The Last of Us Remastered - PlayStation 4
Action-Adventure  |  Release: 30. Juli 2014  |  Publisher: Sony Computer Entertainment  |  auch für: PlayStation 3
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Fazit

Wertung

The Last of Us Remastered Test Optimiertes Meisterwerk

The Last of Us Remastered für die PlayStation 4 entpuppt sich im Test »nur« als optimiertes Remake des rund ein Jahr alten PS3-Meilensteins. Lohnt ein Neukauf dennoch?

Von Tobias Veltin |

Datum: 30.07.2014


Zum Thema » The Last of Us - DLC-Test So gut ist »Left Behind« » The Last of Us - Vergleich Video: PS3- vs. PS4-Version » Top 10 der Endzeit-Spiele Hinter der Apokalypse geht's weiter » The Last of Us - PS3-Test Berührend und brutal Was für ein Meilenstein! Eine absolute Granate! Das beste Spiel der PS3-Ära! The Last of Us beschwor im letzten Jahr viele dieser Superlative herauf, als das Action-Adventure mit Survival-Horror-Anleihen von Sony und Naughty Dog erschien und bei Kritikern und Spielern reihenweise für Begeisterung sorgte. Und der vermeintliche Höhepunkt der PlayStation-3-Softwarewelle eignet sich anscheinend auch prima als Zweitverwertung.

Ein Jahr später soll der gleiche Titel nämlich das klaffende Spiele-Sommerloch auf der PlayStation 4 überbrücken. Natürlich in überarbeiteter Form mit optimierter Technik, diversen Schmankerln und dem entsprechenden Namenszusatz »The Last of Us Remastered«.

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Angriff der Pilzköpfe

An Story und Spielablauf hat sich folglich nichts getan. Auch in TLOU Remastered erleben wir im Prolog des Spiels mit, wie Hauptdarsteller Joel beim Ausbruch einer aggressiven Pilzinfektion einen schweren Schicksalsschlag erleidet. Und auch 20 Jahre später hat sich die Welt nicht von der Katastrophe erholt. Die Städte sind verlassen und überwuchert, das Militär sitzt an der Macht und die Nichtinfizierten haben sich in abgeschotteten Bereichen versteckt. Joel verdingt sich zusammen mit seiner Freundin Tess als Schmuggler und bekommt von der Anführerin der Fireflies (einer Rebellengruppe) den Auftrag, eine wichtige Lieferung zu überbringen.

Allerdings wartet kein ödes Paket auf seine Übergabe, vielmehr ein pfiffiges 14-jähriges Mädchen namens Ellie. Die hat nicht nur flotte Sprüche auf den Lippen, sondern womöglich das Gegenmittel für die Pilzseuche in ihrem Körper. Sie ist infiziert, die Krankheit bricht bei ihr aber nicht aus. Also machen sich Joel und Ellie auf eine gefährliche Reise durch die postapokalyptischen USA.

Auch ein Jahr nach Erscheinen packt die Story von The Last of Us immer noch. Besonders das Zusammenspiel von Joel und Ellie ist großartig inszeniert; Nebencharaktere wie Tess, Bill oder Joels Bruder Thommy geben der Geschichte zudem Tiefe und Glaubwürdigkeit. Exzellente Zwischensequenzen treiben den Plot immer wieder an und ziehen so richtig ins Spiel hinein. 12 bis 15 Stunden ist man bei einem Durchgang ungefähr beschäftigt, leider bietet die Remastered-Version darüber hinaus keine zusätzlichen Storykapitel oder spielbaren Flashbacks.

Dafür ist immerhin der DLC »Left Behind« (auf der PS3 kostet der Zusatz 15 Euro) im Paket enthalten, der Ellies Vorgeschichte und das Verhältnis zu ihrer Freundin Riley beleuchtet. Hier gefallen vor allem die ruhigeren Momente, in denen die beiden herumblödeln. Leider ist Left Behind mit zwei Stunden Spielzeit viel zu kurz. Wir empfehlen, den Zusatz erst nach der Hauptstory zu spielen, da es einige heftige Spoiler gibt. Aus diesem Grund ist es auch lobenswert, dass Naughty Dog die Episode nicht in den Spielablauf integriert hat, sondern ihn separat im Menü zur Auswahl stellt . Das DLC-Paket ist insgesamt noch größer, auch zwei Multiplayer-Kartenpakete sind in der Remastered-Version enthalten.

The Last of Us Remastered
Der DLC Left Behind befindet sich ebenfalls im Paket. Die Epidsode beleuchtet die Freundschaft zwischen Ellie und Riley.

Spielerisch identisch

Auf unserem Weg durchstreifen wir vorwiegend in der Rolle von Joel (und später auch in der von Ellie) die großen Gebiete und treffen dabei auf allerlei menschliche Gegner sowie infizierte oder mutierte Feinde. Hier ist stets vorsichtiges Vorgehen angesagt, denn Munition ist rar gesät. Joel schleicht sich lieber von hinten an die Feinde heran und erwürgt sie; der Lauschmodus ermöglicht auf Knopfdruck sogar, Gegner hinter Wänden auszumachen. Beim Schleichen nerven hier und da allerdings KI-Patzer, denn während wir mit angehaltenem Atem versuchen, ja nicht aufzufallen, turnt Ellie fröhlich neben uns herum. Dass sie dabei nicht entdeckt wird, mindert die Atmosphäre aber höchstens sporadisch, denn meistens sind wir zu beschäftigt damit, Gegner auszuspähen oder die aggressiven Clicker zu umgehen, die uns nur per Schallwellen orten können.

Immer wieder zieht The Last of Us allerdings auch das Tempo an, lässt uns kopfüber hängend auf einen Infiziertenansturm ballern oder schickt uns in einen Faustkampf mit mehreren Gegnern. Aus eingesammelten Materialien bauen wir uns praktische Hilfsmittel wie Messer, Molotowcocktails oder Medikits. Außerdem verbessern wir Joels Fähigkeiten mithilfe von Pillen oder rüsten unsere Waffen wie Pistole, Shotgun oder Bogen an Werkbänken auf. Das Fähigkeitensystem wirkt zwar ein wenig aufgesetzt, unterstützt dafür aber prima den Survival-Gedanken des Spiels.

The Last of Us Remastered : Auch in Remastered gilt: Wer vorsichtig vorgeht, hat eine bessere Chance zu überleben. Auch in Remastered gilt: Wer vorsichtig vorgeht, hat eine bessere Chance zu überleben.

Remastered-Verbesserungen

Anpassungen bei der Spielmechanik müssen wir mit der Lupe suchen. Mit »Grounded« kommt ein besonders harter neuer Schwierigkeitsgrad dazu, bei dem nicht nur die Checkpunkte noch weiter voneinander entfernt sind, sondern auch die Gegner besonders aggressiv. Auch der Lauschmodus ist hier komplett deaktiviert. Nett, aber sinnlos: Die Lichtleiste des Dualshock-Controllers leuchtet in der gleichen Farbe wie Joels Energiebalken. Richtig cool ist dagegen die neue Steuerungsoption, die uns mit den hinteren Schultertasten zielen und schießen lässt.

Das klappt unserer Meinung nach deutlich besser als die L1/R1-Variante der PS3-Version, weil das Abzugsgefühl natürlicher ist und die Tasten zweckmäßiger in der Hand liegen. Außerdem werden das Touchpad (Verwaltung von Items und Ausrüstung) und der Controller-Lautsprecher (Taschenlampe, Audiologs) genutzt, und den Zwischensequenzen gibt's nun auf Wunsch einen Audiokommentar von den Schauspielern Ashley Johnson und Troy Baker sowie dem Lead Writer Neil Druckmann. Last but not least: Per Day-One-Patch wird ein Foto-Modus ins Spiel integriert, mit dem wir Szenen einfrieren und dank frei steuerbarer Kamera und Filter nette Schnappschüsse erstellen können.

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megakay
#1 | 30. Jul 2014, 12:16
Diese Wertung hätte das Spiel auch in der PS3 Version verdient...
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Biber Bernd
#2 | 30. Jul 2014, 12:32
Für das Game würde ich mir sogar eine PS4 kaufen. Obwohl ich sagen muss, wäre ich PS3 Besitzer würde mich ein Kauf des Games und der Konsole nicht interessieren.
Vor allem wenn Sony jetzt mit ihrer Schiene weitermachen und gerade mal 1Jahr junge Spiele für die PS4 portieren.
Als nächstes soll angeblich Beyond Two Souls folgen, welches auch gerade mal 1 Jahr jung ist.
Ausserdem hätte man mehr aus der PS4 Fassung holen können, aber das wäre Sony dann doch zu viel Aufwand.
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Nohohon
#3 | 30. Jul 2014, 12:37
Und wo ist hier das "...ist offenbar zu sehr auf seine Recyclingstrategie fokussiert"? :)

Der Fairness halber hätte ich aber Andre den Test machen lassen (wegen der Wertung damals).
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Kindercountry
#4 | 30. Jul 2014, 12:48
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Fonsi1983
#5 | 30. Jul 2014, 13:06
Wer es noch nicht gespielt hat wird sich über denn Preis sicher nicht beschweren, da ich es schon auf der PS3 gespielt habe werde ich es mir nicht nochmal kaufen. Aber es bleibt für mich trotzdem das beste Spiel der letzten konsolengeneration wünsche mir mehr solche hochwertigen Spiele aber wer naugty dog kennt weiß das man von denen nur hochwertige Spiele bekommt.
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PixelFred
#6 | 30. Jul 2014, 13:12
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RF0808
#7 | 30. Jul 2014, 13:15
Ich liebe es :)
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13XD
#8 | 30. Jul 2014, 13:26
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wanderimpuls
#9 | 30. Jul 2014, 13:29
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Al Capone
#10 | 30. Jul 2014, 13:36
Werde es mir auch noch mal holen, da ich die ganzen DLCs nicht besitze und ich den MP extrem gut finde für ein Singleplayer-Spiel
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Details zu The Last of Us Remastered - PlayStation 4

Cover zu The Last of Us Remastered - PlayStation 4
Plattformen: PS4 PlayStation 3
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 30. Juli 2014
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Naughty Dog, Inc.
Webseite: http://www.thelastofus.com/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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