EA Sports UFC - PlayStation 4
Sport-Simulation  |  Release: 18. Juni 2014  |  Publisher: Electronic Arts  |  auch für: Xbox One
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Fazit

Wertung

EA Sports UFC Test Wo bleibt der Punch?

Trotz »ab 18 Jahren«-Freigabe: Im Test zu EA Sports UFC kann zwar die Next-Gen-Grafik beeindrucken, doch beim wohl wichtigsten Kernelement des Mixed-Martial-Arts-Spiels fehlt die Wucht - beim Kampf.

Von Musa Altun |

Datum: 19.06.2014


Zum Thema » Test-Video zu EA Sports UFC Kommentierte Spielszenen & Fazit Ultimate Fighting Championship ist in Deutschland ein Reizthema: Im achteckigen Käfig scheinbar ohne festes Regelwerk brutal auf einen am Boden liegenden Gegner einschlagen, das war zu viel für die Bayerische Landeszentrale für neue Medien. Kurzerhand wurde also ein TV-Verbot für die Übertragung von UFC-Kämpfen im deutschen Fernsehen erwirkt.

UFC-Videospiele gehen hingegen in Ordnung. Als Nachfolger von THQs UFC Undisputed-Reihe hält darum nun EA Sports UFC Einzug auf den Next-Gen-Konsolen - und zwar nur auf denen, denn PlayStation 3 und Xbox 360 werden nicht mehr bedient.

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Aller Einstieg ist schwer

EA Sports UFC beginnt mit einem Tutorial, das so manchen Einsteiger die MMA-Handschuhe vorzeitig an die Wand pfeffern lassen könnte. Es werden zwar nur Steuerungsgrundlagen vermittelt, doch das sind angesichts des großen Gameplayfundaments einige. Striking, Clinch, Boden und Submission.

Ersteres ist der klassische Kampf im Stand mit verschiedenen Schlägen und Tritten, die wir mit Schultertaste und linkem Stick stark variieren können. Wenn es in den Clinch geht, sehen wir durch Stickbewegungen zu, dass wir uns daraus befreien oder in eine bessere Position gelangen, um ordentlich austeilen zu können, ohne selbst viel einstecken zu müssen.

EA Sports UFC : Die Kämpfer laufen unter ohrenbetäubendem Jubel und auf Wunsch zu eigener Musik in die Arena ein. Die Kämpfer laufen unter ohrenbetäubendem Jubel und auf Wunsch zu eigener Musik in die Arena ein.

Beim Bodenkampf ist es eminent wichtig, uns eine vorteilhafte Ausgangslage zu erarbeiten, denn wenn wir uns beispielsweise in einem Mount befinden, also auf dem Torso unseres Gegners sitzen, kann der andere Kämpfer unsere Angriffe nur schwer blocken oder sich aus der für ihn ungünstigen Position befreien. Eine Submission, also erzwungenes Abklopfen unseres Gegenspielers, wird durch ein Minispiel realisiert, bei dem es stark auf Reaktions- und Antizipationsfähigkeiten ankommt.

Hierbei müssen wir den rechten Stick in dieselbe Richtung bewegen wie unser Gegner, um seine Befreiungsversuche zu blockieren. Egal wie der Kampf abläuft - er hinterlässt bei jedem Kämpfer deutliche Spuren in Form von Blessuren und erröteten Hautpartien. Verletzungen wie Platzwunden und deformierte Körperpartien sind an der Tagesordnung. Die Steuerung verfolgt den Ansatz »easy to learn, hard to master«, könnte aber angesichts der verschiedenen Kampftechniken anfangs überladen wirken und ist zudem an manchen Stellen etwas zu indirekt.

Fokus auf Realismus

Lobenswerterweise wurde ein großer Fokus auf die Varianz unter den wählbaren Kämpfern gelegt, die jeweils unterschiedliche Fertigkeiten besitzen. Cain Velasquez glänzt durch ungeheure Explosivität und Punch-Härte, Bruce Lee's Kicks sind brandgefährlich und Forrest Griffin wiederum besitzt starke Knockout-Power.

Das alles bringt einen starken Taktikfokus mit sich und erfordert Einarbeitungszeit. Nehmen wir beispielsweise Bruce Lee, den Vorbesteller von Anfang an spielen können, während alle anderen sich erst durch den Karrieremodus kämpfen müssen. Wer mit der Martial-Arts-Legende kämpft und sich in einen Grappling-Kampf verwickeln lässt, zieht schnell den Kürzeren. Was nur logisch ist, da der gute Mann nie als großer Ringer oder Jiu-Jitsu-Kämpfer bekannt war, sondern für explosive Fauststöße und gnadenlose Kicks gefürchtet wurde.

EA Sports UFC
Cain Velasquez ist aktueller Titelträger im Schwergewicht.
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Wishmaster81
#1 | 19. Jun 2014, 17:37
Schade das man sich bei EA Sports weiterhin recht wenig Mühe zu geben scheint, die Fans zufrieden zu stellen. Bei THQ war die Lizenz deutlich besser aufgehoben.
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Ash2X
#2 | 19. Jun 2014, 18:08
Zitat von Wishmaster81:
Schade das man sich bei EA Sports weiterhin recht wenig Mühe zu geben scheint, die Fans zufrieden zu stellen. Bei THQ war die Lizenz deutlich besser aufgehoben.

Das Spiel als komplettes ist aber besser als die Vorgänger und der Entwickler der Gleiche...
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Cith
#3 | 19. Jun 2014, 19:19
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Wishmaster81
#4 | 19. Jun 2014, 20:12
Zitat von Ash2X:

Das Spiel als komplettes ist aber besser als die Vorgänger und der Entwickler der Gleiche...


Aber anscheinend liegen die Prioritäten wohl anders als noch bei THQ, dort hatte man die vermissten Wucht in den Schlägen zumindest noch. ;)
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AGP mo
#5 | 19. Jun 2014, 22:29
Zitat von Wishmaster81:


Aber anscheinend liegen die Prioritäten wohl anders als noch bei THQ, dort hatte man die vermissten Wucht in den Schlägen zumindest noch. ;)


Dann musst du Street Fighters spielen. Bei ufc ist die Kondition so wichtig. Klar wenn die unten ist sind die Schläge nicht wuchtig. ( es ist halt eine sportsimulation. Kein Arcade fighting)

Kann die Kritik nicht nachvollziehen. Das Spiel ist schon nah am echten Ultimaten fighting.
Ganz dickes Minus an den Redakteur für diesen Bericht. Entweder keine Ahnung von dieser Sportart oder die alten ufc spiele ( die doch sehr Arcade lastig waren ) zum Vergleich gezogen ?
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Master Chief 1978
#6 | 19. Jun 2014, 22:58
Zitat von Ash2X:

und der Entwickler der Gleiche...


Nope, die THQ UFC Titel kamen von Yuke's das EA UFC kommt vom Fight Night Team (EA Canada)!
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reeloop882
#7 | 20. Jun 2014, 08:35
Hatte die Demo mal gespielt. Fand die Steuerung extrem überladen und einfach nur nervig. Von mir aus ist das Spiel nach Expertenmeinung nah dran am Sport. UFC wird immer mit soviel Action beworben, sei es im TV oder zum Zocken. Für mich ist es einfach nur lahmarschig. Nach dem gefühlten hundertsten Takedown, dem ewigen Stick-Gefuchtel und null Action hab ich meine Festplatte wieder von dieser Demo entlastet. Da warte ich lieber auf das nächste Fight Night.
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Ash2X
#8 | 20. Jun 2014, 10:21
Zitat von Master Chief 1978:


Nope, die THQ UFC Titel kamen von Yukes das EA UFC kommt vom Fight Night Team (EA Canada)!

Ups,da ist mir eine Fehlinfo untergekommen - merkt man aber nicht :D
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BJK1903
#9 | 20. Jun 2014, 10:56
Ich stimme AGP mo zu 100% zu. Ich habe auch die Vorgänger von THQ gespielt und muss sagen, dass mir EA Sports UFC am besten gefällt. Wer mehr Wucht in den Punches will, der sollte Tekken oder Street Fighter spielen. Ich mag Gamepro eigentlich und finde die Tests meistens gut aber dieser Test geht garnicht. Ich finde es auch bemerkenswert, dass die internationale Presse das Spiel deutlich besser einschätzt als die nationale. Ich kann mir gut vorstellen, dass es daran liegt, dass die internationale Presse den Sport einfach besser kennt und daher auch besser einschätzen kann, wie gut das Spiel MMA einfängt und wiederspiegelt. Es ist eher eine Simualtion und kein Arcade-Game, daher finde ich es gut, dass auf übertriebene Effekte/Punches verzichtet wird. Man muss dem Spiel Zeit geben, dann entfaltet es seine wahre Klasse richtig und macht einfach nur Riesenspaß. Dem Autor des Tests merkt man an, dass er nicht viel mit MMA am Hut hat. Auch komisch, dass im Fazit des Tests, von fehlender Dynamik die Rede ist, während das Spiel laut den meisten anderen Tests genau durch die starke Dynamik punktet.
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copper97
#10 | 20. Jun 2014, 12:33
Ich bin großer mma fan aber kann mit den spielen auch nix anfangen. Die steuerung ist mir auch viel zu überladen. Ich hab da einfach keine nerven für. Grafisch war ich von der demo auch enttäuscht. Wenn ich bedenke wie beeindruckt ich damals vom ersten fight night auf der 360 war finde ich das hier bloß durchschnitt.
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Details zu EA Sports UFC - PlayStation 4

Cover zu EA Sports UFC - PlayStation 4
Plattformen: PS4 Xbox One
Genre Sport
Untergenre: Sport-Simulation
Release D: 18. Juni 2014
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Electronic Arts Canada
Webseite: http://www.easports.com/de/ufc
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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