Fable: The Journey - Xbox 360
Action-Adventure  |  Release: 12. Oktober 2012  |  Publisher: Microsoft Game Studios
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Fazit

Wertung

Fable: The Journey Test Gute Reise?

Der Weg ist das Ziel. Dieses alte Sprichwort haben die Entwickler bei Lionhead offenbar wörtlich genommen. Einen Tick zu wörtlich für unseren Geschmack. Wie wenig Fable: The Journey mit einem Rollenspiel zu tun hat, lest ihr in unserem Test für die Xbox 360!

Von Florian Kurzmaier |

Datum: 12.10.2012


Im beschaulichen Fantasy-Land Albion hat sich nicht allzu viel getan. Die Atmosphäre, die Figuren, die Geräusche … all das fühlt sich in Fable: The Journeyauf den ersten Blick angenehm vertraut an. Aber nur auf den ersten Blick. Denn die Reise im Planwagen hat nur noch wenig mit den Rollenspielvorgängern zu tun.

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Theresa reloaded

Der rote Faden der Fable-Reihe ist neben der großen Entscheidungsfreiheit der Vorgänger die blinde Seherin Theresa. In allen bisherigen Teilen spielte die geheimnisvolle Unbekannte eine wesentliche Rolle, so auch in Fable: The Journey. Bevor es allerdings zum Treffen mit Theresa kommt, lernen wir mit Gabriel den Helden des Spiels kennen. Und mit ihm gleich noch sein Pferdchen Seren.

Fable: The Journey : Held Gabriel und seine Stute Seren sind unzertrennlich – das Ganze ist fast schon ein wenig kitschig inszeniert. Held Gabriel und seine Stute Seren sind unzertrennlich – das Ganze ist fast schon ein wenig kitschig inszeniert. Um schnell eine emotionale Bindung zu Seren aufzubauen, dürfen wir sie erst mal striegeln, bevor es dann auf der Straße weitergeht. Und die ist lang. Zu lang für unseren Geschmack. Denn die erste Stunde von Fable: The Journey dient im Großen und Ganzen als Tutorial für die Steuerung von Pferd und Karren. Die erklären wir euch im Kasten genauer.

Auf den ersten Meilen des Spiels lernen wir, das in Albion einige Dinge beim Alten geblieben sind: Bowerstone ist immer noch die große Metropole und das Wirtschaftszentrum Albions, das Land ist immer noch genauso malerisch wie in den Vorgängern und am Horizont bohrt sich immer noch der Zackenturm aus Fable II bedrohlich in den Himmel. All das scheint aber für den Nomadenstamm von Gabriel eher zweitrangig zu sein – denn der will in erster Linie sein Sommerquartier erreichen.

Fable: The Journey

Als ein ziemlich heftiger Sturm fast wie dunkles Omen über den Planwagentreck hereinbricht, wird durch einen Blitz die einzige Brücke über den Fluss Ironwash zerstört – dummerweise bevor der zuvor kurz eingenickte Gabriel drüberfahren konnte. Damit sind der Held und sein Pferdchen ganz auf sich allein gestellt. Als wir wenig später am Wegesrand besagte Theresa aufgabeln, bricht mit dem flüssigen Monster »Verschlinger« von einem Moment auf den Anderen die Hölle los.

Auf der Flucht

Um nicht vom Verschlinger weggespült zu werden, müssen wir auf der Flucht unseren Planwagen geschickt lenken, um nirgends hängenzubleiben.

Fable: The Journey : Der Verschlinger ist das absolut Böse: Alles was mit der lebendigen Flüssigkeit in Kontakt kommt, geht zugrunde. Der Verschlinger ist das absolut Böse: Alles was mit der lebendigen Flüssigkeit in Kontakt kommt, geht zugrunde. Aufrecht vor dem Fernseher sitzend bewegen wir dabei zum Lenken die Hände vor dem Körper, als würden wir tatsächlich Zügel in der Hand halten. Während dieser Hochgeschwindigkeits-Fluchtszene können wir durch Zügelschnalzen unserem Pferdchen signalisieren, dass es einen Zahn zulegen soll.

Nur durch die Gegend zu fahren wird auf Dauer aber schnell öde, vor allem, weil die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt ist. Denn im Kinect-Fable bewegen wir uns wie in einem Rail-Shooter auf vorgegebenen Bahnen. Glücklicher Weise spendiert Lionhead Fable: The Journey auch einen Zu-Fuß-Part, um die Reiterei etwas aufzulockern. Alle Hoffnung, hier etwas mehr spielerische Freiheit vorzufinden, zerschlägt sich aber schnell. Denn auch per pedes schickt uns Fable: The Journey auf Schienen ins Geschehen.

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#1 | 12. Okt 2012, 21:02
Also, ich habe auch die Demo angespielt und fand Sie jetz auch nicht "so" schlecht.
Als ich aber hier gelesen habe das es nur vorgegebene Pfade, und fast keíne (für fable ja typische) GUT/Böse Entscheidungen gibt, war ich einfach nur grenzenlos Entäuscht!
Was ist das bitte für ein FAble?! Ich spiel es seit dem ersten Teil und das entecken der Welt sowie die Freiheit GUT oder Böse zu sein, haben die Fable-Reihe ja erst zu dem gemacht, was sie heute sind!

Und wer ist Schuld daran das es mit dieser verdammten Kinect Unterstützung enwickelt wurde? MICROSOFT!
Denn wenn Loinhead Studios nicht nach MICROSOFT´s Pfeife tanzt, wird einfach der Geldhahn abgedreht.

So müssen so tolle Studios wie LIONHEAD auch klein bei geben, nur das sie damit die Fable-Spieler der ersten Stunde verlieren, ist ihnen Anscheinend egal, bzw können sie dank MICROSOFT gar nicht anders!

Ihr werdet schon sehn, wie schlecht sich das "Möchte-Gern-Fable" verkauft!

(wenns so weiter geht, bekommt HALO 5 auch Kinect-Unterstützung^^)

Und danke an gampro, das solche Spíele nicht einfach "schön geredet" werden!

MachineGunJoe07
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stratoschfehre
#2 | 12. Okt 2012, 21:21
Ich zitiere mal Wolf Speer von der gameone-Redaktion:

"Für die Sendung habe ich "Fable: The Journey" anderthalb mal durchgespielt. Ich brauche jetzt viel, viel harten Alkohol"
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GeQo
#3 | 12. Okt 2012, 21:52
Keine Ahnung...als ich die XBox bekam, hatte ich mir als erstes Fable 2 und 3 geholt, weil ich aus früheren Tagen doch etwas bessere Erinnerungen daran hatte. Muss mir aber inzwischen eingestehen, dass Fable irgendwie hinterherhinkt von allen Möglichkeiten und Co. Es ist für mich schlichtweg nicht die gute Spielereihe, als die sie einem immer verkauft wird. Dass sie es jetzt via Kinect machen...ja gut, welche Wahl haben sie schon?
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juicebrother
#4 | 12. Okt 2012, 23:20
The journey ist der erste Ableger der Serie, den ich nicht zocken werde. Ist zwar vielleicht etwas voreingenommen, aber für mich zumindest sind weder das allgemeine Universum, noch das Gameplay von Fable mit Kinect vereinbar. Ehe ich mir irgendein weichgekochtes, entstelltes Etwas antue, was nur noch ansatzweise und entfernt an meine liebgewonnene Fablereihe erinnert, verzichte ich lieber ganz drauf.

Interessant ist hier, dass wohl niemand auf die Idee kommen würde beispielsweise Zumba Fitness schwerpunktmässig fuer den Controller zu entwickeln, aber umgekehrt man hier ein "Rollenspiel" mit Bewegungssteuerung vorgesetzt bekommt. Die guten Ansätze in allen Ehren, aber ich sehe hier lediglich einen weiteren, krampfhaften Versuch von Microsoft Kinect mittels einer beliebten Marke im Corebereich zu platzieren...
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meborez
#5 | 14. Okt 2012, 12:21
Theresa ist doch keine Unbekannte o_O

Ihr habt damals doch schon den ersten Teil gespielt, und da war sie ja die blind gemachte Schwester des Helden.

Was mich nur wundert ist, wie sie so lange Leben kann. Sie muss irgendwas gemacht haben wie Schnitter damals (zombie ähnlicher Held aus Teil 1)

Dann, der Zackenturm war in Teil 2, und nicht in Teil 3. In Teil 3 hatte man rein gar nichts mit dem Zackenturm zu tun gehabt.
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Details zu Fable: The Journey - Xbox 360

Cover zu Fable: The Journey - Xbox 360
Plattformen: Xbox 360
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 12. Oktober 2012
Publisher: Microsoft Game Studios
Entwickler: Lionhead Studios
Webseite:
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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