Tom Clancy's The Division - PlayStation 4
Online-Rollenspiel  |  Release: 08. März 2016  |  Publisher: Ubisoft  |  auch für: Xbox One PC

The Division - Deshalb gibt es keinen Split-Screen-Modus

Der Creative-Director von Ubisoft Massive hat in einem Interview begründet, warum es bei The Division keinen lokalen Split-Screen-Modus gibt. Er führt sowohl Game-Design- als auch technische Gründe an.

Von Tobias Ritter |

Datum: 15.02.2016; 15:32 Uhr


The Division : Ubisoft möchte keinen Split-Screen-Modus in Tom Clancy's The Division. Warum das so ist, erklärt der Creative-Director im Interview. Ubisoft möchte keinen Split-Screen-Modus in Tom Clancy's The Division. Warum das so ist, erklärt der Creative-Director im Interview.

Zum Thema The Division ab 4,33 € bei Amazon.de Magnus Jansén, der für The Division zuständige Creative-Director bei Ubisoft Massive, hat im Rahmen eines Interviews mit der australischen Webseite Finder zwar seine Begeisterung für Split-Screen-Erfahrungen geäußert. Gleichzeitig schränkte er jedoch ein, dass ein solches Featuer bei The Division weder machbar noch förderlich für die Spielerfahrung sei:

Einer der Hauptgründe dafür, dass es so etwas nicht in The Division gibt, ist die Art des Spielverlaufs. Der nahtlose Übergang vom Solo-, zum Koop- und zum Online-Modus mit demselben Charakter, den der Spieler zudem immer weiter verbessert, ist etwas, das man gemeinhin alleine und für sich selbst machen möchte. Man möchte dabei nicht abhängig davon sein, dass ein anderer Spieler vielleicht aufhören will.

In der klassischen Split-Screen-Erfahrung gebe es zudem stets eine vordefinierte Herausforderung, die es zu meistern gelte, so Jansén weiter. Manchmal handele es sich dabei um das Absolvieren einer Rennrunde oder um das erfolgreiche Bestehen einer Mission. Die Herausforderungen in The Division seien jedoch anhaltend und nicht mit einem vordefinierten Ende versehen:

In einer offenen Spielwelt gibt es immer etwas zu tun. Es gibt ständig neue Missionen oder Leute, mit denen man sich zu einer Gruppe zusammenschließt. Man hört also nie auf zu spielen.

Deswegen, so Jansén ergänzend, sei es doch optimal, wenn Freunde per Drop-In-System an einer laufenden Spiele-Session teilnehmen könnten, man aber nicht fest an sie und ihre Anwesenheit gebunden sei.

Dennoch räumt auch Jansén ein, dass das Ganze durchaus auch technische Gründe hat. Unter anderem stelle sich etwa die Frage, wie viel man auf dem Bildschirm darstellen könne, wenn man etwa in der Dark Zone auf andere Spieler stoße. Außerdem gebe es stets Probleme hinsichtlich der Profile und dem Rendering, wenn man im Split-Screen-Modus an einer Online-Erfahrung teilnehme, so der Creative-Director abschließend.

Auch interessant: Deshalb können wir den Release von The Division kaum erwarten

The Division
Screenshot aus dem Update Konflikt
Sagt uns eure Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Noch nicht in der GamePro-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1
Avatar
ascompany
#1 | 15. Feb 2016, 16:45
Also ganz ehrlich, so eine Aussage von einem CREATIVE DIRECTOR regt mich wirklich richtig auf. Wenn sie keine Ahnung haben wie man so etwas programmiert und es nicht schaffen, die Technik einwandfrei auf zwei Bildschirmen darzustellen, dann soll er das einfach sagen. Aber was ist das denn bitte für eine blöde Ausrede.

"Man möchte dabei nicht abhängig davon sein, dass ein anderer Spieler vielleicht aufhören will." Ist man doch überhaupt nicht, wenn man raus und reinspringen kann, ist das doch kein Problem. Es geht doch einfach nur darum, dass zwei Freunde das gleiche Spiel spielen können, wenn sie zusammen auf der Couch sitzen und nur einen Fernseher oder PS4 haben. Bei er PS4 loggt man sich doch ohnehin schon komplett mit seinem eigenen Account ein. Es redet doch kein Mensch von extra Coop-Missionen etc. Aber es ist ein Mehrspieler-Shooter. Das genau das gleiche bei Destiny - warum, kein, Splittscreen? Worum es doch nur geht ist, dass ein zweiter Spieler genau so dazu kommen kann wie jemand der an einer anderen Konsole sitzt.

Also noch mal: Wo genau, außer an der Unfähigkeit den entsprechenden Programmcode zu schreiben (und ich formuliere das absichtlich so drastisch, die Jungs von ARC kriegen das nämlich scheinbar hin und ich würde nicht sagen, dass das Spiel grafisch nicht genau so anspruchsvoll ist), ist das Problem via Coop an der gleichen Konsole zocken zu dürfen? Siehe: Diablo 3. Klappt ganz gut finde ich. Siehe CoD 3 - würde ich jetzt auch sagen geht gut. Alles Online. Wo ist also der Unterschied?

Noch ein Beispiel: Battlefront. Local-Couch-Coop ja, Online-Couch-Coop nein. Ja, die FPS gehen beim Splittscreen im Vergleich zum Singleplayer in die Knie. Aber so what?

Diese ganze Argumentation oben ist einfach eine Frechheit. Einfach WEIL es andere Spiele ja können. Und von Creative Directorn gesagt zu bekommen, was man denn als Spieler möchte und nicht möchte, geht ebenfalls gar nicht.

"Manchmal handele es sich dabei um das Absolvieren einer Rennrunde oder um das erfolgreiche Bestehen einer Mission." Es ist nicht mehr 1998 und die PS1 liegt auch schon länger im Schrank. Wenn sich schon jemand auf die Frage einlässt möchte ich gerne auch eine richtige Antwort, und nicht dieses schnulli-bulli Blabla wir wissen was für die Spieler gut ist. Grrrrr. Ich hätte Division echt gerne gespielt, aber was soll man denn machen, wenn man zu zweit wohnt und im Wohnzimmer nur, Überraschung, eine PS4 und einen Fernseher hat?? Man Ey!

"In einer offenen Spielwelt gibt es immer etwas zu tun. Es gibt ständig neue Missionen oder Leute, mit denen man sich zu einer Gruppe zusammenschließt. Man hört also nie auf zu spielen." Genau das ist doch der Punkt! Genau deshalb möchte ich das gerne mit meinem besten Kumpel auf der Couch erleben und nicht mit irgendwelchen x-beliebigen Leuten die ich kaum kenne.


So. Sorry aber sowas regt mich einfach richtig auf.

Frechheit solche Interviews im Jahre 2016.

Man
rate (2)  |  rate (5)
Avatar
klehriker
#2 | 15. Feb 2016, 17:01
Zitat von ascompany:
(...)


Generell hast du recht. Aber hier steht EINER der Hauptgründe und wenn du bis zum Schluss lesen würdest auch noch:
Zitat von Artikel:

Dennoch räumt auch Jansén ein, dass das Ganze durchaus auch technische Gründe hat. Unter anderem stelle sich etwa die Frage, wie viel man auf dem Bildschirm darstellen könne, wenn man etwa in der Dark Zone auf andere Spieler stoße. Außerdem gebe es stets Probleme hinsichtlich der Profile und dem Rendering, wenn man im Split-Screen-Modus an einer Online-Erfahrung teilnehme, so der Creative-Director abschließend.

Also im Prinzip das, was du bemängelst. Es ist einfach TECHNISCH NICHT MÖGLICH, da die Konsolen schon mit einem Spieler an Ihre Grenzen stoßen.

Zitat von ascompany:

Also noch mal: Wo genau, außer an der Unfähigkeit den entsprechenden Programmcode zu schreiben (und ich formuliere das absichtlich so drastisch, die Jungs von ARC kriegen das nämlich scheinbar hin und ich würde nicht sagen, dass das Spiel grafisch nicht genau so anspruchsvoll ist), ist das Problem via Coop an der gleichen Konsole zocken zu dürfen?


Das ist keine Unfähigkeit, sondern einfach der Hintergrund, dass du ein MMO (Destiny/Division) in der Komplexität nicht mit einem CoD vergleichen kannst. Diablo löst das Problem auch indem du einen Bildschirm und nicht zwei hast, d.h. du kannst dich nicht zu weit von deinem Mitspieler entfernen.
Die Rechenleistung einer Konsole schafft es einfach nicht, zwei unterschiedliche Spieler gleichzeitig an einer Konsole spielen zu lassen, und ganz ehrlich, auch ein ordentlicher Spiele-PC hätte damit seine Probleme.
rate (4)  |  rate (0)
Avatar
ascompany
#3 | 15. Feb 2016, 18:19
Dennoch ist der Unterschied, ob man "auch technische Probleme" einräumt, wie er es macht und diese nur am Ende einmal erwähnt werden. Als Hauptgründe führt er ja ganz andere Dinge ins Feld. Und diese finde ich absolut nicht stichhaltig.

Und natürlich ist das grafisch anspruchsvoll. Aber ich kann nur noch einmal auf ARC verweisen, die dieses Problem mit diversen Eingriffen lösen; da kann ich wenigstens entscheiden, ob mir die Grafik im Splittscreen zu schlecht ist, oder die Menüs zu klein sind etc. Diese Entscheidung hätte ich bei Division auch einfach gerne gehabt..
rate (0)  |  rate (3)
1

Nichts verpassen!
PREISE ZUM SPIEL
4,33 €
Versand s.Shop
Spiel leihen und selbst testen:
7,90 €

Details zu Tom Clancy's The Division - PlayStation 4

Cover zu Tom Clancy's The Division - PlayStation 4
Plattformen: PS4 Xbox One PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 08. März 2016
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Massive Entertainment
Webseite: http://tomclancy-thedivision.u...
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
The Division ab 33,47 € im Preisvergleich  The Division ab 33,47 € im Preisvergleich  |  The Division ab 4,33 € bei Amazon.de  The Division ab 4,33 € bei Amazon.de
 
Werde Fan von GamePro auf Facebook GamePro auf Twitter folgen Alle RSS-Feeds von GamePro.de Jetzt GamePro-Newsletter bestellen
GameStar GmbHGameStar GmbH - alle Rechte vorbehalten GAMEPRO MEDIA