Dying Light - PlayStation 4
Ego-Shooter  |  Release: 27. Januar 2015  |  Publisher: Warner Bros.  |  auch für: PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 PC
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Fazit

Wertung

Dying Light Test Licht aus, Angst an

Dying Light vermengt geschickt Elemente aus Survival-Horror und Hüpfspiel. Im Test verraten wir, warum das Zombiegeschnetzel erst im Dunkeln so richtig aufdreht – und wo das Spiel noch faulige Stellen hat.

Von Tobias Veltin |

Datum: 03.02.2015


Zum Thema » Dying Light: Kinderzombies Skandal oder alter Hut? » Dying Light - Screenshots Bilder aus der Zombie-Jagd » Das nervt an Dying Light Video: Was uns nicht gefällt » Dying Light indiziert Keys, VPN & Rechtsfragen Schon wieder so ein Zombiespiel? Kann das gut gehen? Genau das dachten wir, als Techland im letzten Jahr die ersten Szenen zu Dying Light präsentierte. Denn zwar hatte das polnische Studio mit dem rabiaten Dead Island schon einige Erfahrung im Untoten-Genre gesammelt, die Serie befand sich mit dem mäßigen Dead Island: Riptide allerdings schon wieder auf dem absteigenden Ast. Dying Light soll das Ruder herumreißen und neue Impulse setzen - und schafft das tatsächlich auch, wie wir in unserem Test herausgefunden haben.

Die Story von Dying Light kommt zwar nicht über Genrestandards hinaus, führt aber als roter Faden recht zielstrebig durch die gesamte Spielzeit: Als US-Spezialagent Kyle Crane springen wir über der türkischen Stadt Harran ab, um für die Hilfsorganisation GRE eine wertvolle Akte zu bergen. Die Stadt ist seit dem Ausbruch eines mysteriösen Virusabgeriegelt, zahllose Untote wanken durch die Straßen. Auch wir werden kurz nach der Landung gebissen und müssen fortan nach Antizin, einem zombiefizierungsverzögernden Mittel, Ausschau halten.

Versionsunterschiede
Die PS4-Version von Dying Light bietet eine native Auflösung von 1080p und läuft meist mit konstanten 30 Frames pro Sekunde. Nur ganz vereinzelt gerät die Sony-Variante ins Stocken. Die Xbox-One-Fassung hat mit mehr Problemen zu kämpfen. Es kommt regelmäßig zu Rucklern, außerdem fällt unschönes Bildzeilenreißen (Tearing) auf. Auf der Microsoft-Konsole läuft Dying Light zudem nur in einer Auflösung von 1536x1080 Pixeln, wirkt also etwas gröber.

Glück im Unglück: Ein Überlebendentrupp rund um Anführer Brecken, Laufbursche Rahim und die hübsche Jade nimmt uns bei sich im sogenannten Turm auf, von wo aus wir zu Missionen in der Stadt aufbrechen. Wir treffen im Lauf der Geschichte überall in der Stadt weitere Personen, darunter den zwielichtigen Warlord Rais und den Arzt Dr. Zere.

Die Geschichte klappert fleißig ein Zombieklischee nach dem anderen ab, da wären zum Beispiel der dramatische Tod von wichtigen Personen, Aufträge, die im Chaos enden, und die Organisation, die ein ganz anderes Interesse am Virus hat, als sie ursprünglich vorgibt. Wirklich überraschend ist der Plot nicht, und er bleibt auch bis zum Schluss vorhersehbar.

Dying Light
Meistens sind die Zombies deutlich in der Überzahl. Da hilft nur die Flucht auf die Dächer.

Turnen rettet Leben

Die Geschichte reißt also nicht mal morsche Untotenarme aus, dafür überrascht Dying Light aber auf der spielerischen Seite. Techland würzt die altbewährte Dead-Island-Rezeptur aus Aufleveln und Erforschen mit flotten Parkour-Elementen, die stark an Mirror's Edge erinnern.

Kyle muss sich nicht ständig mit den Zombies am Boden herumschlagen, sondern kann sich bei Bedarf auch auf das nächstgelegene Vordach retten, von Giebel zu Giebel hüpfen oder sich an Vorsprüngen hochziehen. Dadurch spielt sich Dying Light um einiges dynamischer als das zuweilen recht träge Dead Island, der Zugewinn an Vertikalität ist erfrischend und sorgt für eine Dynamik, die eher an Left 4 Dead erinnert als an die Untoteninsel von 2011.

Da auch die Steuerung hervorragend funktioniert, schwingen wir uns spätestens im zweiten großen Spielabschnitt (Harrans Altstadt) behände von Dach zu Dach, springen über Zombies hinweg und kraxeln selbst höchste Türme hinauf - Dying Light ist eins dieser Spiele, in denen man schnell in einen angenehmen Flow gerät.

Perfekt ist das System allerdings nicht, denn wenn es darum geht, millimetergenaue Sprünge zu landen oder von höheren Positionen wieder herunterzukommen, knirscht es. Die Kollisionsabfrage hakt hier und da, mehr als einmal haben wir beim Sturz von einem Hausdach fast die gesamte Energieleiste verloren.

Das Kampfsystem kann seine Dead-Island-Wurzeln nicht verhehlen, auch in Harran schnappen wir uns überwiegend Nahkampfwaffen wie Zaunlatte, Heizungsrohr oder Schraubenschüssel und hauen den modernden Gestalten damit die wurmstichige Birne zu Brei.

Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, denn die Biester sind stets in der Überzahl, außerdem hat Kyle mit seiner eigenen Kondition zu kämpfen. Mehr als drei- oder viermal hinlangen ist anfangs nicht drin, denn dann muss er sich zurückziehen, um ordentlich Luft zu holen. Das wirkt nicht nur extrem antiquiert, sondern lässt uns auch mit der Frage zurück, wie Konditionskrüppel Crane überhaupt die Aufnahmeprüfung des GRE bestehen konnte.

Dying Light : Bei kritischen Treffern blendet das Spiel eine Röntgensicht ein, die allerdings ein wenig aufgesetzt wirkt. Bei kritischen Treffern blendet das Spiel eine Röntgensicht ein, die allerdings ein wenig aufgesetzt wirkt. Die Waffen nutzen sich zudem recht schnell ab und werden nach wenigen Schlägen unbenutzbar, lassen sich aber immerhin mit Materialien wie Metallteilen wieder reparieren - was anders als bei Dead Island nun glücklicherweise jederzeit und nicht nur an Werkbänken funktioniert.

Dennoch kann es extrem frustrieren, während eines Kampfes mehrmals die Waffe wechseln zu müssen. Gerade die Kämpfe gegen menschliche, bewaffnete Gegner können so zur echten Tortur werden, da die Burschen Schläge blocken und Crane recht wenig einstecken kann. Da helfen dann meist nur explosive Fernkampfwaffen wie Molotowcocktails oder ein gezielter Wurf mit dem Messer.

Glücklicherweise ist Dying Light recht spendabel mit neuen Waffen - wer sich gut umschaut, findet in der Umgebung meist genügend Argumentationsverstärker. Ab der Hälfte der Story kann Kyle dann auch Schusswaffen wie Pistole und Sturmgewehr aufklauben - angesichts deren hakeliger Bedienung ist das aber nicht zu empfehlen.

Genug zu tun

Neben den Hauptmissionen, die knapp 13 Stunden bei der Stange halten, locken in Harran auch zahlreiche Nebenaufgaben. Die werden uns aber nicht bei jeder Gelegenheit unsanft unter die Nase gerieben, sondern ploppen eher als sanfte Empfehlung auf der Übersichtskarte auf.

In Nebenmissionen können wir zum Beispiel Botengänge für Überlebende erledigen oder an gewissen Punkten nach dem Rechten sehen. Außerdem gibt es Herausforderungen für Zombiejäger und dynamische Ereignisse, in denen wir zum Beispiel einen in die Enge getriebenen Überlebenden vor einem Untotenangriff schützen müssen.

Dazu kommen Unmengen von Loot und versteckte Truhen, die wir mit dem Dietrich in einem 1:1 von The Elder Scrolls 5: Skyrim übernommenen Minispiel knacken, das sorgt für Abwechslung. Lohnend ist besonders die Rückeroberung von sicheren Gebieten. Hier gilt es, sämtliche Untote unschädlich zu machen, ein Tor zuzuschieben und den Strom anzustellen, und schon haben wir ein neues Lager, in dem wir unsere gesammelten Bauteile bunkern können. Wenn uns das gelingt, ist das ein echtes Hochgefühl.

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SunShineMaster
#1 | 03. Feb 2015, 15:06
Ich hatte eine höhere Wertung erwartet. Im Vorfeld hat Dying Light meiner Meinung nach sehr gut gewirkt. Ich werde es mir jedenfalls kaufen und mir dann selbst ein Bild davon machen.
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grazy9999
#2 | 03. Feb 2015, 15:08
Im Fazit lese ich zweimal (als Kritikpunkt vermerkt), dass man (obwohl man angeblich ein Spezialagent ist) bescheuerte Aufgaben erfüllen muss, obwohl man sich mit Gewalt/seinen Spezialagentenfähigkeiten weiterhelfen könnte. Also Atmosphärekiller, die einen nicht richtig in die Spielwelt eintauchen lassen.

Warum wird so etwas nie bei Spielen wie Assassins Creed, GTA oder Red Dead Redemption erwähnt? z.B. In GTA 4 muss ich mich von tyranischen Gangstern rumkommandieren lassen, obwohl ich massenweise Leute umlege. Nur um am Ende die Gangster doch noch umzulegen, was ich persönlich schon gleich zu beginn getan hätte. In RED muss ich auch ständig Aufträge für Bösewichte erledigen, die ich als Spieler schon lange durchschaut habe. Deren Verrat ist auch immer absehbar und könnte vorzeitig unterbunden werden.

Kann es sein, dass neben dem nervigen Waffenverschleiß, nur weitere Kritikpunkte benötigt wurden um eine 80% Wertung zu rechtfertigen?
Die 80% sind vielleicht gerechtfertigt. Aber bitte nicht mit solchen Kritikpunkten.
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Kai Schmidt
#3 | 03. Feb 2015, 15:13
Zitat von grazy9999:
Kann es sein, dass neben dem nervigen Waffenverschleiß, nur weitere Kritikpunkte benötigt wurden um eine 80% Wertung zu rechtfertigen?
Die 80% sind vielleicht gerechtfertigt. Aber bitte nicht mit solchen Kritikpunkten.

Nunja, deine Vergleiche hinken etwas. Von einem Spiel durch einen leicht durchschaubaren Plot geführt zu werden ist etwas anderes, als quasi hilflos vor einer verschlossenen Haustür stehen zu müssen. Gerade die Gazi-Mission schon relativ zu Beginn empfand ich als extreme Facepalm-Situation.
Zudem bedeutet dieser Kritikpunkt ja keine 5 abgezogenen Spielspaßpunkte. Das sind eben Dinge, die uns beim Spielen aufgefallen sind, und die wir erwähnenswert fanden.
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ToniSiyana
#4 | 03. Feb 2015, 15:16
Viel zu schlechte Wertung Gamepro ! Ich bin eigentlich kein Fan von Zombie Spielen und das war mein erstes welches ich gekauft habe. Freunde wollten s mit mir spielen , also dachte ich ok , warum nicht ! Gerade eben läuft mein Final Abspann runter, nach 28h Gameplay läuft das Finale ab und ich habe seit Jahren nicht mehr so ein Impulsives End Gameplay gesehen. Doch was bleibt nach der Kampagne ? hmmmm villt noch so um die 350 NebenQuest ?! Ja richtig gehört. Selbst jetzt gibt es noch so viel zu tun und zu farmen und zu upgraden das man nicht aufhören kann. Coop noch besser, die Story und Nebenquest beim Kumpel machen um eine Mod zu bekommen die es eigentlich nur einmal gibt. Also was ich sagen will, das Ding hat mehr Content als Destiny, hat ne super Grafik, macht einfach nur Spaß , der 4vs1 Modus ist besser als Evolve und und und von mir bekommt das Game 87% !!! Ich wiederhole, bin eigentlich kein Fan von Zombie Games , also , unbedingt anschauen und spielen !
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grazy9999
#5 | 03. Feb 2015, 15:22
Zitat von Kai Schmidt:

Nunja, deine Vergleiche hinken etwas. Von einem Spiel durch einen leicht durchschaubaren Plot geführt zu werden ist etwas anderes, als quasi hilflos vor einer verschlossenen Haustür stehen zu müssen. Gerade die Gazi-Mission schon relativ zu Beginn empfand ich als extreme Facepalm-Situation.


Also die Kritik an der Mission in Dying Light finde ich genau richtig.
Aber genau dieses Gefühl hatte ich eben in GTA auch schon oft.
Wo ich am Fließband Gegner plätte und dann wieder von so einem schmalzigen Gangsterboss klein gemacht werde. Da fühl ich mich dann auch vor den Kopf gestoßen. Warum kann man das nicht vergleichen?

Oder lächerliche Situationen in RDR oder GTA wo ich entscheiden soll ob ich jemanden exekutiere vor dem Hintergrund das ich gerade Hundertschaften von Gegnern erledigt habe. Ok, gut eine direkte Exekution ist etwas anderes, aber ich empfinde so etwas trotzdem als Farce.

Es geht mir hier um die Zerstörung der Atmosphäre.
Weil letzten Endes wollen wir ja Spielzeit und nicht, dass das Spiel sofort wieder vorbei ist.
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Cas83
#6 | 03. Feb 2015, 15:55
Zitat von Kai Schmidt:

Nunja, deine Vergleiche hinken etwas. Von einem Spiel durch einen leicht durchschaubaren Plot geführt zu werden ist etwas anderes, als quasi hilflos vor einer verschlossenen Haustür stehen zu müssen. Gerade die Gazi-Mission schon relativ zu Beginn empfand ich als extreme Facepalm-Situation.
Zudem bedeutet dieser Kritikpunkt ja keine 5 abgezogenen Spielspaßpunkte. Das sind eben Dinge, die uns beim Spielen aufgefallen sind, und die wir erwähnenswert fanden.


Ich bin zwar noch nicht durch mit dem Spiel aber bis jetzt passt es deutlich besser zum Charakter Kyle Crane bei Gazi nicht die Tür einzutreten. Nur weil er ein Spezialagent ist, ist er ja nicht automatisch ein Arschloch. Zumal diese Mission ja nunmal eindeutig darauf ausgelegt ist witzig zu sein. Mit der herangehensweise könnte ich bei ähnlichen Spielen auch Seitenweise "facepalm Situationen" aufzählen.
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Nohohon
#7 | 03. Feb 2015, 16:08
Zitat von ToniSiyana:
Viel zu schlechte Wertung Gamepro ! Ich bin eigentlich kein Fan von Zombie Spielen und das war mein erstes welches ich gekauft habe. Freunde wollten s mit mir spielen , also dachte ich ok , warum nicht ! Gerade eben läuft mein Final Abspann runter, nach 28h Gameplay läuft das Finale ab und ich habe seit Jahren nicht mehr so ein Impulsives End Gameplay gesehen. !


Vielleicht auch mal andere Zombie-Spiele zocken und dann ein Fazit geben?
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pattrick1976
#8 | 03. Feb 2015, 16:15
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Nohohon
#9 | 03. Feb 2015, 16:41
Zitat von grazy9999:
Wo ich am Fließband Gegner plätte und dann wieder von so einem schmalzigen Gangsterboss klein gemacht werde. .


Vielleicht, weil der Part zu einer Story-Sequenz gehört als zum "freien Gameplay"? Nur so eine Vermutung...
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Ash2X
#10 | 03. Feb 2015, 16:55
Zitat von pattrick1976:
Auf der Microsoft-Konsole läuft Dying Light zudem nur in einer Auflösung von 1536x1080 Pixeln, wirkt also etwas gröber.

Was bin ich FROH(!!), daß ich mir KEINE "One" gekauft habe,denn man hört und liest ja immer das gleiche über die Microsoft-Blamage...!!! Mit der "360" war und bin ich wirklich zufrieden,aber mein Wechsel zur Next(!)-Gen ist ganz klar SONY`S PS4!! Machs gut,X-Box...!!!

Erstmal: 1080p ist Blödsinn wenn es dafür die Texturen unsauberer sind (das ist der Hauptgrund für eine höhere Auflösung!) geht und zweitens: Selbst auf der Brücke mit ein paar hundert Zombies hatte die XO nicht mit merklichen Slowdowns zu kämpfen.Ich habe jetzt rund 10 Stunden gespielt und keine negativen Effekte auf der technischen Seite zu beklagen...nur das sehr seltene Tearing...und das ist wie gesagt selten.

Aber jedem das seine - an deiner Stelle würde ich mir mal beide Fassungen ansehen anstatt nur auf Hörensagen zu setzen.
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Details zu Dying Light - PlayStation 4

Cover zu Dying Light - PlayStation 4
Plattformen: PS4 PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 27. Januar 2015
Publisher: Warner Bros.
Entwickler: Techland
Webseite:
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
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