll aber nicht in die Irre führen, denn die Mehrspieler-Komponente gehört zu den Features, die gegenüber Dark Souls am meisten ausgebaut wurden. Beispielsweise können wir die Chalice-Dungeons mit bis zu vier Spielern gemeinsam erkunden. Sobald wir Gelegenheit haben, das zu testen, findet ihr die Infos auf GamePro.de.

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Robotninja
#1 | 24. Mär 2015, 10:45
Keine 90? Jetzt gehts los... ;)

Wünsche allen viel Spaß damit, auch wenn ich persönlich nichts damit anfangen kann. Bin dafür einfach nicht geduldig genug. Aber definitiv für Fans ein must buy Titel.
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paulDS
#2 | 24. Mär 2015, 10:51
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ZKRALF
#3 | 24. Mär 2015, 11:03
Naja,zieht man noch die Ps4 Bonuspunkte die Gamepro(sonypro) vergibt ab,dann kommen wir immerhin noch auf 78%.
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Morobo
#4 | 24. Mär 2015, 11:05
Wartet noch kurz, bevor wieder ein fanboy-war startet, muss ich noch popcorn machen...
...So jetzt könnt ihr loslegen =

Zum Spiel war nie ein freund der Souls-Spiele, deswegen interessiert dieses apiel.Mich nicht so sehr, aber jeder Fan von der Souls Reihe wird wahrscheinlich schon längst, sich im Spiel befinden.
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RF0808
#5 | 24. Mär 2015, 11:06
Zitat von ZKRALF:
Naja,zieht man noch die Ps4 Bonuspunkte die Gamepro(sonypro) vergibt ab,dann kommen wir immerhin noch auf 78%.

Jaaa stimmt alle Magazine auf dieser Welt sind Sony Fans und nur deshalb kriegt es so gute Wertungen. Wäre ja schrecklich wenn das Spiel wirklich toll ist und man es anderen nicht gönnt, dass sie es spielen können, aber zum glück leben wir in einer Welt in der es keinen Missgunst oder Neid gibt :)
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Progamer13332
#6 | 24. Mär 2015, 11:07
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Akkulader
#7 | 24. Mär 2015, 11:10
Nur 88%?? Hier les ich sicher nichts mehr nach!
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Heiko Klinge
#8 | 24. Mär 2015, 11:11
Zitat von Progamer13332:
sieht nach dem ps4 gamestar/gamepro award 2015 aus
btw wenn in den nächsten wochen die ladezeiten und performance probleme gefixed sind, solltet ihr nochmal 2 punkte aufwerten und platin vergeben

Das werden wir natürlich beobachten. Auch wenn Multiplayer und Chalice Dungeon rocken, diskutieren wir nochmal über die Wertung.
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Tenograd
#9 | 24. Mär 2015, 11:11
Wieder mal absolut nichts für mich. Ein durchschnittliches Spiel, ausgelegt auf einen enorm hohen Schwierigkeitsgrad bekommt mal wieder enorm hohe Wertungen. Vermutlich hätte DmC: Devil May Cry eine 94 Wertung bekommen, wenn man die normalen Modis alle herausgenommen und nur den Hölle Modus als Standard vorgegeben hätte.

Dazu noch eine hakeligere Steuerung damit sich alles etwas unflüssiger anfühlt und eine teils unstabile Framerate und das Top Spiel wäre wohl komplett gewesen. Verrückt diese Spielergeneration.
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Die Legende
#10 | 24. Mär 2015, 11:12
Also ich dachte gamepro gibt weniger wenn ich da an den test von dark souls 1 und dark souls 2 denke.

Mir selber gefällt es sehr und hat mich noch nicht enttäuscht aber ds gefällt mir besser.
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Details zu Bloodborne - PlayStation 4

Cover zu Bloodborne - PlayStation 4
Plattformen: PS4
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 25. März 2015
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: FromSoftware, Inc.
Webseite: http://www.playstation.com/en-...
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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