Dragon Age: Inquisition - PlayStation 4
Rollenspiel  |  Release: 20. November 2014  |  Publisher: Electronic Arts  |  auch für: PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 PC
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Dragon Age: Inquisition Preview Zurück zu alter Stärke

Kann Dragon Age 3 im Wettstreit der Mega-Rollenspiele bestehen und The Witcher 3 oder Skyrim die Stirn bieten? Wir haben in diesem Vorschau-Artikel die ersten Infos zum Bioware-Rollenspiel gesammelt und die Tendenz scheint klar: zurück zu alten Stärken!

Von Jannick Gänger |

Datum: 08.08.2013


Zum Thema » Test zu Dragon Age: Origins PlayStation 3 und Xbox 360 » Test zu Dragon Age 2 Der Nachfolger DA: Inquisition ab 4,99 € bei Amazon.de Ein Ritter, in Rüstung gehüllt, marschiert geradewegs die Treppe hinauf, während der Regen auf ihn nieder prasselt, dem Schein seiner Fackel das Licht stiehlt und den Himmel in Grau hüllt. Sein Schritt wirkt entschlossen, seine Hand klammert sich behände um die Fackel. Wartet der Kampf? Tobt er bereits? Oder hat er sich schon gemessen mit hundert anderen Kämpfern?

Viel wissen wir noch nicht über Dragon Age: Inquisition. Bisher gab es lediglich ein Entwicklervideo von Bioware, mit dieser kurzen Ritter-Szene. Die ersten handfesten Infos über Handlung, Charaktersystem und Gruppen-Interaktionen liefert jetzt die September-Ausgabe des US-Magazins Game Informer.

Kurze Zusammenfassung:

  • drei Rassen (Menschen, Elfen, Zwerge)

  • drei Klassen (Schurke, Krieger, Magier)

  • Talentbäume und Spezialisierung vorhanden

  • Charakter ist komplett vertont, sowohl Mann als auch Frau

  • Kampfsystem eine Mischung aus Dragon Age 1 und 2

  • jeder Charakter aus der Gruppe spiel- und ausrüstbar

  • gekämpft wird aus der Third-Person-Perspektive

  • eine isometrische Ansicht ist bislang unklar

  • Handlung: Dämonen greifen an, während ein Bürgerkrieg herrscht

  • spielt einige Jahre nach Teil 2, die Welt erholt sich von der dunklen Brut

  • Spielwelt nicht frei begehbar; unterteilt sich in einzelne Regionen

  • eigener Charakter ist Anführer der Inquisition

  • die Inquisition steigt im Rang auf, indem man Quests erledigt oder Burgen einnimmt

  • nur mit erhöhtem Rang der Inquisition öffnen sich neue Gebiete

  • Gegner leveln nicht mit dem Charakter mit

  • Entscheidungen prägen und beeinflussen die Spielwelt

  • bessere Intelligenz der Gegner soll Party-Taktiken fördern

  • Mount-System mit Pferden und mehr

  • Technikgerüst kommt von der Frostbite 3 Engine

  • inhaltlich sind alle Versionen gleich

  • PC-Version bekommt Steuerung an Maus und Tastatur angepasst

  • erscheint voraussichtlich Herbst 2014 für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One

Die Völker: Die üblichen Verdächtigen

So viel ist klar: Bioware kehrt mit Inquisition eher wieder zum ersten Teil von Dragon Age zurück und verzichtet auf einige Spieleelemente aus Dragon Age 2. Wie in Dragon Age: Origins wählen wir zwischen drei Rassen und drei Klassen, jeweils männlich und weiblich. Die Beschränkung auf einen Hauptcharakter, wie Hawke bei Teil 2, ist damit also wieder Geschichte.

Als spielbaren Völker stehen Elfen, Zwergen und Menschen bereit - käme ein Film mit diesen Völkern als Mittelpunkt heraus, er müsste "Die üblichen Verdächtigen" heißen. Immerhin betont Bioware: Eventuell folgen noch die Qunari als spielbare Rasse. Qunari? Ja, das sind diese etwas seltsam dreinblickende Geschöpfe, die wie eine Mischung aus Elfen, Zwegen und Menschen aussehen und Hörner auf dem Kopf tragen. Es folgt die Wahl der Klasse: Schurke, Magier, Krieger. Damit gewinnt Bioware zwar keinen Innovationspreis, dürfte die Fans der Serie aber trotzdem zufrieden stellen.

Damit unser Held groß und stark bleibt, auch dann, wenn ihm eine Horde Feinde gegenübersteht, nutzen wir Talentbäume, stärken damit Fähigkeiten und schalten neue frei. Spezialisierungen verspricht Bioware ebenso; fraglich bleibt dabei, ob wir - ähnlich wie in Dragon Age: Origins - zwischen mehreren Unter-Klassen wählen können. Kurzum: Die Entwickler wandern auf vertrauten Pfaden.

Dragon Age Inquisition - Black Emporium

Die Handlung: Alltäglicher Wahnsinn

Doch warum sollten wir überhaupt einen müden Finger krümmen und unser Schwert erheben? Nun, der Grund dafür liegt in der Geschichte, die unseren Charakter zum Herrscher der Inquisition erklärt. Die Nation Orlais wird von Krieg überzogen, der gesamte Kontinent Thedas ist gefangen im Kampf zwischen dem Zirkel und den Magiern, die Grauen Wächter ermüden. Natürlich reicht das nicht an Apokalypse. Zusätzlich zu diesem Bürgerkrieg öffnen sich Risse, mit denen Dämonen aus ihren Höllenlöchern kriechen und morden und plündern und alles zerstören.

So obliegt es unserem Charakter, unserem Held, die Geschöpfe aller Rassen zu schützen - indem wir die Inquisition ins Leben rufen, den Vorsitz einnehmen und Krieger versammeln, Bündnisse schmieden und Konflikte schlichten; der alltägliche Wahnsinn in einem Fantasy-Rollenspiel, samt kompletter Vertonung unseres Helden. Übrigens: Hinter all dem Schrecken mit den Dämonen steckt ein einzelner Wahnsinniger.

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ThalionCirith
#1 | 08. Aug 2013, 18:04
"Was wäre ein Rollenspiel ohne offene Welt?"

Wenn ich sowas als alter RP Hase schon wieder lese muss ich kotzen. Muss Bioware hier loben das sie nicht auf diesen möchtegern neumodischen Skyrim-Kram aufspringen.
Ja ganz recht. Ich fand Skyrim langweilig.

Will ne vernünftige dichte Story und damit bekleckern sich Open Worlds nun nicht gerade mit Ruhm.
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LoLTroll
#2 | 08. Aug 2013, 19:01
Zitat von ThalionCirith:
"Was wäre ein Rollenspiel ohne offene Welt?"

Wenn ich sowas als alter RP Hase schon wieder lese muss ich kotzen. Muss Bioware hier loben das sie nicht auf diesen möchtegern neumodischen Skyrim-Kram aufspringen.
Ja ganz recht. Ich fand Skyrim langweilig.

Will ne vernünftige dichte Story und damit bekleckern sich Open Worlds nun nicht gerade mit Ruhm.


Du bezeichnest dich als "alter RP Hase" und nennst den "Skyrim-Kram" neumodisch?
Die Elder Scrolls Reihe existiert schon seit Mitte der 90er mit annähernd dem gleichen Spielsystem.
Die Frage ist halt was man möchte: Seine "eigenen" Heldentaten erleben oder die Welt retten.
Nicht ohne Grund haben sowohl die (linearen) Story-RPGs als auch die Open World RPGs ihre daseinsberechtigung
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darkbaer
#3 | 08. Aug 2013, 21:29
Zitat von ThalionCirith:
"Was wäre ein Rollenspiel ohne offene Welt?"

Wenn ich sowas als alter RP Hase schon wieder lese muss ich kotzen. Muss Bioware hier loben das sie nicht auf diesen möchtegern neumodischen Skyrim-Kram aufspringen.
Ja ganz recht. Ich fand Skyrim langweilig.

Will ne vernünftige dichte Story und damit bekleckern sich Open Worlds nun nicht gerade mit Ruhm.


Ich muss jetzt hier was loswerden ich Spielte auch seit je her Rollenspiele, die NES Zeldas, auf Super NES Mystic Quest und Secret of Mana und Evermore, dann diverse Final Fantasys und eines meiner liebsten Legend of Dragoon, gefolgt von vielen weiteren... Die nach meiner Meinung immer schlechter wurden

Ich hab mit Skyrim angefangen und mich hats einfach in diese fantastisch inszenierte Welt gesaugt dafür lässt mich Dark Souls eher kalt...

Skyrim ist vieles aber Langweilig??? Was hast du denn da gemacht? Schmetterlinge gejagt??? In Skyrim gibt es einfach soo unendlich viel zu entdecken...

Wenn ich heutzutage ne dichte Story will spiele ich Ubi Soft Spiele oder Action Adventures ala Uncharted na ja jedem das seine
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#4 | 09. Aug 2013, 01:35
Zitat von ThalionCirith:
"Was wäre ein Rollenspiel ohne offene Welt?"

Wenn ich sowas als alter RP Hase schon wieder lese muss ich kotzen. Muss Bioware hier loben das sie nicht auf diesen möchtegern neumodischen Skyrim-Kram aufspringen.
Ja ganz recht. Ich fand Skyrim langweilig.

Will ne vernünftige dichte Story und damit bekleckern sich Open Worlds nun nicht gerade mit Ruhm.


Mal ne Frage: Welche alten RPGs haben bitte eine dichte Story ohne Open-World?
Open-World gibt es doch quasi fast so lange, wie es RPGs gibt. Jeder FF-Teil (bis auf die neueren 13, 13-2, denn die hatten nur eine pseudo-open-world) hatte eine Open-World, und die Story war doch recht dicht. Jeder DragonQuest hatte eine Open-World, jeder Ableger der Tales of Reihe hatte eine Open-World und all diese Spiele gibts schon seit Anfang-Mitte der 90er. Lufia hatte auch Open-World sowie Terranigma.
Ich kenne jetzt nur sehr sehr wenige RPGs, die keine Open-World hatten, auch von den alten her. Viele die damals noch als RPG betitelt wurden, sind heutzutage Runden-Strategie Spiele mit RPG-Elementen so etwas wie Fire-Emblem, was es nun auch seit den 90ern gibt, und das hatte keine Open-World ist wie gesagt auch kein RPG.

Ich hätte da schon mal gerne eine Liste welche RPGs du hier ansprichst.
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El-doctoro1
#5 | 09. Aug 2013, 02:33
Zitat von DasQuantum:


Du bezeichnest dich als "alter RP Hase" und nennst den "Skyrim-Kram" neumodisch?
Die Elder Scrolls Reihe existiert schon seit Mitte der 90er mit annähernd dem gleichen Spielsystem.
Die Frage ist halt was man möchte: Seine "eigenen" Heldentaten erleben oder die Welt retten.
Nicht ohne Grund haben sowohl die (linearen) Story-RPGs als auch die Open World RPGs ihre daseinsberechtigung

dafür ein quantenmechanisches H|E(m)>=E|E(m)> wobei natürlich gelten soll <E(n)|E(m)>=delta(n,m)
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Pädda
#6 | 09. Aug 2013, 10:57
Hmmmm....hat jemand geschrieben der kein Dragon Age zockt oder?

1. Zwerge und nicht Zweege
2. Die Kirche kämpft gegen den Zirkel der Magier und nicht der Zirkel gegen Magier
3. Geschmackssache aber die Beschreibung der Qunari finde ich doch sehr komisch
4. Die Gruppe kehrt zurück? In jedem Dragon Age hatte man eine Party im Kampf dabei
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WaukiWood
#7 | 09. Aug 2013, 11:51
Zitat von ThalionCirith:
Wenn ich sowas als alter RP Hase schon wieder lese muss ich kotzen. Muss Bioware hier loben das sie nicht auf diesen möchtegern neumodischen Skyrim-Kram aufspringen.
Ja ganz recht. Ich fand Skyrim langweilig.

Die meisten meiner Vorredner haben eh schon etwas dazu geschrieben, wollte aber auch noch meinen Senf dazugeben ^^:
Dass du für das "neumodischer Skyrim-Kram" in Verbindung mit dem "alter RP Hase" in gewisser Weise Spott erntest, war vorprogrammiert ;]
Wie DasQuantum bereits erwähnte gibt es TES nicht erst seit Skyrim sondern seit fast zwanzig Jahren. Genauer gesagt seit 1994 mit dem ersten Teil Arena, welches meines Wissens die bisher größte oder nach Daggerfall (1996) zumindest zweitgrößte Spielwelt der Reihe aufweist. Wessen Karte mehr km² hat weiß ich jetzt nicht, weit größer (wenn auch zufallsgeneriert) als bei Morrowind, Oblivion oder Skyrim sind die beiden aber allemal.
Abgesehen davon ist TES nicht die einzige (West-)RPG-Reihe, bei welcher das OpenWorld-Konzept ein Kernelement darstellt...
Gothic (2001) und dessen direkte sowie indirekte (Risen) Nachfolger beispielsweise.
Oder Ultima... wobei ich mir da jetzt nicht sicher bin, da ich diese selbst nie gespielt habe.

Dass du dich an der Aussage "Was wäre ein Rollenspiel ohne offene Welt?" störst ist dagegen natürlich völlig legitim. Ein Rollenspiel muss nicht automatisch OpenWorld (im Bezug auf die Spielwelt) sein, auch wenn es wohl das Genre ist, bei welchem eben jenes Konzept am meisten vorkommt.
Auch darfst du Skyrim gerne langweilig finden, die Geschmäcker sind schließlich verschieden. Mir missfällt es auch dass mittlerweile gefühlt fast jedes Spiel mit einer offenen Spielwelt daherkommt bzw. angekündigt wird und immer größer und umfangreicher werden soll... auch wenn das bei mir eher mit der dazu fehlenden Zeit zu tun hat.
Zitat von ThalionCirith:
Will ne vernünftige dichte Story und damit bekleckern sich Open Worlds nun nicht gerade mit Ruhm.

Bei Skyrim (und auch Oblivion) scheint die Hauptquest wohl wirklich nicht mit originellen Ideen und Tiefgang daherzukommen, kann das jetzt aber (noch) nicht selbst beurteilen, da ich Skyrim nach dem Güldengrünbaum-Bug bisher auf Eis gelegt hab und Oblivion nach knappen dreißig Stunden komplett abbrach. Morrowind hingegen habe ich samt AddOns verschlungen und wohl knapp ein Jahr lang gespielt. Und zumindest dort würde ich persönlich behaupten, dass die Hauptgeschichte weit besser, interessanter und unkonventioneller ist als wohl in den meisten anderen Rollenspielen. Mag aber evtl. auch an der "Exotik" liegen.
Allerdings besteht TES nicht nur aus der jeweiligen Hauptquest, sondern definiert sich durch einen im Videospielbereich (Herr der Ringe, Star Wars o.ä. also mal außen vorgelassen) so gut wie unerreicht komplexen Hintergrund. Halo ist evtl. vergleichbar.
Abgesehen davon glänzt (soweit ich das ohne es richtig gespielt zu haben beurteilen kann) Dragon Age auch nicht gerade mit einer besonders außergewöhnlichen und nicht austauschbaren Geschichte. Dichter erzählt wird sie, gut... das macht sie aber nicht unbedingt besser oder "vernünftiger" ;] (je nachdem was man unter "besser" oder "vernünftiger" versteht)
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skuzzlebutt
#8 | 09. Aug 2013, 19:49
Freu mich drauf , lassen sich endlich mal wieder zeit für ein hoffentlich richtig geiles Dragon Age , mit zeitgemäßer Optik
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Sn1ker5
#9 | 10. Aug 2013, 21:22
Offene Welt hin, Story her. The Elder Scrolls und Mass Effect sind für mich zwei klasse Rollenspiele. Dies hier sieht auch dufte aus.
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Details zu Dragon Age: Inquisition - PlayStation 4

Cover zu Dragon Age: Inquisition - PlayStation 4
Plattformen: PS4 PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 20. November 2014
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://www.dragonage.com/
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