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Nintendo - Schließt Standort Bayern, 130 Arbeitsplätze betroffen

Der japanische Spiele-Publisher Nintendo schließt den bayerischen Standort Großostheim. Teile der Belegschaft sollen nach Frankfurt verlegt werden, wo durch die Umstrukturierung die Europazentrale entstehen soll.

Von Stefan Köhler |

Datum: 06.06.2014; 17:22 Uhr


Nintendo : Nintendo schließt den bayerischen Standort in Großostheim, 130 Arbeiter sind von der Umstrukturierung betroffen. Nintendo schließt den bayerischen Standort in Großostheim, 130 Arbeiter sind von der Umstrukturierung betroffen.

Der japanische Spielegigant Nintendo schließt den bayerischen Standort in Großostheim - das berichtet der lokale Nachrichtendienst Primavera24. So soll der deutsche Arm des Publishers neu strukturiert werden und Frankfurt als einziger Standort dienen - der zugleich das Hauptquartier für Europa werden soll.

Im unterfränkischen Großostheim arbeiten zur Zeit etwa 130 Mitarbeiter für Nintendo - ihr Verbleib ist bislang nicht geklärt. Großostheim dient Nintendo zur Zeit als Lager und Bürostandort, bestimmte Arbeitsbereiche sollen outgesourced oder eben von der Zentrale in Frankfurt am Main übernommen werden.

Großostheims Bürgermeister Herber Jakob und Landrat Dr. Ulrich Reuter haben sich bereits per Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gewandt, um einen Sozialplan für die Belegschaft auszuarbeiten.

Dagegen erklärte der Aschaffenburger Landtagsabgeordneten Staatsminister Prof. Dr. Winfried Bausback gegenüber Primavera24:

»Hinter den 130 betroffenen Arbeitsplätzen stehen 130 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Familien. Für sie müssen wir uns mit aller Kraft einsetzen. Es ist deshalb wichtig, dass wir alle Beteiligten aus der Region schnell an einen Tisch bringen: Nintendo, Gemeinde, Landkreis, Beschäftigtenvertreter und Politik. Wir müssen gemeinsam nach Lösungen für die Beschäftigten suchen!«

Einleitung
Wenn auf einen Spielehersteller der Begriff »Traditionshaus« zutrifft, dann auf Nintendo. Kaum eine Firma aus der Gaming-Branche kann auf eine so lange Geschichte zurückblicken. In dieser Galerie stellen wir euch alle Nintendo-Heimkonsolen samt ihrer kleinen Handheld-Geschwister vor.
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DerEsel
#1 | 06. Jun 2014, 18:12
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Baldur
#2 | 06. Jun 2014, 18:45
Ist auch vernünftig. Ein Standort in Deutschland reicht. Ich hab mich schon immer gewundert, warum es in Frankfurt UND in Großostheim einen Standort gibt. Das hat auch nichts mit den nicht so guten VKZ der Wii U zu tun.
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Kikatzu
#3 | 06. Jun 2014, 19:04
Hey,

mal wieder journalistische Spitzenleistung seitens der GamePro-Redaktion.
Deren meisterhaften Recherchier-Künste stellen andere Magazine in den Schatten.

Natürlich habt ihr lange für einen solchen Job bei der GamePro studiert, um einen so qualifizierten und informierenden Beitrag zu schreiben.

Nein, mal ehrlich ...

Wenn man den letzten Satz in der News liest, wird jeder richtig Informierte merken, dass der- bzw. diejenige, welcher den Beitrag schrieb, keine Ahnung von der aktuellen wirtschaftlichen Lage Nintendos hat.

Eine solche News sollte von qualifizierten Journalisten geschrieben werden und nicht von einem Dilettanten, der von wirtschaftlichen Themen keine Ahnung hat.


Verstehen sie mich bitte nicht falsch, Herr Redakteur, aber immer wieder liest man in der GamePro fehlinterpretierte Artikel, welche oftmals auch Rechtschreibfehler aufweisen.

Ich frage mich, wo ihr ständig diese Fehlinformationen entnimmt.

Nicht mal die Quelle bzw. die Einzelnachweise sind in der Fußzeile des Artikels verlinkt, um die genannten Hypothesen zu belegen.

Zitat von GamePro-Redakteur:

Nintendo ist durch die schwachen Verkaufszahlen von Nintendo-Produkten wie der Wii U finanziell angeschlagen[...]


Momentan ist nur bekannt, dass sich die Wii U unformidabel verkauft.
Dass sich andere Nintendo-Produkte schlecht verkaufen, halte ich für ein Gerücht und eine reine Erfindung seitens der GamePro-Redaktion.

Mit diesem Absatz wollten sie, Herr Redakteur, wohl implizieren, dass Nintendo aufgrund der nicht belegten finanziellen Probleme, diesen Hauptsitz schließen musste.

Das ist reine Spekulation und wird auch nicht in der inadäquat eingebundenen "Quelle" genannt.

Dass Nintendo eine wirtschaftliche Malaise durchlebt, aufgrund der schlechten Wii U-Absätze wage ich gar nicht abzustreiten; aber, dass Nintendo finanziell schlecht dasteht, ist faktisch falsch.

Nun, Herr Redakteur, verzeihen sie meine kratzbürstige Ausdrucksweise, aber irgendwann musste es mal gesagt werden.

Liebe Grüße
- Kikatzu
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EvermoreHD
#4 | 06. Jun 2014, 19:08
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HaloGrungeLink
#5 | 06. Jun 2014, 19:34
"outgesourced"

Manchmal tut Denglisch echt beim lesen weh...
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Nohohon
#6 | 06. Jun 2014, 19:43
Na wenn eine EU-Zentrale entstehen soll, dann ist es ja "nicht so schlimm".
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megakay
#7 | 06. Jun 2014, 19:47
Zitat von DerEsel:
ja weil ihr alle keine wiius kauft ! ich hab eine !

gratulation , ihr habt 130 leute um den job gebracht - aber hauptsache ne highendboahalternextgen ps4 steht zu hause ....

Nicht wir, sondern Nintendo. Das nächste mal eine Konkurrenzfähige Konsole entwickeln, dann kaufen wir sie auch alle. Versprochen.

Nintendo hätte wissen müssen dass so ein Konzept in die Hose geht. Die erste Wii war ein Riesen-Erfolg...weil Nintendo eine neue Zielgruppe entdeckt hatte: Gelegenheitsspieler.
Nur sind das keine treuen Kunden die sich sofort eine neue Konsole kaufen...
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PixelFred
#8 | 06. Jun 2014, 20:33
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Desert Coffin
#9 | 06. Jun 2014, 20:54
Es hat ganze 6 Kommentare gedauert, bis sich die ersten Trolle in diesen Thread verirrt haben - länger als gedacht :D
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megakay
#10 | 06. Jun 2014, 21:01
Zitat von Desert Coffin:
Es hat ganze 6 Kommentare gedauert, bis sich die ersten Trolle in diesen Thread verirrt haben - länger als gedacht :D

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