Metro Redux - PlayStation 4
Ego-Shooter  |  Release: 29. August 2014  |  Publisher: Deep Silver  |  auch für: Xbox One PC
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Fazit

Wertung

Metro Redux Test Attraktives Dunkel-Doppel

Metro Redux lockt im Test mit fairem Preis, dickem Umfang und einigen Überarbeitungen. Aber müssen wir deswegen wirklich nochmal in die düsteren U-Bahn-Schächte Moskaus?

Von Tobias Veltin |

Datum: 19.08.2014


Zum Thema » Metro 2033 - Test Die Untergrund-Überraschung » Metro: Last Light - Test So gut ist der zweite Teil Metro Redux ab 9,54 € bei Amazon.de Sommerloch-Alarm! Keine Spiele in Sicht, die große Spieleflut gibt's erst kurz vor Weihnachten. Was also tun? Klar, einfach alte Spiele noch einmal veröffentlichen! Das dachte sich wohl auch Deep Silver und bringt mit Metro Redux die beiden Endzeit-Shooter Metro 2033 (2010 erschienen) und Metro: Last Light (von 2013) in überarbeiteten Versionen auf den Markt.

Beide Spiele sind entweder einzeln als Download zum Preis von je 20 Euro oder im Bundle für knapp 40 Euro erhältlich. »Alte Spiele« sind die beiden Metros aber höchstens auf dem Papier, denn für die Redux-Versionen haben sich die Entwickler richtig angestrengt und sowohl technisch als auch spielerisch noch einmal eine Schippe draufgelegt.

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Metro 2033 Redux

Metro 2033 Redux zeichnet ein düsteres Zukunftsbild. Große Teile der Erde sind nach dem dritten Weltkrieg und einer verheerenden Atomkatastrophe verseucht und unbewohnbar. Die Überlebenden haben sich unter die Erde verkrochen. So auch in Moskau, wo die letzten Menschen ihr Dasein in den Tunneln der Metro fristen. In den dunklen Schächten lauern Banditen, Mutanten und anderes Gesocks.

Kein schöner Ort, aber der 20jährige Artjom kennt es nicht anders. Als seine Heimatstation angegriffen wird, bekommt er vom geheimnisvollen Ranger Hunter den Auftrag, zur Station Polis zu reisen. Gar nicht so leicht, zumal die Metro auch von den mysteriösen »Schwarzen« unsicher gemacht wird, mächtige schemenhafte Wesen, die schlimmste Bedrohung von allen.

Metro Redux
Artjoms Station wird kurz nach Hunters Eintreffen von Mutanten überfallen.

Am reinen Storyverlauf hat sich nichts geändert, und auch das spielerische Grundgerüst von Metro 2033 ist identisch. In der Rolle von Artjom schleichen wir allein oder in regelmäßiger Begleitung von NPCs durch die Tunnel und hin und wieder auch an der radioaktiv verseuchten Oberfläche von Moskau herum. Angreifende Banditen oder schweinsnasige Mutanten erledigen wir mit einem überschaubaren Waffenarsenal und gönnen uns zwischendurch in den belebten und sehr detaillierten bewohnten Stationen ein kleines Päuschen. Die größte Stärke von Metro 2033 Redux ist die beklemmende und sehr intensive Atmosphäre.

Wenn wir mit der Flinte im Anschlag in die dunklen Tunnel blinzeln und in der Ferne Monstergeheul oder Schreie die Stille zerreißen, stellen sich uns die Nackenhaare auf. Genauso wie das intensive Gefühl unter der Atemmaske an der Oberfläche, hier müssen wir regelmäßig den Filter wechseln, um nicht zu ersticken. Fehlschüsse bestrafen uns hart, denn Munition ist selten und dementsprechend kostbar. Der spannende aber leider sehr lineare U-Bahn-Trip dauert insgesamt knapp acht Stunden. So weit, so gut.

Metro Redux : Auch eine Neuerung: In Metro 2033 können wir uns nun auf Knopfdruck Blut und Schweiß von der Maske wischen. Auch eine Neuerung: In Metro 2033 können wir uns nun auf Knopfdruck Blut und Schweiß von der Maske wischen. Auf den zweiten Blick hat sich allerdings eine Menge getan, denn Entwickler 4A Games hat das Gameplay von Metro 2033 in ein paar Punkten an das letztjährige Metro: Last Light angepasst. Artjom kann in Redux zum Beispiel drei Waffen gleichzeitig tragen und die Bleipusten bei Händlern gegen Munition (die Währung im Spiel) mit schicken und sinnvollen Aufsätzen wie Visieren oder Schalldämpfern ausrüsten - klasse, so hat man in bestimmten Levels noch mehr Möglichkeiten. Ebenfalls eine sinnvolle Neuerung: Gegner lassen sich jetzt auch von hinten per Stealth-Nahkampfangriff erledigen.

Das klappt meistens auch ganz gut, hin und wieder zickte aber die Erkennung in unserer Testversion und der Gegner entdeckte uns, weil wir ihn nicht richtig erwischten. Ärgerlich! Auch an der KI wurde geschraubt und tatsächlich suchen die Gegner nun noch besser Deckung oder greifen auch mal von der Seite an. Aussetzer gibt es aber trotzdem, an manchen Stellen wollen uns die Kerle einfach nicht entdecken, selbst wenn wir im Lampenschein direkt vor ihnen entlang kriechen. Große Auswirkungen auf die Spielmechanik haben die Änderungen zwar nicht, sie sind aber trotzdem sinnvolle Ergänzungen.

Optimiertes Technikgerüst

Die Änderungen bei der Grafik fallen dagegen recht deutlich auf. Metro 2033 Redux läuft nun auf der 4A-Engine von Last Light, was sich vor allem an den dynamischeren und sehr atmosphärischen Lichteffekten bemerkbar macht.

Auch die hochaufgelösten und detaillierten Texturen stechen sofort ins Auge - wo uns in der 360-Version hier und da noch hässliche Matschtexturen entgegengrinsten, wirken Tunnelwände, Objekte und vor allem die Außenareale durch den gestiegenen Detailgrad nun noch plastischer. Metro 2033 Redux läuft auf beiden Next-Gen-Systemen mit meist konstant flüssigen 60 Bildern - allerdings nur auf der PS4 in 1080p, die One-Variante bietet lediglich 912p.

Der Unterschied ist aber nur auf sehr großen Fernsehern oder im direkten Vergleich erkennbar. Eine weitere Detailänderung: Einige Uniformen und Charaktermodelle (darunter zum Beispiel der Ranger Khan) wurden an die von Last Light angeglichen, sodass das gesamte Metro-Universum über beide Spiele konsistent bleibt. Das macht Metro 2033 insgesamt zu seinem sehr hübschen Spiel, lediglich einige hüftsteife und ungelenke Animationen fallen negativ auf.

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kroenen05
#1 | 19. Aug 2014, 12:29
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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GameproTyp
#2 | 19. Aug 2014, 12:36
warum macht ihr eigentlich bei jedem Spiel die Test auf der PS4? Nur Exlusivtitel testet ihr bei der One.

Und warum habt ihr nicht erwähnt das in Metro Redux auch neue Level Abschnitte hinzugefügt wurden?

Und wann fixt ihr endlich die Seite über euer Fazit der Halo MCC????? Ist das so schwer?

Gamepro wird immer schlechter....
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akaTwoFace2309
#3 | 19. Aug 2014, 12:49
Freue mich mega auf das Packet da ich noch keines der beiden Spiele gespielt habe :-)
Aber erstmal mit der Lupe an die One gehen, damit ich sehen kann wie scheisse das Spiel doch in 912p aussieht!
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Condemned87
#4 | 19. Aug 2014, 12:50
Zitat von kroenen05:
"Metro 2033 Redux läuft auf beiden Next-Gen-Systemen mit meist konstant flüssigen 60 Bildern - allerdings nur auf der PS4 in 1080p, die One-Variante bietet lediglich 912p."....sorry!*GRINS*


Zitiere doch auch den Rest... z.b. dass man keinen Unterschied sieht zwischen 1080p und 900p ;)

Das Spiel ist vorbestellt. Geile Games. Faire Preisgestaltung. Clevere Neuerungen. SO - und nur SO!- zock ich "alte Games" gern nochmal.
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purple1337
#5 | 19. Aug 2014, 12:50
blabla fanboy bashing incoming
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Daniel Feith
#6 | 19. Aug 2014, 12:52
Zitat von GameproTyp:
warum macht ihr eigentlich bei jedem Spiel die Test auf der PS4? Nur Exlusivtitel testet ihr bei der One.

Und warum habt ihr nicht erwähnt das in Metro Redux auch neue Level Abschnitte hinzugefügt wurden?

Und wann fixt ihr endlich die Seite über euer Fazit der Halo MCC?????


Zu 1.: Weil bei Multiplattformtiteln die PS4 die größere Reichweite hat. Aber hast Recht, wir sollten das 50/50 verteilen. Ich schreibs mir auf.

Zu 2.: Sag ich Tobi. Ergänzen wir.

Zu 3.: Was ist denn da kaputt? Das Video? Oder was meinst du?

Gruß, Daniel
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paulDS
#7 | 19. Aug 2014, 12:54
Für mich wäre nur der erste Teil interessant, da ich last Light schon gezockt habe.
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paulDS
#8 | 19. Aug 2014, 13:00
Zitat von Daniel Feith:


Zu 1.: Weil bei Multiplattformtiteln die PS4 die größere Reichweite hat. Aber hast Recht, wir sollten das 50/50 verteilen. Ich schreibs mir auf.

Zu 2.: Sag ich Tobi. Ergänzen wir.

Zu 3.: Was ist denn da kaputt? Das Video? Oder was meinst du?

Gruß, Daniel

Was meinst du mit größere Reichweite? Weiter verbreitet als One? Liegt der Grund dafür welche Version getestet wurde, nicht eher darin welche die Gamepro zuerst bekommt?
In der letzten Gen war es doch meistens die 360 Version oder? Weil die PS3 Versionen später kamen?
Ich denke die PS4 wird sich ganz einfach als Lead etablieren, und somit werden die entsprechenden Versionen früher verschickt.
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Seal
#9 | 19. Aug 2014, 13:12
Und warum bitte bekommt Redux eine schlechtere Wertung als TLOU Remastered? Mal wieder unverständlich.
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Tai Jason
#10 | 19. Aug 2014, 13:25
Zitat von Seal:
Und warum bitte bekommt Redux eine schlechtere Wertung als TLOU Remastered? Mal wieder unverständlich.


Man! Weil TLOU das beste Spiel aller Zeiten ist! Mit fantastischen Dialogen, extrem abwechslungsreichem Gameplay, ner super Story mit einem wahnsinns Ende, brillianter KI, Grafik wie, naja beste Grafik halt, Grafik!!! 1080p!!! Das Ganze noch für PS4, die beste Konsole, die besten PK's, der beste Controler, die besten Updates, die beste Community, besser als geschnittenes Brot! Ist doch nicht so schwer. Meine Güte.




:D
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Details zu Metro Redux - PlayStation 4

Cover zu Metro Redux - PlayStation 4
Plattformen: PS4 Xbox One PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 29. August 2014
Publisher: Deep Silver
Entwickler: 4A Games
Webseite: http://enterthemetro.com/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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