Amy - PlayStation Network

Action-Adventure  |  Release: 11. Januar 2012  |  Publisher: Lexis Numerique  |  auch für: Xbox Live Arcade
Seite 1   Fazit Wertung

Amy im Test

Grauenhaft grottiger Grusel

Das war wohl nix: Amy will ein Silent Hill im Downloadformat sein, schockt die Spieler aber eher durch überraschend viele Mängel.

Von Patrick Mittler |

Datum: 11.01.2012


Zum Thema » Amy Launch-Trailer zum Horror-Spiel Amy beginnt mit einer Zugfahrt im Jahre 2034. Das titelgebende kleine Mädchen ist mit ihrer Beschützerin Lana unterwegs zu einer Klinik. Die Kleine leidet nämlich an einer Art Autismus und spricht kein Wort. Lana will Amy ein bisschen ablenken und schenkt ihr einen tollen neuen Tablet PC damit das Mädchen ein bisschen zeichnen kann. Aber was macht das anscheinend auch hellseherisch begabte Gör: Kritzelt Leichen und Monster auf den Bildschirm.

Just in dem Moment, als sich Lana über die Zeichnung wundert nimmt der Horror seinen Lauf: Eine Explosion erschüttert den Zug, der vormals freundliche Schaffner verwandelt sich in einen schlurfenden Zombie und haut Lana eins über die Rübe. Als die Dame wieder zu sich kommt, ist der Zug in den Endbahnhof gecrasht. Überall liegen Trümmer herum und durch die Gänge stromern grausige Untote. Gemeinsam mit Amy schlagt ihr euch nun in bester Survival-Horror-Manier durch den Zombie-Schlamassel.

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Amy

Der Clou des Heldenduos: Lana ist selbst mit der rätselhaften Seuche infiziert und Amy aus mysteriösen Gründen das wandelnde Heilmittel dagegen. Entfernt ihr euch zu lange von der Kleinen, verwandelt sich Lana langsam aber sicher in einen verrottenden Untoten. Deshalb könnt ihr Amy per Knopfdruck rufen, sie bei der Hand nehmen oder ihr an bestimmten Stellen Befehle erteilen.

Amy : Kämpfen ist ein Krampf, vor allem wegen der miesen Steuerung. Kämpfen ist ein Krampf, vor allem wegen der miesen Steuerung. Horror-Fans erwarten sich mit diesem Setting nun eine Mischung aus Resident Evil -Grusel und spannender Charakter-Interaktion wie etwa im Klassiker Ico , doch weit gefehlt: Amy verschenkt sein Potential an allen Ecken und Enden. Das beginnt bei der Atmosphäre. Die Story rund um das ungewöhnliche Heldenduo ist im Ansatz spannend, besonders da man herausfinden will, was hinter Amys hellseherischen Kräften und der mysteriösen Seuche steckt, doch am Weg dorthin kommt kaum Horrorstimmung auf. Viele »Schockmomente« wirken aufgesetzt und schrecken wohl nicht einmal eure kleine Schwester.

Am laufenden Band zischt ein Lüftungsrohr oder zuckt ein Stromkabel und immer wieder kreischt Lana auf, euch wird das aber schon nach dem zweiten Mal nur ein müdes Gähnen entlocken. Die Grafik ist nur halbwegs gelungen, den die Charaktere (allen voran die beiden Heldinnen) sehen stellenweise fantastisch aus, die restliche Umgebung ist aber, selbst für ein Horror-Game, viel zu dunkel. Aber vielleicht ist das auch besser so, denn auch bei guter Beleuchtung wirkt die Welt von Amy öde, karg und wenig detailliert.

Amy : Schön hässlich: Die Charaktermodelle können sich durchaus sehen lassen. Schön hässlich: Die Charaktermodelle können sich durchaus sehen lassen.

Die vielen uninspirierten Rätseleinlagen sind entweder repetitiv, etwa wenn ihr Amy immer und immer wieder durch Lüftungsschächte krabbeln lasst, damit sie einen Schalter drückt, oder dehnen einfach nur die Spielzeit, etwa wenn ihr den halben Level nach einem Türschlüssel abgrast. Klettert ihr eine Leiter hoch oder springt von einer Kiste, müsst ihr euch immer wieder langweilige Animationen ansehen, die einzig und allein den Zweck verfolgen, den Abschnitt noch etwas in die Länge zu ziehen.

Im Kampf mit den Zombies ärgert ihr euch über die grauenhaft-bockige Steuerung. Obwohl Lana gertenschlank ist, lenkt sich die Dame in etwa so geschmeidig wie ein Öltanker. Egal ob ihr zuschlagt oder ausweicht, jede Aktionen geht euch zwangsweise so träge vom Pad, dass ihr wohl viele unverschuldete Tode sterben werdet, bevor ihr euch mit der verkorksten Handhabung anfreundet.

Amy : Halbgar und frustig: Besonders wenn ihr schleicht, wird Amy zur Trial-and-Error-Hölle. Halbgar und frustig: Besonders wenn ihr schleicht, wird Amy zur Trial-and-Error-Hölle. Ihr könnt die Konfrontationen auch vermeiden indem ihr schleicht. Lana verträgt aber nur wenige Treffer und im Spielverlauf bekommt ihr es mit Soldaten zu tun, die euch bei Sichtkontakt sofort über den Haufen ballern. So wird Amy schnell zum Trial-and-Error-Spießrutenlauf. Das wäre nur halb so schlimm, würde euch das Spiel nicht nach jedem Tod das Inventar leeren und wären die Checkpoints nicht derart schlecht platziert. Spätestens wenn ihr zig Male den gleichen Abschnitt wiederholen müsst, nur weil ihr an irgendeiner unfairen Stelle ins Gras gebissen habt, geht wohl bei jedem Horrorfan der letzte Rest an Enthusiasmus flöten.

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Nohohon
#1 | 12. Jan 2012, 13:46
Ich bin trotzdem verleitet dem eine Chance zu geben, weil ich persönlich immer wieder feststellen muss dass manche "Gamer" offenbar einen schon sehr extremen Geschmack bei Kamera und Checkpoints (alle zwei Sekunden?) haben. Und monoton sind doch recht viele Titel - selbst so ein Monster wie Uncharted.
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Skar 850
#2 | 12. Jan 2012, 15:02
Also 45 Punkte finde ich nun doch zu wenig.
Ich habe gestern mal die Demo gezockt und ja,am Anfang ist es ziemlich dunkel...wenn Amy aber dann die Lampe hält,geht es ganz gut.
Das Konzept,das man Amy interagieren kann finde ich gut und gibt einem ein Beschützergefühl.
Sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt,aber der Autor hat wohl vergessen,das es sich um ein Arcade Game handelt,das mit 1.5GB nicht gerade knapp ausfällt im Verhältnis zu anderen Arcade Titeln und es kostet nur 800 Points....etliche andere wollen ihre 1200Points haben,
Da ich in der Demo nur den ersten Akt anspielen konnte,fände ich aus meiner Sicht 70% gerechtfertigt.
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ElCoyote
#3 | 09. Feb 2012, 22:01
Unverständliche, teils auch inkompetente Wertung. Mit auch nur etwas Hirn und Können muß man keineswegs so oft neu starten, und ja, es ist teils wie ein Panzer und oldschoolig, oder waren die savepoints in alten Silent Hills oder RESIS sooooo super gesetzt? Aber offensichtlich ist die Call of Tutti-Generation schon komplett verweichlicht. Wie es wer im Forum richtig schrieb, grafischer Overkill und spielerischer Durchfall wie A. Creed 1 kriegt 90 %, und Amy wird verrissen.
Ich empfehle:

http://www.videogamesblogger.com/2012/01/3 0/lets-talk-amy.htm

http://www.gamingxp.com/bericht-5380-sony_ computer_entertainment-vector_unit_inc.-ps3-page3-amy.htm

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Details zu Amy - PlayStation Network

Plattformen: PSN Xbox Live Arcade
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 11. Januar 2012
Publisher: Lexis Numerique
Entwickler: VectorCell
Webseite: http://www.amy-thegame.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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