Castlevania: Harmony of Despair - Xbox 360

Action-Adventure  |  Release: 04. August 2010  |  Publisher: Microsoft Game Studios

Castlevania: Harmony of Despair im Test

Test für XBLA

Ein Best-of-Castlevania, HD-optimiert, ein spielbares Who-is-Who vergangener Titel und Multiplayer für bis zu sechs Spieler! Was kann da noch schiefgehen?

Von Patrick Mittler |

Datum: 03.08.2010


Castlevania: Harmony of Despair : Das Projekt klang von Anfang an so motiviert, dass Castlevania-Fans das Wasser im Mund zusammenlief. Die Spielidee von Castlevania: Harmony of Despair für Xbox 360: Auf sechs riesigen, aus Elementen von früheren Castlevania-Teilen zusammengeflickten Karten erleben bis zu sechs Vampirjäger (ihr wählt aus bekannten Gesichtern wie Alucard, Soma Cruz und Jonathan Morris) die gemeinsame Hatz durch die Feindesshorden von Dracula hin zu dicken Bossfights. Quasi das New Super Mario Bros. Wii der Castlevania-Reihe, und das auch noch zum Sparepreis als Downloadgame. Das kann doch nur ein Hit werden, dachten wir zumindest. Doch die Realität holt selbst den härtesten Dracula-Killer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Castlevania: Harmony of Despair : Anstatt das Konzept Castlevania konsequent weiter zu entwickeln, ging Konami viele Schritte zurück und reduzierte das Spiel so weit, dass es für mehrere Spieler funktioniert. Das zeigt sich am deutlichsten, wenn ihr solo ins Abenteuer startet. Klar: Es ist ein erhabenes Bild wenn ihr in der höchsten Zoomstufe das gesamte Schloss vor euch ausgebreitet seht, mitsamt den zig Räumen, Gängen, Gegnern und dem dicken Boss der auf euch wartet. Spielbar ist Castlevania: HD aber nur in der normalen Ansicht, ansonsten ist eure Spielfigur einfach zu mickrig, die höheren Zoomstufen fungieren lediglich als Übersicht und Karte. Für die Multiplayer-Spielbarkeit wurde Castlevania extrem entschleunigt. Euer Held schleppt sich so elendig langsam durch die Gänge, dass euch beim Zusehen beinahe ein Bart wächst. Die Steuerung wirkt viel zu träge, weshalb ihr einiges an Übung im Ausweichen und Zuschlagen braucht.

Castlevania: Harmony of Despair : Irgendwann auf eurem Weg durch die vielen Räume oder spätestens bei einem Bossfight sterbt ihr und dann setzt der Frust mit voller Härte ein. Ihr beginnt jedes Mal wieder ganz von vorne, Rücksetzpunkte gibt es keine. Das heißt: Wieder mindestens eine Viertelstunde Schneckentempo bis zum Boss. Die Ausrüstung, die ihr zwischendurch findet, verliert schon beim zweiten Anlauf ihren Reiz, denn es gibt dann nur mehr vom Gleichen. Heilgegenstände sind beinahe nutzlos, denn auf die wenigen Lebenspünktchen könnt ihr genauso gut verzichten. Auch im Shop findet sich nur ein mageres Angebot, das schnell aufgekauft ist und die wenigen Upgrades eurer sekundären Angriffe sind auch nicht der Rede wert.

Castlevania: Harmony of Despair : Schnell wird klar: Castlevania: HD baut darauf, dass Spieler eine Karte immer und immer wieder angehen, um irgendwann mit besserer Planung den optimalen Weg finden. Das zielt klar auf Profis, aber selbst die werden spätestens beim zweiten Bossgegner langsam aber sicher ihre Frustgrenze erreicht haben. Der überdimensionale Puppenspieler bewegt sich nämlich von Raum zu Raum. Habt ihr in weiser Voraussicht nicht schon viele Türen geöffnet, schleicht euch der Brocken davon und startet eine Attacke, die euch sogleich den halben Lebensbalken kostet. Castlevania: HD bietet so statt Spielspaß eher harte Wiederholungsarbeit. Versteht uns nicht falsch: Wir lieben fordernde Spiele, aber so was Undynamisches und Repetitives gab es schon lange nicht mehr. Der Solomodus ist eine Herausforderung nur für Masochisten, zumal es auch keine Story gibt, die irgendwie erklärt warum die alten Castlevania-Recken plötzlich zusammen auf Dämonenjagd gehen.

Castlevania: Harmony of Despair : Anders der Mehrspielermodus. Hier starten bis zu sechs Vampirkiller an verschiedenen Enden der Karten und arbeiten sich kooperativ bis zum Boss vor, um den dann mit vereinten Kräften zu filettieren. Ihr öffnet euch gegenseitig Türen, knackt härtere Monster im Team und könnt sogar verstorbene Kameraden ins Leben zurückholen, das kompensiert die fehlenden Rücksetzpunkte. Zudem spielen sich die Charaktere ordentlich abwechslungsreich. Alucard kann sich beispielsweise Serien-typisch verwandeln und Shanoa an entsprechenden Halterungen in die Lüfte katapultieren. Es ist eine wahre Freude in die höchste Zoomstufe zu schalten und zuzusehen, wie sechs Spieler überall auf der Karte kämpfen und Fallen ausweichen. Störend ist aber noch immer das Schneckentempo. Manchmal steht ein Spieler minutenlang tatenlos rum, ehe ihm ein anderer per Schalter den Weg öffnet und das in einem Castlevania-Spiel! Absolut unverständlich ist auch der Verzicht auf einen lokalen Koop. Wollt ihr mit Freunden an einer Konsole zocken, guckt ihr in die Röhre. So wirkt Castlevania: HD wie eine Multiplayer-Mod von Hobbyprogrammierern: etwas halbgar und mit überflüssigem Solomodus, aber im Kern praktikabel. Zumindest für die Castlevania-Fans, denen ein Spiel nie zu schwer sein kann und die eine Freude daran haben, die gleichen Welten immer und immer wieder aufs Neue abzuarbeiten.

Castlevania: Harmony of Despair

Preis:

ca. 15 Euro (1200 Punkte)

Spieler:

1 bis 6

HD optimiert:

ja

Speicherplatz:

360,45 MB

Entwickler:

Konami

Hersteller:

Microsoft

USK:

ab 12 Jahren

Wertung:

* *

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madjonfan
#1 | 03. Aug 2010, 17:19
Vielen Dank für den ausführlichen Test. Schön, wenn auch ein Downloadtitel so ausführlich getestet wird, auch wenn er es der Bewertung zufolge nicht unbedingt rechtfertigt.
Ich fänds super wenn auch in Zukunft XBL und PSN Spiele diese Aufmerksamkeit bekommen.
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Wulfaz
#2 | 03. Aug 2010, 17:48
Schade, hatte mich eig. sehr gefreut auf den Titel!

Aber gerade die Tatsache, dass es nichtmal lokalen 2 Spieler Koop gibt, enttäuscht mich. Gut, dafür werd ich mir dann ohne Kummer wohl Limbo kaufen können.. oder Scott Pilgrim oder Shank :ugly:
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Musou Tensei
#3 | 03. Aug 2010, 19:45
Eigentlich bin ich Castlevania Fan (und einer der wenigen dem die N64 Spiele gefallen, habe ich auch beide) aber das hole ich mir nicht, blödes auf MP ausgelegtes Dreckspiel :motz:
Da fällt mir gerade ein das ich noch garnicht Order of Ecclesia für DS habe, ich glaub ich hole mir lieber das :P

Die Demo werde ich mir trotzdem laden, mache eigentlich fast immer.
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AllenSchezar
#4 | 03. Aug 2010, 21:31
Ich habe eigentlich gar nicht mal was gegen die Idee eines Koop-Castlevanias einzuwenden, aber warum ist hier kein lokaler Koop möglich? Deswegen scheidet das Spiel für mich auch aus. Die sollen mal lieber an einem neuen Handheldtitel arbeiten.
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madjonfan
#5 | 03. Aug 2010, 21:33
Zitat von AllenSchezar:
Ich habe eigentlich gar nicht mal was gegen die Idee eines Koop-Castlevanias einzuwenden? Aber warum ist hier kein lokaler Koop möglich? Deswegen scheidet das Spiel für mich auch aus. Die sollen mal lieber an einem neuen Handheldtitel arbeiten.


Kapier ich auch nicht. Schlimm genug wenn viele Spiele auf die lokale Multiplayeroption verzichten, das allerdings gerne damit erklären dass der Grafikfluss dann in die Knie gehen würde. Das dürfte hier ja hoffentlich nicht das Problem sein :)
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TheReaper
#6 | 08. Aug 2010, 21:39
Oh man, der testende Redakteur hat wohl keine Geduld und/oder ist unfähig für Spiele, die etwas herausfordernder als Super Mario sind :confused: Der Puppetmaster (Boss von Level 2) ist nun wirklich kein Problem, auch nicht alleine. Einfach die Puppen zerstören, bevor sie in die Eiserne Jungfrau gepackt werden und dem Boss durch das Level folgen, wenn er herumklettert. Die Heilgegenstände sind deshalb eher schwach, weil sie für alle Mitspieler gleichzeitig wirken (also z.B. 60 HP Heal für 6 Mitspieler = 360 HP Heal insgesamt für EIN ITEM).

Harmony of Despair ist wie Symphony of the Night eher ein Rollenspiel als ein klassisches Jump'n'Run - das heisst: Am Anfang sind die Gegner sehr stark, weil die eigenen Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände noch schwach sind. Deshalb muss man etwas Zeit und Nerven investieren, um auf einen grünen Zweig zu kommen.

Jeder der 5 Charaktere wird auf unterschiedliche Weise "gelevelt". Shanoa muss ihre Zauber zuerst von Gegnern absorbieren und dann benutzen, damit sie stärker werden. Jonathan verstärkt seine Peitsche durch den Gebrauch von Sub-Weapons wie dem Weihwasser. Charlotte absorbiert feindliche Projektile mit ihrem Schild und wird mit jedem aufgenommenen Zauber mächtiger. Soma fängt die Seelen besiegter Feinde ein und kann zudem wie Alucard unterschiedliche Waffen tragen. Für alle Charaktere gibt es außerdem eine Vielzahl von Rüstungen und Schmuckstücken.

Momentan habe ich etwas mehr als 25 Stunden Spielzeit in Harmony of Despair investiert, gerade Dracula (Endboss von Level 6, das letzte Level im Spiel) auf HARD besiegt (diese Schwierigkeitsstufe schaltet sich frei wenn Dracula auf NORMAL getötet wurde) und das Spiel damit "durchgespielt". Zum Teil habe ich mit 2 Freunden zusammen gezockt, zum Teil alleine meine Fähigkeiten gelevelt und kann auf jeden Fall sagen: Wer ein Faible für Rollenspiele mit dem dazugehörigen Itemwahnsinn und die neueren Castlevania-Spiele wie Symphony of the Night hat UND am besten noch 1-2 Online-Freunde mitbringen kann, wird mit diesem Spiel SEHR VIEL SPAß HABEN!

Von mir gibts dafür 4.5 von 5 Sternen.

Kritikpunkte:
- Die Charaktere an sich können keine Erfahrungslevel aufsteigen, sondern nur ihre Zauber leveln und bessere Ausrüstung finden. Dadurch ist das Spiel aber etwas besser ausbalanciert als Symphony of the Night, wo Alucard irgendwann zu einem unaufhaltsamen Gott wurde.
- Für reine Einzelspieler eher keine Kaufempfehlung, wobei das Spiel im Singleplayer-Modus immerhin ein ganzes Stück einfacher ist als im Online-Multiplayer (Gegner machen weniger Schaden und halten weniger aus usw.).
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Thegobetween
#7 | 09. Aug 2010, 10:37
Zitat von TheReaper:
Oh man, der testende Redakteur hat wohl keine Geduld und/oder ist unfähig für Spiele, die etwas herausfordernder als Super Mario sind :confused: Der Puppetmaster (Boss von Level 2) ist nun wirklich kein Problem, auch nicht alleine. Einfach die Puppen zerstören, bevor sie in die Eiserne Jungfrau gepackt werden und dem Boss durch das Level folgen, wenn er herumklettert.

Deshalb muss man etwas Zeit und Nerven investieren, um auf einen grünen Zweig zu kommen.

Wer ein Faible für Rollenspiele mit dem dazugehörigen Itemwahnsinn und die neueren Castlevania-Spiele wie Symphony of the Night hat UND am besten noch 1-2 Online-Freunde mitbringen kann, wird mit diesem Spiel SEHR VIEL SPAß HABEN!

Kritikpunkte:
- Die Charaktere an sich können keine Erfahrungslevel aufsteigen, sondern nur ihre Zauber leveln und bessere Ausrüstung finden. Dadurch ist das Spiel aber etwas besser ausbalanciert als Symphony of the Night, wo Alucard irgendwann zu einem unaufhaltsamen Gott wurde.
- Für reine Einzelspieler eher keine Kaufempfehlung, wobei das Spiel im Singleplayer-Modus immerhin ein ganzes Stück einfacher ist als im Online-Multiplayer (Gegner machen weniger Schaden und halten weniger aus usw.).


@ Puppetmaster: Genau das "durch den Level folgen" war mein Problem. Hat man bestimmte Türen nicht im Vorhinein geöffnet, kann man seine Marionetten nicht zerstören ;-) Hat mich zwar nicht abgehalten es so oft zu probieren, bis das Ding Geschichte war, aber fast hätt ich den Controller ins Eck gepfeffert. Ist halt kein wirklich motivierendes Gefühl wenn man wieder am Anfang des Levels steht :-(

@ Zeit und Nerven: Zitat im Test: "Zumindest für die Castlevania-Fans, denen ein Spiel nie zu schwer sein kann und die eine Freude daran haben, die gleichen Welten immer und immer wieder aufs Neue abzuarbeiten." --> so schauts aus! Ist das aber die Mehrheit der Zocker?

@ Symphony of the Night und all die anderen Metroidvania-Spiele sind um LÄNGEN dynamischer als HD.

@ dein Fazit. Genau! so stehts auch im Test :-)
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Dark-Raven77
#8 | 13. Sep 2010, 12:33
Das ist mit Abstand das peinlichste Review, daß ich jemals gelesen habe, wobei ich an dieser Stelle erwähnen muß, daß ich mittlerweile 33 Jahre alt bin und seit dem Kindesalter gerne zocke. Unter anderem las ich auch schon säckeweise Videospiel/PC-Zeitschriften, aber so ein quängeliger Artikel kam mir bisher noch nicht unter.

Wie lange habt ihr das Spiel eigentlich "getestet"? Ich schätze mal so in der Mittagspause, abzüglich der Zeit, die fürs Essen drauf ging. :ugly:

Richtig mies finde ich vor allem, daß sich viele Spieler nach eurem Review richten und das Spiel letzten Endes meiden, da im Heft sogar abschließend zu lesen ist: "Finger weg!". Ich dachte, ich sehe nicht recht. Sicher, das Spiel ist schwierig, geradezu fordernd, und man muß schon etwas Zeit und Mühe investieren. Wer sich jedoch nicht zur Riege der ehrgeizigen Core-Gamer zählt, kann ersatzweise auch ganz bequem auf Rayman und CO ausweichen.

Nun wideme ich mich mal euren Kritikpunkten:

Zitat von :
Anstatt das Konzept Castlevania konsequent weiter zu entwickeln, ging Konami viele Schritte zurück und reduzierte das Spiel so weit, dass es für mehrere Spieler funktioniert.


In welcher Hinsicht wurde denn reduziert? Nach diesem Satz wird nicht konkret darauf eingegangen, was eigentlich damit gemeint ist.

Zitat von :
Für die Multiplayer-Spielbarkeit wurde Castlevania extrem entschleunigt. Euer Held schleppt sich so elendig langsam durch die Gänge, dass euch beim Zusehen beinahe ein Bart wächst.


Ich habe bislang immer noch keine "Winged Boots" (die ein schnelles Laufen ermöglichen) und komme dennoch sehr schnell voran. Auf Stufe Normal stehen momentan diese Zeiten in meiner Statistik:

Kapitel 1: 2:11.57 min
Kapitel 2: 1:40.88 min
Kapitel 4: 1:00.06 min !
Kapitel 5: 2:04.69 min

Die anderen habe ich noch nicht so auf Zeit gespielt. Aber "durch die Gänge schleppen" definiere ich jedenfalls anders. Es bedarf einer Menge Übung, um sein Movement zu verfeinern und das Equipment spielt dabei ebenfalls eine sehr große Rolle.

Zitat von :
Die Steuerung wirkt viel zu träge, weshalb ihr einiges an Übung im Ausweichen und Zuschlagen braucht.


Gleich der nächste Blödsinn. Die Steuerung funktioniert prächtig, die Eingaben am Pad werden sehr direkt umgesetzt und lediglich der originale 360-Controller bereitet einem etwas Schwierigkeiten, wenn man mit dem verhunzten Digipad zocken möchte. Die anfängliche Schwerfälligkeit hat eher mit den noch sehr schlechten Waffen zu tun, die man zu Beginn mit sich herumträgt. Z.B. niedrige Attack-Rate/lange Erholungsphase nach dem Schlag. Das alles ändert sich mit dem Fund besserer Waffen und anderer Items.

Zitat von :
Irgendwann auf eurem Weg durch die vielen Räume oder spätestens bei einem Bossfight sterbt ihr und dann setzt der Frust mit voller Härte ein.


Also bitte! Warum "ihr"? Nur weil man selbst zu unfähig ist, muß man die eigene Inkompetenz doch nicht gleich auf alle anderen Spieler übertragen. :rolleyes:

Zitat von :
Die Ausrüstung, die ihr zwischendurch findet, verliert schon beim zweiten Anlauf ihren Reiz, denn es gibt dann nur mehr vom Gleichen.


Spätestens an dieser Stelle begann ich laut loszulachen. Ich bin im Moment ehrlich gesagt zu faul, all meine Gegenstände durchzuzählen, aber allein das Achievement "Pack Rat" (Collect 300 different types of items) sollte erahnen lassen, daß es weitaus mehr zu finden gibt, als das obligatorische Brotmesser.

Zitat von :
Heilgegenstände sind beinahe nutzlos, denn auf die wenigen Lebenspünktchen könnt ihr genauso gut verzichten.


Aha. Schon mal versucht, das Gemäuer der Level zu untersuchen? Dort verbergen sich oft die wertvolleren Heilgegenstände. Außerdem kann man sich auch mit Supertränken usw. ausrüsten.

Zitat von :
Auch im Shop findet sich nur ein mageres Angebot, das schnell aufgekauft ist und die wenigen Upgrades eurer sekundären Angriffe sind auch nicht der Rede wert.


Wenn das letzte Kapitel auf Normal beendet wurde, stehen weitere Items im Shop zur Verfügung
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Maryokutai
#9 | 13. Sep 2010, 12:53
Ich habe mittlerweile auch mehrere, ganz ordentliche Reviews über das Spiel gelesen und ziehe in Erwägung, es mir bei einem etwaigen Deal of the Week anzusehen. Allerdings hat mich das langsame Spieltempo in der Demo auch sehr gestört – in den Castleroids kommt man wesentlich flotter voran. Auch nervte mich der grausige Remix eines meiner geliebten Castlevania-Themes in der Demo. Hoffentlich gibt’s in der Vollversion ein paar bessere Musikstücke.
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Dark-Raven77
#10 | 13. Sep 2010, 20:42
Bei den Japanern ist das Spiel interessanterweise ziemlich beliebt. Hier in Deutschland höre ich die meisten nur jammern. Oft auch wegen des Schwierigkeitsgrades.

Früher gab es zich Games, die sauschwer waren. Der verweichlichte Gamer von heute verlangt jedoch Rücksetrzpunkte an jeder Ecke oder automatische Selbstheilung, wenn man hinter dem nächstbesten Pixelhaufen in Deckung geht (siehe aktuelle Shooter).

Wie auch immer.

Einen Deal of the Week stelle ich mir etwas schwierig vor. Den gab es z.B. für "Symphony of the Night" bislang auch noch nicht (soviel ich weiß). Denn ansonsten hätte mein Bruder schon zugeschlagen.

Beim aufmerksamen Lesen meines vorigen Beitrages sollte eigentlich aufgefallen sein, daß im Spiel Items zu finden sind, die die Laufgeschwindigkeit eines jeden Charakters erhöhen können. Sieht man sich noch mal die Zeiten an, in denen es möglich ist, ein Kapitel (inkl. Bossfight) abzuschließen, kann von Schleichen nicht mehr die Rede sein. Häufig kommt Neulingen die Lauferei auch nur deswegen so langsam vor, weil man sich gerade als Noob noch relativ oft verläuft und so einem die Wege immer länger vorkommen. Wenn man aber genau weiß was man tut und wo man hin möchte, fällt dieser Kritikpunkt eigentlich komplett weg.

Ich habe die DS-Titel leider nie gespielt, da ich kein allzu großer Handheld-Fan bin, aber mein Bruder meinte, daß die Geschwindigkeit dort auch nicht gerade sehr hoch angesetzt wäre (er spielt momentan nebenbei "Order of Ecclesia").

Was den Soundtrack angeht: Der ist wohl eher etwas auf Action getrimmt, was eigentlich auch ganz gut passt. Denn es fehlt ohnehin eine Story und die düstere Atmo, so daß die Castlevania-typischen Stücke nicht ganz so recht ins Spiel gepasst hätten (obwohl ich sie liebe und schätze). :)

HoD bietet aber die Möglichkeit, die Stücke für jedes Kapitel selbst festzulegen, und wenn es doch mal zu nervig wird, kann man die Musiklautstärke ja auch noch etwas herunteregeln.

Die Demo verschafft einem übrigens nicht so ganz den Einblick darüber, was das Spiel eigentlich kann. Ich habe mir als Castlevania-Fan auch vorgenommen gleich zuzuschlagen, zögerte aber nach dem Spielen der Demo noch einen Tag, bis ich mir dann doch einen Ruck gab, um HoD eine Chance zu geben. Ich bereue den Kauf in keinster Weise und bin derzeit so süchtig nach diesem Spiel, wie es zuletzt nur ein Diablo 2 schaffte, mich so lange vor den Bildschirm zu fesseln (was sicherlich nicht jedem so gehen muß).

Ach übrigens. Das Review im Heft schreibt außerdem, daß HoD auch für die PS3 zu haben wäre, was meines Wissens nicht der Fall ist. ...ohne Worte. ;)
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PROMOTION

Details zu Castlevania: Harmony of Despair - Xbox 360

Plattformen: Xbox 360
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 04. August 2010
Publisher: Microsoft Game Studios
Entwickler: Konami Digital Entertainment
Webseite:
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
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