Lego Pirates of the Caribbean: Das Videospiel - PSP

Action-Adventure  |  Release: 19. Mai 2011  |  Publisher: Disney Interactive Studios  |  auch für: PlayStation 3 Xbox 360 Wii Nintendo DS Nintendo 3DS PC
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LEGO Pirates of the Caribbean - Test im Test

Klötzchen-Geklapper in der Karibik

Schiff Ahoi, ihr Landratten! Kommt mit uns auf Kaperfahrt, es wartet fette Spielspaß-Beute! LEGO Pirates of the Caribbean im Test.

Von Jörg Moldenhauer |

Datum: 11.05.2011


In LEGO Pirates of the Caribbean schlüpft ihr in die Rolle von Captain Jack Sparrow, Will Turner, Barbossa und überhaupt allen wichtigen Personen aus den Filmvorlagen, haut hier ein paar Gegner um, baut dort ein paar Steine zusammen und löst zahlreiche Rätsel. Passend zum Kinostart von »Fremde Gezeiten« hat Entwickler Traveller’s Tales neben der klassischen Trilogie auch gleich das neue Piraten-Abenteuer mit ins Spiel gepackt. Jeder der Filme besteht dabei aus fünf Abschnitten, so dass ihr in insgesamt 20 Leveln so richtig auf die Klötze haut. Ihr erkundet finstere Höllen, macht vergessene Inseln unsicher oder prügelt euch auf den Plastikplanken eines Piratenschiffes.

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LEGO Pirates of the Caribbean - Test :

LEGO Pirates of the Caribbean - Test : Ein Pirat, der nicht an Seilen schwingt, ist kein richtiger Pirat! [360] Ein Pirat, der nicht an Seilen schwingt, ist kein richtiger Pirat! [360] Viele Schauplätze sind im Gegensatz zu vergangenen LEGO-Spielen etwas kleiner. Das liegt auch daran, dass auf Schiffen nun mal wenig Platz ist, besonders dann, wenn sie aus Bausteinen bestehen. Wer als Kind mit dem LEGO-Piratenschiff gespielt hat, wird wissen, wovon wir reden. Im Gegensatz dazu geben euch die Inseln mehr Spielfläche, sind aber auch keine Umfangsmonster. Macht aber nichts, denn dank der deutlich gestiegenen Rätseldichte, fallen euch die kleinen Areale fast gar nicht auf. In den Knobeleien geht es meist darum, Schalter zu drücken, Bauklötze zusammenzusetzen und Objekte zu finden. Bei Letzteren hilft euch Jack’s Kompass, der bekanntlich anzeigt, was das Herz begehrt. Die Rätsel sind meist logisch aufgebaut und auch für jüngere Spieler nachvollziehbar. In seltenen Fällen ärgert ihr euch aber über Ungereimtheiten. So gilt es, eine Kanone mithilfe einer Fackel abzufeuern. In unmittelbarer Nähe hängt auch eine ebensolche Lichtquelle, diese gehört allerdings zur Hintergrundgrafik und kann nicht verwendet werden. Ihr müsst nach einer Fackel aus LEGO Ausschau halten. Gelegentlich gibt es auch besondere Aufgaben, die das Spiel angenehm auflockern. So tanzt ihr auf bunten Platten Formationen nach, oder beobachtet per Fernglas wichtige Ereignisse. Weniger gelungen sind hingegen die seltenen Jump’n Run Einlagen. Die Sprünge sind perspektivisch nämlich schwer einzuschätzen und gehen oft daneben.

Je mehr desto lustiger

LEGO Pirates of the Caribbean - Test : Der sich verändernde Splitscreen ist zunächst ungewohnt, sorgt aber für viel Freiraum. [360] Der sich verändernde Splitscreen ist zunächst ungewohnt, sorgt aber für viel Freiraum. [360] Da die Rätsel zugelegt haben, wurde die Action im Gegenzug ein bisschen zurück gefahren. In vielen Leveln sind nur wenige Gegner unterwegs. Trefft ihr doch mal auf einen der finsteren Gesellen, zerlegt ihr ihn mit Schwert oder Pistole in seine Bauteile. Das Kampfsystem ist wieder extrem simpel ausgefallen. Hämmert einfach auf den Knopf, bis der Feind erledigt ist. Sterben könnt ihr auch nicht, so dass ein Schwierigkeitsgrad praktisch gar nicht vorhanden ist. Da ein Pirat selten allein kommt, macht ihr die Karibik nicht mit einer einzelnen Figur unsicher, sondern seid mit bis zu acht Freibeutern gleichzeitig unterwegs, zwischen denen ihr beliebig hin und her schaltet. Das ist sogar nötig, denn die Charaktere haben, wie in allen anderen Lego-Spielen auch, unterschiedliche Spezialfähigkeiten. Captain Jack vertraut auf den bereits erwähnten Kompass, Winzling Marty zerstört mit seiner riesigen Donnerbüchse Hindernisse und weibliche Charaktere wie Elizabeth erreichen mit ihrem Doppelsprung ungeahnte Höhen. Die KI der Mitstreiter lässt allerdings etwas zu wünschen übrig. Zwar unterstützen euch die Computer-Piraten bei Schalter-Rätseln tatkräftig, bleiben ansonsten aber gelegentlich hängen oder liegen in Kämpfen auf der faulen Haut. Da ist es schon besser, ihr habt einen menschlichen Mitspieler zur Hand. Im lokalen Mehrspielermodus seid ihr grundsätzlich zu zweit auf einem Bildschirm unterwegs. Entfernen sich die Figuren zu weit voneinander, schaltet das Spiel in einen Splitscreen-Modus. Die Position und Form der Bildschirmhälften verändert sich dabei je nachdem, wo ihr mit den Männchen hinlauft. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert auf großen Fernsehern aber erstaunlich gut. Warum ein Online-Coop-Modus fehlt ist jedoch völlig unverständlich

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OEhnsky
#1 | 11. Mai 2011, 19:15
Wie kan viel Abwechslung, interessante Rätsel und Piratenatmosphäre bei den positiven Aspekten stehen und gleichzeitig bei negativ Aspekten ausgelutschtes Konzept stehen? Und jetzt bitte nicht argumentieren, dass sich alle LEGO Spiele ähnlich spielen,d ass tun nämlich 99% der EGO-Shooter auch und da gibt es weit mehr Veröffentlichungen als bei der LEGO-Serie.

Ich persönlich find das Spiel sehr gut gelungen und kann es nur jedem empfehlen, der die Filmvorlagen und/oder LEGO Spiele mag.Würde sogar sagen, dass es sich hier um das bislang beste LEGO Spiel handelt (neben Indy 1).
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Rudi Ratlos
#2 | 12. Mai 2011, 11:15
Ich könnte schon wieder kotzen, wenn ich lese "Solider Titel" und dann prangt da ein 80%-Kreis... Die Wertungsinflation ist einfach nur noch lächerlich!
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Jaska
#3 | 12. Mai 2011, 14:52
und ich könnt schon wieder über das rumgeflame hier kotzen... wenns euch nicht passt, lest doch einfach die tests nicht! das internetzeitalter ist echt scheiße, es wird überall nur noch genörgelt, wohlgemerkt über einen kostenlosen service. ich finde es nicht widersprüchlich, zu sagen, dass ein spielkonzept ausgelutscht ist, innerhalb dessen aber trotzdem ein paar originelle ideen hat. und wer schonmal ein lego-spiel gespielt hat, weiß auch genau, was die gamepro mit der aussage meint: es fühlt sich genauso an wie die anderen legospiele auch. klar kann man auch soweit gehen zu sagen "bei jedem shooter läufst du mit wasd und zielst mit der maus, das ist ausgelutscht!" das sind aber halt einfach mal grundeigenschaften eines ganzen genres. wenn sich aber halt innerhalb einer serie nicht grundlegend was ändert, hat man irgendwann einfach das gefühl, nochmal für das gleiche spielerlebnis zu bezahlen. so war es bei den vergangenen call of duty-teilen, so ging es mir persönlich bei mario galaxy 2, so geht es der gran turismo-reihe, so geht es immer für ein paar jahre lang unseren lieben fußballsimulationen... eben allen. ich finde es fair darauf hinzuweisen, dass nichts grundlegend neues passiert ist, auf der spielspaßwertung hat es ja offensichtlich nicht viel einfluss genommen. ich finds fair
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Details zu Lego Pirates of the Caribbean: Das Videospiel - PSP

Plattformen: PSP PlayStation 3 Xbox 360 Wii Nintendo DS Nintendo 3DS PC
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 19. Mai 2011
Publisher: Disney Interactive Studios
Entwickler: Traveller's Tales
Webseite: http://videogames.lego.com/de-...
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spiele-Logo: Download
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