DriveClub - PlayStation 4
Rennspiel  |  Release: 08. Oktober 2014  |  Publisher: Sony Computer Entertainment
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Fazit

Wertung

DriveClub Test Serienstart auf dünnen Reifen

Nach langer Verschiebung ist DriveClub endlich da. Im Test zum PS4-exklusiven Rennspiel erleben wir allerdings unser blaues Wunder, denn Sony und die Evolution Studios zeigen zwar schöne Grafik, patzen aber bei Inhalt, Abwechslung und Optionen.

Von Christian Fritz Schneider |

Datum: 01.09.2010


Zum Thema » Wertungs-Update: 81 Punkte Update-Special zu DriveClub » Gran Turismo 6 im Test Das Beste zum Schluss » Forza Horizon 2 im Test Ab in den Süden! Über DriveClub kann man viel meckern. Und das werden wir auch. Aber vorher wollen wir loben: Das erste PS4-exklusive Rennspiel sieht nicht nur grandios aus, es fährt sich auch toll. Den Evolution Studios gelingt der Spagat zwischen Simulation und Arcade mit einem Fahrgefühl, das uns das Gewicht der Wagen wunderbar spüren lässt. Die Autos fühlen sich glaubwürdig an, auch wenn DriveClub nicht nach Realismus strebt - zumindest nicht beim Gameplay. Bei der Optik sieht die Sache schon anders aus, nämlich beeindruckend echt. Das 1080p-Geschehen läuft zwar nur mit 30 Bildern pro Sekunde, doch Fahrzeuge und Landschaften sehen teilweise fast fotorealistisch aus - besonders die felsigen Strecken in Chile.

Update vom 28. Januar 2015 - Wertung für DriveClub auf 81 Punkte erhöht: Seit dem desaströsen Launch hat sich bei DriveClub einiges getan. Die Server funktionieren nahezu reibungslos, das Warten auf Online-Rennen artet nicht in Frust aus, und auch die Internet-Herausforderungen funktionieren. Mehr dazu in unserem ausführlichen Rennspiel-Update!

Für den »echten« Look sorgt eine realistisches Echtzeitbeleuchtung (optional auch mit bis zu 60-facher Zeit-Beschleunigung), die zu jeder Zeit für andere Lichtstimmungen sorgt und beim Übergang von Tag zu Nacht zu rufen scheint: »Schau, was deine Next-Gen-Konsole kann!« Zu genau sollte man allerdings doch nicht hinsehen, denn hinter der hübschen Fassade entdecken wir im Test etliche Kritikpunkte und wunderen uns über mauen Umfang, fehlende Features und mangelnde Vielfalt.

Was ist die Playstation Plus Edition von DriveClub?
PS-Plus-Nutzer können sich eine große Demoversion kostenlos herunterladen, die Playstation Plus Edition von DriveClub. Die liefert zehn Fahrzeuge und eine der fünf Locations inklusive aller Strecken mit, nämlich Indien. Spielbar sind alle drei Rennmodi, auch online. Die Demo kann für 40 Euro zur Vollversion aufgewertet werden, alle Erfahrungspunkte und Fortschritte aus der PS Plus Edition werden ins Spiel übernommen.

Eigentlich sollte die Version auch schon am 8. Oktober zum Release des Spiels verfügbar sein, doch Sony hält die Demo wegen Serverproblemen zurück.

Noch cool oder schon unterkühlt?

Anders als zuletzt das Xbox-exklusive Forza Horizon 2 verzichtet DriveClub auf eine offene Spielwelt und schickt uns stattdessen ähnlich wie der Rennspiel-Pate Gran Turismo auf Einzelevents oder mit der Karriere in fünf Länder: Kanada, Chile, Indien, Norwegen und Schottland. An jeder Location warten elf, für den normalen Autoverkehr gesperrte Asphalt-Strecken. Immer zwei Von-A-nach-B-Kurse (vorwärts und rückwärts), drei Rundkurse und eine Piste, die mit Anpassungen in drei Varianten gefahren wird.

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DriveClub - Screenshots zum Februar-2016-Update

Die Strecken führen stets durch malerische Landschaften, denen es allerdings größtenteils an markanten Punkten und damit auch an individuellen Erkennungsmerkmalen fehlt. Der Länderwechsel sorgt zwar für Abwechslung, die Strecken innerhalb des Szenarios unterscheiden sich aber zu wenig. Auch abseits der durch sichtbare oder sehr enge, unsichtbare Mauern begrenzten Pisten passiert nicht viel: ein paar Luftballons hier, ein paar klatschende Zuschauer dort, ab und an Vögel am Himmel und regelmäßig Laub auf der Strecke.

Zum Ausgleich gibt es eine enorme Weitsicht und die bereits erwähnte Beleuchtung, die sofort für andere Sichtverhältnisse sorgt, sobald eine Wolke vor die Sonne zieht. Trotzdem hätten wir uns gefreut, wenn Eisenbahnzüge auch mal fahren statt nur rumstehen würden, Flugzeuge am Himmel zu sehen wären oder mal ein Traktor über die malerischen Felder tuckern würde. Kurz: Die Strecken von DriveClub sind schon fast zu statisch, zu cool. Schön und stimmungsvoll sind eben doch zwei Paar Schuhe.

Karriere ohne Höhepunkte

Unterkühlt präsentiert sich DriveClub auch in seinen Menüs und Spielmodi. Wir haben die Wahl zwischen der Kampagne, individuell erstellbaren Einzelevents (Rennen gegen elf KI-Wagen, Zeitrennen, Drift-Herausforderung) und dem Multiplayer-Modus - allerdings nur online, einen Split Screen für Sofaduelle gibt es nicht. Die Kampagne reiht Variationen der Einzelevents hintereinander und ist in verschiedene Stufen von Rookie bis Legende unterteilt. Die nächste Ebene schalten wir durch eine Mindestzahl an Sternen frei, die wir wiederum in den Events verdienen.

DriveClub : Gegen 11 KI-Fahrer treten wir in fünf Ländern mit je elf Asphalt-Strecken zu Rennen an.

Drei Rennarten: Klassisches Rennen
Gegen 11 KI-Fahrer treten wir in fünf Ländern mit je elf Asphalt-Strecken zu Rennen an.

Pro Rennen gibt es maximal drei Sterne, einen meist für eine Platzierung auf dem Siegertreppchen, die anderen in der Regel für das Unterschreiten einer Bestzeit, für eine fehlerfreie Runde oder eine der dynamischen Herausforderungen auf der Strecke. Diese Aufgaben reichen von »Mindestgeschwindigkeit halten« über kleine Drift-Einlagen bis zum Verfolgen einer Ideallinie. Besondere Höhepunkte gibt es im Verlauf der Kampagne ansonsten nicht, keine Siegerehrungen, keine Story, nur Aufgaben-Listen, die sich langsam füllen.

In jedem Rennen, egal ob Multiplayer oder Solo-Fahrt, verdienen wir nämlich Erfahrungspunkte, steigen im Fahrerlevel auf und schalten so neue Autos frei. Punkte gibt es nicht nur für Siege, sondern auch für fehlerfreies Fahren oder Windschatten nutzen. Abzüge kassieren wir für Rempler (ärgerlicherweise manchmal auch, wenn wir nicht der Verursacher sind) oder wenn wir von der Strecke abkommen.

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Biber Bernd
#1 | 08. Okt 2014, 18:45
Da hatte ich wohl recht mit meiner Wertungsprognose....
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RF0808
#2 | 08. Okt 2014, 18:50
Gute Überbrückung zu Gran Turismo ;)
Solides Rennspiel war auch das was ich erwartet habe
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VitoScaletta
#3 | 08. Okt 2014, 18:51
Mhm schade da warte ich eben auf PS+ Version, aber zurzeit währe sowieso kein Platz wegen FH2. Aber die Grafik sieht schon Bombe aus. Aber was mir viel wichtiger ist fühlen sich die Autos besser als in Forza an ?
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LZPSN
#4 | 08. Okt 2014, 18:56
Jetzt weinen die PlayStation Fanboys, dass ihr Forza-Killer doch nicht besser als Forza und nicht mal wenigstens genau so gut ist und die XBox Fanboys holen sich einen drauf runter, dass sie die bessere Konsole haben.

Was ich andeuten will, da diese Diskussion zu fucking JEDEM Exklusivtitel statt findet. Und es gibt IMMER ein Spiel auf der jeweils anderen Konsole, auf das man neidisch rüberschauen kann. Wer das nicht wahr haben will, der sollte mal langsam wieder zurück in Richtung "Realität" finden. Denn es GIBT KEIN schwarz-weiß. Es können nicht alle Spiele auf der PlayStation geil und auf der XBox scheiße sein oder umgekehrt. Auf BEIDEN Konsolen gibt es super Spiele und doofe Spiele. Und die Spiele untereinander zu messen bringt NIX. DriverClub < Forza. Gut, dann kommt Gran Turismo ins Spiel. Das nimmt sich eh nicht viel, daher sinnlose Diskussion. Wobei Vorteil Forza: Die haben Horizon ;) Dann fängt irgendwer an Uncharted in den Raum zu werfen und die XBox Leute kommen mit ihren Spielen und letztenlich hat man keine Liste von Spielen, wo die eine Seite immer besser ist als die andere, sondern eine Liste von ausschließlich geilen Spielen.
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13XD
#5 | 08. Okt 2014, 19:00
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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purple1337
#6 | 08. Okt 2014, 19:01
Ok, bin weder überrascht noch enttäuscht, hört sich ja dennoch ganz nett an, werde die PS+ Version ausprobieren sobald sie da ist und dann gegebenenfalls upgraden falls es mir gefällt.
Was diese bekloppte Diskussion angeht, sollen sich doch Xboxler über Forza freuen und PSler über DC, ich selber würde auch gerne Forza zocken, habe aber keine Xbox also schau ich mir halt Driveclub an.
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Master Chief 1978
#7 | 08. Okt 2014, 19:04
Da wird im Test genörgelt und Gemeckert und als Zahl steht da ernsthaft 79%? Kein wunder das viele Leute denken alles unter 85% wäre Schrott!

Ich weiß nicht wie das Spiel ist deswegen kann ich es nicht beurteilen bevor hier gemeckert wird, nur ließt sich der Test eben nicht wie eine 79!
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paulDS
#8 | 08. Okt 2014, 19:04
Ohne alles gesehen zu haben denke ich dass die Wertung ok ist. Das Spiel scheint nicht übel zu sein.

Warum schreibt ihr eigentlich Serienstart? Kann man jetzt noch nicht sagen. ;)
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LZPSN
#9 | 08. Okt 2014, 19:16
Zitat von 13XD:
da hat sich die verschiebung ja gelohnt
this if for the players


Und du hast meinen Post ganz offensichtlich nicht gelesen.

#thisisforthefuckingfanboys
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infinity666
#10 | 08. Okt 2014, 19:23
Also grafisch wischt DC ganz klar den Boden mit FH2 auf. Würden mich "OW-Racer" reizen, würde ich aber dennoch lieber zu letzterem greifen. FH2 bietet m.M.n. einfach das bessere, rundere Gesamtpaket.

Bin mal gespannt, wie >>>>>>> the fucking Crew <<<<<<<< abschneiden wird - darin sehe ich ehrlich gesagt noch am meisten Potential.
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Details zu DriveClub - PlayStation 4

Cover zu DriveClub - PlayStation 4
Plattformen: PS4
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 08. Oktober 2014
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Evolution Studios
Webseite: http://www.driveclub.com/
USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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